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DJI-Impulse 2/17: Schluss mit Schweigen!

Sexuelle Gewalt gegen Kinder ansprechen, aufarbeiten, verhindern:
Wie Schulen, Heime und Vereine junge Menschen schützen können

Im aktuellen Forschungsmagazin des Deutschen Jugendinstituts werden bisher unveröffentlichte Studien zu sexualisierter Gewalt vorgestellt und notwendige Konsequenzen für Politik und Fachpraxis formuliert.

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Wie geht’s dir eigentlich?

Broschüre für Kinder

Wenn Menschen, die mit Kindern arbeiten, eine Gefährdungseinschätzung vornehmen müssen, sollen sie die betroffenen Jungen und Mädchen beteiligen. Aber wie kann man gerade mit jüngeren Kindern über Kindeswohlgefährdung reden? Die Broschüre „Wie geht es dir eigentlich?“ des DKSB Landesverbandes NRW unterstützt Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte dabei.

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Bedeutung und Herausforderungen für die Fremdpflege und die Verwandtenpflege

Die Pflegekinderhilfe ist mit ihrer familiären Betreuungsform in der Kinder- und Jugendhilfe unverzichtbar. Kinder, die nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben können, wachsen für einen begrenzten Zeitraum in einer Pflegefamilie auf. Pflegeeltern müssen die Bedürfnisse der Kinder wahrnehmen und den immer komplexeren und vielfältigeren Erziehungsanforderungen gerecht werden.

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Elternkompass: Fragen und Antworten zum Kinder-und Jugendschutz im Sportverein

Broschüre

Der Ratgeber des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen wurde von Fachkräften des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband NRW e.V. erarbeitet. Er informiert umfassend über das Thema und gibt Eltern konkrete Antworten und Checklisten, wie sie ihr Kind vor sexualisierter Gewalt im Sportverein schützen können.

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Methodenmappe zur Umsetzung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung

Methodenmappe

Wie können Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe ihren gesetzlich geforderten Auftrag umsetzen? Konkrete Hilfestellung bietet die Methodenmappe des Kompetenzzentrums Kinderschutz. Sie finden in diesem "Werkzeugkoffer" neben einem umfassenden Handbuch Plakate, Kopiervorlagen und andere Inforamtionsmaterialien.

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Anspruch auf Beratung durch eine Kinderschutzfachkraft für Berufsgeheimnisträger

Viele Berufsgeheimnisträger wissen nicht, wie sie sich bei einer vermuteten Kindeswohlgefährdung verhalten sollen. Der Flyer vermittelt grundlegende Informationen zum Beratungsanspruch durch eine Kinderschutzfachkraft.

 

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Expertise zur Praxis der Kinderschutzfachkräfte in NRW

Broschüre

Kinderschutzfachkräfte, insoweit erfahrene Fachkräfte, ieF, InsoFas, Isefs, … . Diese Liste ließe sich noch beliebig verlängern. Und gemeint ist doch im Grundsatz das Gleiche: Die seit 2005 bei der Wahrnehmung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung durch das Gesetz (§ 8a SGB VIII) eingeführte "insoweit erfahrene Fachkraft", die die Mitarbeitenden freier Träger zur Einschätzung des Gefährdungsrisikos berät. Mit dieser holprigen Begrifflichkeit sollte betont werden, dass nicht ein neues Berufsbild gemeint ist, sondern vielmehr in der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Kinderschutz erfahrene Fachkräfte die Fachberatung in anderen Einrichtungen und Diensten freier Träger bei Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung übernehmen. So war mit der Einführung der "Figur" der insoweit erfahrenen Fachkraft keine konkrete Tätigkeitsbeschreibung oder genauere Definition verbunden. Insoweit erfahrene Fachkräfte sind also in der Kinder- und Jugendhilfe Mitarbeitende, die zusätzlich zu ihrer Tätigkeit oder im Rahmen ihrer Tätigkeit die Fachberatung bei Fällen von (vermuteter) Kindeswohlgefährdung übernehmen. In NRW hat sich deshalb der Begriff der Kinderschutzfachkraft weitestgehend durchgesetzt, da dieser verdeutlicht, in welchem Bereich die Fachkräfte "insoweit erfahren" sein müssen.

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Arbeitshilfe

Die vorliegende Arbeitshilfe will Fachkräfte von Kindertagesstätten und (Kinder- und) Familienzentren dabei unterstützen, Kindeswohlgefährdungen in der eigenen Einrichtung zu erkennen und zu beurteilen sowie auf Grundlage der Erkenntnisse zu handeln.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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Broschüre/Fortbildungsmodul für Tagespflegepersonen

Kindertagespflege ist neben der Förderung in Kindertageseinrichtungen ein zentrales Angebot für Eltern. Der Förderauftrag der Tagespflegeperson umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung und unterstützt die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes in der Familie. Rund 14.500 Kinder wurden laut Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrheinwestfalen 2007 in Kindertagespflege betreut, gut 8.000 davon waren unter drei Jahren alt. Tagespflegepersonen lernen viele verschiedene Familien mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Vorstellungen und Erfahrungen kennen und sind nicht selten Ansprechpartner für Eltern zu vielen pädagogischen Fragestellungen. Sie erhalten Einblicke in Familiensysteme und begleiten und ergänzen in Absprache mit den Eltern Entwicklungsprozesse von kleinen Kindern. Dazu sind besonders Kenntnisse in der Entwicklungspsychologie von Säuglingen und Kleinkindern notwendig. Darüber hinaus sind Tagespflegepersonen in ihrer Arbeit rechtlich verpflichtet, auf das „Kindeswohl“ zu achten.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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Broschüre

Die Broschüre "Kindeswohlgefährdung – Erkennen und Helfen" informiert über die Gefährdungen, denen Kinder ausgesetzt sein können. Dabei wurden auch aktuelle Schwerpunkte in Politik, Wissenschaft und Praxis, zum Beispiel der verstärkte Aufbau Früher Hilfen, aufgegriffen. Die Publikation stellt ein umfassendes Nachschlagewerk für all diejenigen dar, die für einen verbesserten Schutz von Kindern genauer hinschauen und handeln möchten.

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Empfehlungen

Bereits im Jahr 1999 hat die Konferenz der Großstadtjugendämter beim Deutschen Städtetag in einer Arbeitsgruppe aus dem Kreis ihrer Mitglieder eine „Standortbestimmung der Jugendämter zur Qualitätssicherung erzieherischer Hilfen insbesondere bei Vernachlässigung, Misshandlung und sexuellem Missbrauch“ vorgenommen, der der Sozialausschuss/Arbeitskreis „Familie und Jugend“ in seiner Sitzung am 27./28.05.1999 zugestimmt hat.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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Arbeitshilfe inklusive Manual, Skala und Ablaufschema

Das KVJS-Landesjugendant hat mit der Forschungsgruppe „Verhaltensbiologie des Menschen“ (Kandern) eine Checkliste entwickelt: die „KiWo-Skala“. Mit ihr können Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen eine Kindeswohlgefährdung von Kindern bis zu sechs Jahren besser erkennen und einschätzen. Die Checkliste wurde im Sommer 2011 herausgegeben.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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Zart war ich, bitter war's: Handbuch gegen sexuellen Missbrauch

Das Handbuch gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen

von Ursula Enders (Herausgeberin)

Zart war ich, bitter war’s ist das Standardwerk für den Umgang mit sexueller Gewalt gegen Kinder. Das Buch verbindet Praxiserfahrungen verschiedener Beratungsstellen und Institutionen, fundierte Auswertungen des Forschungsstands und konkrete Hilfen für Betroffene und alle, die mit Kindern zu tun haben. Auf dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse werden – oftmals schmerzhafte – Fakten und Hintergründe vermittelt, die zeigen, welche Ursachen, welchen Umfang und welche Folgen sexueller Missbrauch hat. Auf der Basis zahlreicher Erfahrungsberichte entsteht ein differenziertes Bild des gesamten Spektrums, das eindringlich das Ausmaß der Gewalt vor Augen führt. Zu den Schwerpunkten gehören: Jugendliche Täter / Hilfe für Eltern, deren Kinder sexuell missbraucht wurden / Sexueller Missbrauch und Internet – die Online-Opfer / Missbrauch und Medien.

In diesem kompetenten und verständlich geschriebenen Ratgeber werden Wege aufgezeigt, wie Kinder und Jugendliche sexuelle Gewalterfahrungen verarbeiten können und wie Eltern, Erzieher, Psychologen, Sozialarbeiter, Therapeuten und Juristen ihnen dabei helfen können. Zart war ich, bitter war’s ist der unentbehrliche Leitfaden für alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.                             

(Quelle: Kiepenheuer & Witsch Verlag)

Verlag: Kiepenheuer & Witsch
ISBN-10: 346203328X
ISBN-13: 978-3462033281
Preis: 12,99 €

 

 

Arbeitshilfe

Sexualisierte Gewalt in Kinderheimen oder Internaten durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Seit einigen Jahren wagen sich Betroffene mit ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit. Ein lange bestehendes Tabu ist gebrochen. Aber pädagogische Einrichtungen fühlen sich vielfach überfordert. Wie gehen sie mit dem Verdacht eines sexuellen Missbrauchs durch das eigene Personal um? Wie können sie vorbeugen? Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband NRW e.V. hat eine Arbeitshilfe herausgebracht, die Organisationen Hilfestellung bietet.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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Wer hilft mir helfen? Informationen zu sexuellem Kindesmissbrauch (in drei Sprachen)

Flyer

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland und der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs haben vereinbart, miteinander zu kooperieren, um Kinder besser vor sexueller Gewalt zu schützen. Der Auftakt ist der Informationsflyer „Wer hilft mir helfen“ in Deutsch, Türkisch und Arabisch. 

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Empfehlung/Positionspapier

Ausgangspunkt der Empfehlungen sind die gesetzlichen Änderungen durch das KICK. Der Deutsche Verein möchte der Praxis konkrete Hilfestellungen an die Hand geben und dadurch Sicherheit im Umgang mit den neuen gesetzlichen Anforderungen vermitteln. Ziel ist, die gesetzlichen Änderungen durch § 8 a SGB VIII zu erläutern, durch die der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung präzisiert worden ist und bei denen in der Umsetzung das Maß an Gestaltungsfreiheit so zu nutzen ist, dass im jeweiligen Einzelfall – entsprechend den individuellen Gegebenheiten – fachlich qualifiziert verfahren werden kann.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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Broschüre

Die Qualifizierung des Kinderschutzes ist seit einigen Jahren ein zentrales Anliegen der Jugendhilfe. Durch die Entwicklung Sozialer Frühwarnsysteme erfolgte eine verbesserte Früherkennung von Problemlagen bei Kindern. Nicht zuletzt durch die Einführung des § 8a SGB VIII (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung) wurden Verfahren und Abläufe verbessert, örtliche Kooperationsstrukturen und -vereinbarungen entwickelt sowie Fachkräfte zum Kinderschutz geschult.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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Das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz hat die Rechtslage und Aufgabenstellung für die Beteiligten im Kinderschutz grundlegend geändert. So ist insbesondere der Beratungsauftrag für die „insoweit erfahrene Fachkraft“ erweitert worden. Das bringt neue Anforderungen mit sich und hat eine Reihe von Fragen entstehen lassen, die in der Publikation praxisnah beantwortet werden.

www.isa-muenster.de

www.dksb-nrw.de 

www.bis-akademie.de

Weitere Informationen und Download

Positionspapier

Das Institut für soziale Arbeit e.V., der DKSB Landesverband NRW e.V. und die Bildungsakademie BiS haben seit dem Jahr 2005 im Rahmen ihrer Beratungs- und Fortbildungstätigkeiten zahlreiche Erfahrungen mit den Ansätzen und Strategien gesammelt, die die öffentlichen und freien Träger zur Umsetzung der rechtlichen Bestimmungen nach der Einführung des § 8a SGB VIII entwickelt haben. Die Ausgestaltung der Rolle der Kinderschutzfachkraft nach § 8a SGB VIII im Jahr 2005 stellte dabei in der Praxis eine besondere Herausforderung dar, da diese vom Gesetzgeber als neuer Akteur im Kinderschutz eingeführt wurde, aber für ihre Tätigkeit keine fachlich eindeutigen Handlungsleitlinien oder Vorbilder existierten.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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Arbeitshilfe

Da Gefährdungen und Schädigungen von Säuglingen und Kleinkindern auch durch problematische Kinderschutzverläufe und die mediale Berichterstattung immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit und der Forschung gerückt wurden bzw. werden, standen zunächst auch beim Internationalen Bund (IB) vor allem Aktivitäten zum Kinderschutz in jenen Arbeitsfeldern im Mittelpunkt, in denen Kinder betreut und gefördert werden (Kindertagesbetreuung, Erziehungshilfen). Demgegenüber wurde – wie in der (Fach-)Öffentlichkeit insgesamt – auch im IB der Bereich „Schutz von Jugendlichen vor Gefährdungen“ nur punktuell und eher am Rande thematisiert.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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Handbuch

Die Arbeit mit Fällen einer möglichen oder belegten Kindeswohlgefährdung hält eine große Anzahl an fachlichen und menschlichen Herausforderungen bereit. Für die betroffenen Kinder und ihre Familien steht viel auf dem Spiel. Alle im Feld Tätigen wissen dies. Entsprechend engagiert ist in der sachnächsten Behörde, den Allgemeinen Sozialen Diensten (ASD) der Jugendämter, das Streben nach kompetenter Sozialer Arbeit im Kontext von Kindeswohlgefährdung. Die Fachkräfte bei ihrer anspruchs- und verantwortungsvollen Arbeit durch gut aufbereitete, wichtige Informationen zu unterstützen, ist das vordringliche Ziel des vorliegenden Handbuchs „Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB und Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD)“.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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Broschüre/Ratgeber

Mit der Einführung des § 8a SGB VIII wurde der Schutzauftrag bei vermuteter Kindeswohlgefährdung für die Jugendhilfe konkretisiert und die Träger der freien Jugendhilfe mit einbezogen.

Bei der Wahrnehmung des Schutzauftrags sollen betroffene Kinder, Jugendliche und Eltern so früh wie möglich beteiligt werden – es sei denn, der Schutz des Kindes oder des/der Jugendlichen wäre dadurch gefährdet. Der Begriff Schutzauftrag ist daher zentral als Hilfeauftrag zu begreifen.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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Expertise

Sexuelle Übergriffe unter Kindern haben in den letzten Jahren zunächst in praktischen Arbeitsfeldern und mit einiger Verzögerung schließlich auch in der Forschung zunehmend Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Erstens geht es darum, Kinder vor sexuellen Grenzverletzungen durch andere Kinder zu schützen, da solche Übergriffe bei den betroffenen Kindern ernsthafte Schädigungen nach sich ziehen können, die durchaus vergleichbar sind mit den Folgen sexuellen Missbrauchs durch Jugendliche und Erwachsene. Zweitens begeben sich Kinder, die sich sexualisiert verhalten, selbst in Gefahr, da ihre Anfälligkeit für dysfunktionale zwischenmenschliche Erfahrungen erhöht ist. Drittens deuten ausgeprägte sexuelle Auffälligkeiten auf das Vorliegen einer allgemeinen psychopathologischen Belastung hin, die sich über die verschiedenen Entwicklungsphasen hinweg weiterentwickeln kann.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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