Termine

Handeln bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt an Kindern durch Erwachsene und bei sexuellen Übergriffen zwischen Kindern
08.11.2017 | 10:00 Uhr -
09.11.2017 | 16:00

Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung durch sexualisierte Gewalt stehen Fachkräfte vor besonderen Herausforderungen. Die Beschäftigung mit Verdachtsmomenten, der Schutz des Kindes, die Arbeit mit den Sorgeberechtigten und anderen Bezugspersonen sind nur einige Aufgaben, die in einem Netzwerk von Fachkräften abgestimmt und bearbeitet werden müssen.

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern, die in unterschiedlichen Funktionen tätig sind - mit Vorkenntnissen im Kontext von Kinderschutz und des § 8a SGB VIII-Verfahrens sowie mit
Fällen aus dem eigenen Arbeitsfeld, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte.

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen

Termin: 8./9. November   

Inhaltliche Auskunft: info@bis-akademie.de oder 0202 7476 588-20

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Kinder psychisch kranker Eltern: Aufwachsen zwischen Risiko und Resilienz
09.11.2017 | 10:00 Uhr -
09.11.2017 | 17:00

In Familien, in denen ein oder beide Elternteile an einer psychischen Erkrankung leiden, werden Kinder unter besonders schwierige Entwicklungsbedingungen groß. Sie müssen auf die oft verwirrende Situation der Eltern reagieren, teilweise Elternverantwortung übernehmen, sich um sich selbst kümmern oder auch jüngere Geschwister versorgen.

Zugleich ist es für sie ein Tabu, diese desolate Familiensituation zu benennen und sich von außen Hilfe zu holen. Erzieher-/innen, Lehrer-/innen oder Mitarbeiter-/innen in OGS sind oft erste Kontakte und wichtige Bezugspersonen, die mit den besonderen Schwierigkeiten dieser Kinder konfrontiert werden. Sie erfahren:

  • Eine übersichtliche Darstellung der unterschiedlichen psychischen Erkrankungen
  • Die besonderen Nöte und Schwierigkeiten der Kinder von psychisch kranken Eltern
  • Zahlen und Fakten zur Resilienzforschung
  • Einzelne, in der Praxis bewährte kreative und ressourcenorientierte Methoden, wie z.B. beziehungsdarstellende maltherapeutische Ansätze und Literatur für kindgerechte Information
  • Anregungen zur Arbeit mit den betroffenen Eltern (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: MitarbeiterInnen aus Kitas und Familienzentren, OGS, Schulen

Veranstalter: Institut für soziale Arbeit e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 9.11.2017

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Zwischen Höhenflug und Absturz – Jugendliche in der Krise
13.11.2017 | 00:00 Uhr -
14.11.2017 | 00:00

Junge Menschen in der Lebensphase der Pubertät sind auf der Suche nach ihrer eigenen Identität, das Streben nach Anerkennung und Aufmerksamkeit spielt eine zentrale Rolle. Fragen wie: Gehöre ich dazu? Wie finden mich die anderen? Bin ich „normal“? gehören zum Alltag aller Jugendlichen. Sie suchen ihren eigenen Weg, und der verläuft nicht immer geradeaus. Wenn Helfer(innen) mit Jugendlichen in Kontakt kommen, sind diese in der Regel aus der Spur geraten.
Eltern und Lehrer(innen) klagen über auffälliges, aggressives aber auch über sehr zurückgezogenes Verhalten.

In den Diskussionen rund um den Schutzauftrag wird der Fokus zumeist auf jüngere Kinder gelegt und die Gruppe der hilfebedürftigen Jugendlichen gerät oft aus dem Blick. Wir wollen uns in diesem Seminar deshalb ausschließlich mit besonderen Gefährdungslagen Jugendlicher beschäftigen. Wir laden die Teilnehmer(innen) ein, praxisnah anhand eigener Fälle Wege zu finden, die Jugendlichen zu verstehen und mit ihnen hilfreiche Lösungen zu erarbeiten. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, wie aus dem Allgemeinen Sozialen Dienst, der Schulsozialarbeit, stationären Einrichtungen, u.a. die mit herausfordernden Jugendlichen arbeiten

Veranstalter: Die Kinderschutz-Zentren

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 13./14. November 2017

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Diagnose und Behandlung von Traumata bei jungen Flüchtlingen
15.11.2017 | 18:00 Uhr -
15.11.2017 | 19:30

Der Zuzug von Flüchtlingen, die teils aus Kriegsgebieten kommen, teils während ihrer Flucht viktimisiert wurden, hat neuartige Fragen aufgeworfen: Mit welchen psychischen Leiden müssen wir bei diesen Menschen rechnen und welche Folgen haben sie? Wie können Traumatisierungen – auch in juristischen Verfahren – erkannt werden und wie ist mit ihnen umzugehen?

Referenten: PD Dr. Gerhard Hapfelmeier, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Forensischer Gutachter des Kindes- und Jugendalters,

Dr. Marco Walg, Psychologischer Psychotherapeut, beide Sana-Klinikum Remscheid, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln
Zielgruppe: Fachkräfte und andere Interessierte, die mit jungen Geflüchteten arbeiten  

Veranstalter: Deutsche Vereinigigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V.

Veranstaltungsort: Köln
Termin: 15. November 2017, 18 Uhr

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Einschätzung von Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a SGB VIII
20.11.2017 | 10:00 Uhr -
21.11.2017 | 16:00

Der § 8a SGB VIII verpflichtet Mitarbeitende der ambulanten Hilfen zur Erziehung bei Hinweisen auf eine Kindeswohlgefährdung entsprechend dem vorgeschriebenen Verfahren tätig zu werden. Gleichwohl befinden sich Mitarbeitende ambulanter Hilfen teilweise in einem Konflikt zwischen dem notwendigen Vertrauensaufbau zu den von ihnen betreuten Familien und ihrer Mitteilungspflicht an das Jugendamt. Daraus ergeben sich z.B. Unsicherheiten hinsichtlich der Frage, wie kritische Inhalte mit den Sorgeberechtigen bzw. dem Familiensystem kommuniziert werden können, um ggf. Kontaktabbrüche zu vermeiden sowie das Kindeswohl nicht weiter zu gefährden. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Mitarbeitende der ambulanten Hilfen zur Erziehung gem. §§ 30, 31 SGB VIII

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal

Termin: 20./21.11.2017

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Psychische Krisen junger Menschen
23.11.2017 | 09:30 Uhr -
24.11.2017 | 13:30

Jugendliche reagieren auf schulische und private Anforderungen mit psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten. Dabei können sich die psychischen Störungen ganz unterschiedlich zeigen – in depressivem ebenso wie in aggressivem und selbstverletzendem Verhalten.
Für alle Fachkräfte ist das eine große Herausforderung. Symptome müssen erkannt und psychische Auffälligkeiten verstanden werden, um Hilfen anzubieten, die einen Ausweg aus der Krise ermöglichen.

Der Kongress beleuchtet die facettenreichen Problemfelder, die sich sowohl in der Kinder- und Jugendhilfe als auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zeigen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Psychiatrie, Lehrer(innen), Schulsozialarbeiter(innen) und alle anderen Professionen, die in ihrem beruflichen Kontext mit psychisch belasteten Jugendlichen arbeiten

Veranstalter: Die Kinderschutz-Zentren

Veranstaltungsort: Gütersloh

Termin:
23./24. November 2017

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11. Jahrestagung für Kinderschutzfachkräfte
24.11.2017 | 10:00 Uhr -
24.11.2017 | 17:00

Auf der Jahrestagung kommen Kinderschutzfachkräfte aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und ihre Erfahrungen auszutauschen.

Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze.

Veranstalter: Die Veranstaltung wird vom ISA in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund LV NRW e.V. und der Bildungsakademie BiS durchgeführt.

Veranstaltungsort: Hamm (Heinrich-von-Kleist-Forum)

Termin: 24. November 2017

Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer

Hier können Sie sich online anmelden

Inhaltliche Auskunft:

Lena Deimel, Tel.:  0251-200799-45, lena.deimel[at]isa-muenster[dot]de

Julia Pudelko, Tel.:  0251-200799-42, julia.pudelko[at]isa-muenster[dot]de

 



No Blame Approach Mobbing-Interventionsansatz ohne Schuldzuweisungen, zweitägiger Praxisworkshop
28.11.2017 | 09:30 Uhr -
29.11.2017 | 17:00

Der „No Blame Approach“ ist eine seit Anfang 2000 in Deutschland erfolgreich angewandte Methode, Mobbing in der Schule wirksam zu begegnen.

Der Ansatz zielt primär darauf, Lösungen für den betroffenen Schüler / die betroffene Schülerin zu finden und ihr Leiden zu beenden.

Die Wirksamkeit liegt darin begründet, dass die am Mobbing beteiligten Schülerinnen und Schüler in einen Gruppenprozess einbezogen werden, der darauf zielt, die Mobbing-Handlungen zu stoppen. Auf Schuldzuweisungen und Strafen wird verzichtet. Die praktischen Erfahrungen mit diesem Ansatz zeigen, dass Mobbing in vielen Fällen innerhalb von 14 Tagen gestoppt werden kann. Im Workshop werden die wesentlichen Schritte des Ansatzes vorgestellt und trainiert.

Der „No Blame Approach“ gibt pädagogischen Fach und Lehrkräften ein praktisches Instrument an die Hand, um Mobbing schnell und dauerhaft zu beenden. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe:
Lehrer/innen, Schulsozialarbeiter/innen und andere Fachkräfte, die an Schulen (und Jugendarbeit) mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Multiplikator/innen aus dem Bereich Jugendhilfe und Jugendamt

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Landesstelle NRW e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 28./29.11.2017

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Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen
28.11.2017 | 10:00 Uhr -
29.11.2017 | 17:00

Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich häufig ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer.

Gerade bei psychischer und körperlicher Misshandlung sowie sexuellem Missbrauch können oder dürfen Kinder und Jugendliche häufig nicht über das Erlebte reden. Je weniger sie sich aber mitteilen können, desto auffälliger werden oft die Verhaltensweisen.

Um einen solchen Kreislauf zu durchbrechen und in klärendend Gesprächen ganz behutsam eventuelle Hintergründe der Lebenssituation anzusprechen benötigen die Fachkräfte professionelle Kompetenz und eigene Sicherheit im Umgang mit diesen Themen.

Die Teilnehmenden der Fortbildung lernen spezifische Gesprächstechniken kennen, die in der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen besonders in krisenhaften Episoden notwendig sind, um zu deeskalieren und dem symptomatischen Verhalten ein Verstehen entgegen zu bringen. Sie werden befähigt, eigene Übertragungsaffekte wahrzunehmen und professionell zu entkräften. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Vorrangig Fachkräfte in der Pflegekinderhilfe

Veranstalter: LVR-Landesjugendamt Rheinland

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 28./29.11.2017

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Aufbaukurs für Kinderschutzfachkräfte
30.11.2017 | 00:00 Uhr -
01.12.2017 | 00:00

Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die eine Ausbildung als Kinderschutzfachkraft bereits absolviert haben bzw. in ihrer Organisation Ansprechperson für Kindeswohlgefährdung sind.

In diesen zwei Tagen findet eine intensive Auseinandersetzung der Teilnehmenden mit ihren Erfahrungen aus dem Kinderschutz statt. Des Weiteren wird reflektiert, wie die Thematik des Kinderschutzes im Arbeitsalltag integriert ist und was die nächsten Schritte sein könnten.
Es wird viel Zeit und Raum für Erfahrungsaustausch vorhanden sein. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Kinderschutzfachkräfte und Beratende im Kinderschutz

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen  

Veranstaltungsort: Vlotho

Termin: 30.11./01.12.2017
http://www.lwl.org/lja-download/fobionline/detail.php?urlID=1005509

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Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt in Einrichtungen
11.12.2017 | 00:00 Uhr -
13.12.2017 | 00:00

Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Runden Tische Heimerziehung und Sexueller Kindesmissbrauch haben sich stationäre Einrichtungen der Erziehungshilfe in den letzten Jahren mit folgenden Kernfragen auseinandergesetzt:

  • Wie können Leitungskräfte ihrer Verantwortung für den Schutz der Mädchen und Jungen ebenso wie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht werden?
  • Was können sie tun, um Grenzverletzungen in Einrichtungen
  • vorzubeugen?
  • Was ist zu tun, wenn es zu Übergriffen in der Einrichtung kommt

Die Fortbildung knüpft an den aktuellen Stand an. Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit,

  • die Prozesshaftigkeit von Schutzkonzepten zu reflektieren,
  • Vorschläge und Ideen zur Weiterentwicklung bestehender Konzepte zu bekommen,
  • Stolpersteine zu überwinden
  • sowie positive Veränderungen in Bezug auf die Umsetzung zu diskutieren und von anderen zu profitieren.

In die Fortbildung fließen Erfahrungen aus der bundesweiten Fortbildungsoffensive zur Stärkung der Handlungsfähigkeit
der Kinder- und Jugendhilfe zur Verhinderung sexualisierter Gewalt (2010 - 2014) und des laufenden Bundesmodellprojekts 2015 - 2018 zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen ein. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Leitungskräfte in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen  

Veranstaltungsort: Münster

Termin: 11. - 13.12.2017

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Kinder psychisch erkrankter und/oder suchtkranker Eltern im Kontext von Kindeswohlgefährdung
11.12.2017 | 10:00 Uhr -
12.12.2017 | 16:00

Bei psychisch erkrankten Eltern können sich „Verrückungen“ im Denken, in den Gefühlen und im Verhalten belastend auf den Umgang mit ihren Kindern auswirken. Damit steigt das Risiko psychischer Auffälligkeiten in der Entwicklung der Kinder. Hier kann mit einer Stärkung der Schutzfaktoren des Kindes und des sozialen Umfeldes wirksam gegengesteuert werden.

Jugendhilfe muss hier in Kooperation mit anderen beteiligten Professionen ein Schutznetz um und für die Familien weben, in dem vor allem die Kinder sicher sind. Sie muss aber auch Grenzen erkennen und anderen Beteiligten diese Grenzen erkenntlich machen, entlang derer das Wohl des Kindes in Frage gestellt wird. Das Verfahren nach § 8a SGB VIII bedeutet hier Unterstützung und Herausforderung zugleich. Insbesondere in Fragen der Beteiligung der betroffenen Eltern und Kinder muss hier sorgfältig gearbeitet werden, dabei ist eine Kooperation über die Jugendhilfe hinaus unverzichtbar. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Mülheim an der Ruhr

Termin: 11./12. Dezember  

Inhaltliche Auskunft: info@bis-akademie.de oder 0202 7476 588-20

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Grundlagen eines ganzheitlichen Kinderschutzkonzeptes
14.12.2017 | 10:00 Uhr -
15.12.2017 | 16:00

Rechte für Kinder und Jugendliche finden spätestens seit der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) durch die Bundesrepublik Deutschland 1992 und 2012 durch die Aufhebung von Vorbehalten auch hier zu Lande Beachtung. Deutschland hat sich mit der Unterzeichnung des Völkerabkommens verpflichtet, seine Gesetze und vor allem die Lebensbedingungen für alle Kinder und Jugendliche so zu gestalten, dass alle jungen Menschen die bestmöglichen Voraussetzungen und Chancen zur Entwicklung und Förderung bekommen.

Seit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes am 1.1.2012 wird das Thema auch in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen breit diskutiert. Gesetzliche Normen zu Beteiligung und Beschwerde stärken die Subjektstellung junger Menschen. Diese wichtige gesetzliche Entscheidung findet u. a. in den §§ 45, 79a SGB VIII ihren Ausdruck: Die Entwicklung von einrichtungsbezogenen Konzepten zum Schutz vor Gewalt und sexueller Ausbeutung wird zu einem förderrelevanten und qualitätsschernden Faktor.

Sensibilisiert durch die Aufarbeitung dieser Enthüllungen im Rahmen des „Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ und etwas später des „Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich (RTKM)“ sind in Einrichtungen und sozialen Diensten strukturelle Maßnahmen zur Stärkung der Rechte des Kindes einzuleiten sowie Maßnahmen zu installieren, die Grenzüberschreitungen soweit wie möglich verhindern (primäre Prävention), aufdecken und wirkungsvoll stoppen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und der Schule

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen

Termin: 14./15.12.2017

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Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

Fachkraft im Kinderschutz (Modul 1)
05.02.2018 | 00:00 Uhr -
06.02.2018 | 00:00

Mit dem Ziel eines wirksamen Kinderschutzes hat es in den letzten Jahren zahlreiche gesetzliche Änderungen gegeben. Diese (neuen) Anforderungen nun in der Praxis auszugestalten und umzusetzen ist eine große Herausforderung und Chance für Kinder- und Jugendhilfe, Schule und Gesundheitswesen.

Der Kurs „Fachkraft im Kinderschutz“ macht die Teilnehmer(innen) mit den aktuellen fachlichen (Rechts)Grundlagen zum Thema Kindeswohlgefährdung vertraut, frischt vorhandenes Fachwissen auf und vermittelt die erforderlichen Kompetenzen, um in der eigenen Fallarbeit mit Familien in Gefährdungskontexten qualifiziert und besonnen zu handeln.

Die Weiterbildung schult den Blick auf Risiken und Ressourcen und stärkt die Handlungssicherheit, wenn es darum geht, Hinweise auf Kindeswohlgefährdung zu erkennen und einzuschätzen. Thematisiert werden auch problematische Gespräche mit Eltern, Kindern und Jugendlichen, Aspekte der Kooperation und die Auseinandersetzung mit schwierigen Fallverläufen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe (wie aus sozialen Diensten, Beratungsstellen und Kindertagesstätten), Schulsozialarbeiter(innen), Beratungslehrer(innen), Fachkräfte des Gesundheitswesens wie Familienhebammen und Familienkrankenschwestern.

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 5./6. Februar 2018

weitere Termine:

  • 12./13. März 2018
  • 16./17. April 2018
  • 04./05. Juni 2018

Weitere Informationen

Kinderschutz und Kooperation unter Berücksichtigung des Datenschutzes
14.02.2018 | 00:00 Uhr -
14.02.2018 | 00:00

Kinderschutz kann nur glücken bei einer gelungenen Kooperation verschiedener Professionen und Institutionen. Dabei werden die Regelungen zum Datenschutz häufig als Hürde wahrgenommen, die eine solche Kooperation behindert. In dieser Fortbildung sollen die Regelungen zu Schweigepflicht und Datenschutz für die verschiedenen Beteiligten und ihre jeweiligen Aufgaben und Befugnisse im Kinderschutz thematisiert werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Tätigkeit des ASD - unter welchen Voraussetzungen darf bei der Gefährdungseinschätzung mit anderen Beteiligten geredet werden, inwieweit dürfen Rückmeldungen nach erfolgter Gefährdungseinschätzung erfolgen und welche Vorgaben gibt es für die Kooperation im Rahmen von erzieherischen Hilfen?

(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: ASD-Fachkräfte, die mit dem Thema Kinderschutz zu tun haben und in unterschiedlichen Teilbereichen Wissen und Reflektion wünschen

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfaem

Veranstaltungsort: wird noch bekannt gegeben

Termin: 14. Februar 2018

Leitung/Auskunft zu Inhalten: Heidi Knapp, Tel.: 0251 591-3652

Auskunft zu Anmeldung und Organisation: Christiane Löcke, Tel.: 0251 591-4559, E-Mail: christiane.loecke@lwl.org

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Interkulturelle Kompetenz in der Kinder- und Jugendhilfe
19.02.2018 | 00:00 Uhr -
20.02.2018 | 00:00

Interkulturelle Begegnungen nehmen zu und damit auch die kulturelle Diversität in unserer Gesellschaft. Menschen mit ganz unterschiedlicher kultureller Identität treffen aufeinander, und Kinder und Jugendliche wachsen zwischen verschiedenen kulturellen Vorstellungen auf. Dieses Spannungsfeld stellt viele Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie des Gesundheitswesens vor neue Anforderungen und verändert ihr Berufsprofil. Interkulturelle Kompetenz wird hier zu einer Schlüsselqualifikation.

Anhand von Informationen und praktischen Beispielen lernen Sie Kinder und ihre Familien besser verstehen, reflektieren Ihre eigene kulturelle Prägung und erweitern Ihre interkulturellen Kompetenzen. Sie gewinnen neue Impulse für die tägliche Arbeit, um unterstützend zu arbeiten und gemeinsam neue Wege zu gehen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens

Veranstalter: Die Kinderschutz-Zentren, Tel.: 0221/56 97 53

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 19./20. Februar 2018

Weitere Informationen

Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

Reden mit ... doch Schreiben über...? Fachliche Herausforderungen in der partizipativen Erstellung gutachtlicher Stellungnahmen
15.05.2018 | 00:00 Uhr -
15.05.2018 | 00:00

Gutachtliche Stellungnahmen werden in der Regel in schwierig verlaufenden Fällen verfasst. Sie beinhalten notwendigerweise eine Auswahl subjektiver Beobachtungen und damit eine Reduktion und Verdichtung derselben. Stellungnahmen sollten sowohl durch eine sorgfältige Anamnese und Diagnose fachlich begründet, gut strukturiert und nachvollziehbar sein sowie (selbst)reflexiv bewertet werden.

Familiengerichte nehmen diese Stellungnahmen als Grundlage für ihre Entscheidungsfindung, und in Zweidrittel aller Fälle treffen sie auf dieser Grundlage ihre Entscheidung. Dies betont ihren Wert und ihre Bedeutung.

Viele Fachkräfte schildern jedoch gleichzeitig, dass sie Schwierigkeiten beim Entwerfen, Formulieren und Gliedern von aussagekräftigen Stellungnahmen haben. (...)

Die erfahrenen Referentinnen wollen gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein gutes Gerüst hierzu entwickeln und vermitteln, welche qualitativen, sprachlichen Merkmale einen strukturierten Aufbau von Stellungnahmen auszeichnen. (...) (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, aus stationären Einrichtungen, Beratungsstellen, ambulanten Hilfen und andere, die im Rahmen ihrer Arbeit Berichte für familiengerichtliche Verfahren verfassen

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 15. Mai 2018

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Kitaleitung und Kinderschutz – Anforderungen an pädagogische Leitungskräfte
28.05.2018 | 00:00 Uhr -
29.05.2018 | 00:00

Leitungskräften in der Kita kommt die Rolle zu, die erforderlichen Verfahrensabläufe bei einer vermuteten Kindeswohlgefährdung zu sichern und dafür Sorge zu tragen, dass Prozesse im Sinne einer Abwendung der Gefährdungslage angestoßen und weitergeführt werden. Dies stellt im Kita-Alltag eine hohe Herausforderung dar.

Das Seminar soll praxisnah in der Reflexion und der Übernahme der Rolle als Leitungskraft in der Kita im Kinderschutz unterstützen. Interne und externe Prozesse finden Berücksichtigung. Ein besonderes Augenmerk wird auf das Führen von Elterngesprächen bei vermuteter Kindeswohlgefährdung gelegt, um Eltern im besten Fall für eine Mitwirkung im Kinderschutz zu gewinnen. Konkrete Übungen und die Methode der kollegialen Beratung werden einbezogen.

(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Leitungskräfte aus Kindertagesstätten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln  

Termin: 28./29. Mai 2018

Weitere Informationen

Sexualisierte Übergriffe durch Jugendliche an Kindern – eine Herausforderung (nicht nur) für die Jugendhilfe!
11.06.2018 | 00:00 Uhr -
12.06.2018 | 00:00

Sexualisierte Grenzverletzungen durch Jugendliche (und Kinder) treten überall dort auf, wo Kinder und Jugendliche sich aufhalten, gemeinsam leben und betreut werden (u.a. in Familien, Kindertagesstätten, Schulen, Wohngruppen).

Die Herausforderung ist, diese wahrzunehmen und damit vor allem mit Blick auf das betroffene Kind angemessen umzugehen. Neben der möglichen Schädigung und Gefährdung des Kindes verursacht auch die Frage nach dem passenden Umgang mit dem Gewalt ausübenden Jugendlichen Handlungsdruck auf die Beteiligten. Sowohl bei den betroffenen Familien als auch im Helfersystem wirken Begleitdynamiken und Bewältigungsmechanismen, die aus dem Themenbereich „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder“ bekannt sind: Es wird bagatellisiert und skandalisiert, es wird geglaubt und nicht geglaubt, es wird vorverurteilt und geleugnet, es werden schnelle „plausible“ Erklärungen gefunden und durch die Not, schnell zu helfen, manchmal die Nöte der Betroffenen übersehen.

In diesem Seminar erhalten Sie einen aktuellen Überblick zur Arbeit mit sexualisiert übergriffigen Jugendlichen und Kindern. Auch die Hintergründe und Besonderheiten, wie z.B. sexualisierte Gewalt an Geschwistern, werden beleuchtet und mit den Teilnehmenden diskutiert. Es wird für einen differenzierten Umgang plädiert, der sich u.a. am Alter des jungen Menschen und am Muster und Ausmaß der sexuellen Übergriffe orientiert. Es bleibt Raum für eigene Praxiserfahrungen und Fragestellungen.

(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit, der Offenen Jugendarbeit, stationären Einrichtungen, Beratungsstellen, ambulanten Hilfen, Kindertagesstätten und weitere, die mit dem Thema arbeiten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 11./12. Juni 2018

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Kinderschutz in der Kindertagespflege
26.06.2018 | 00:00 Uhr -
26.06.2018 | 00:00

Kinderschutz in der Kindertagespflege kann gelingen, wenn sowohl Fachberatung als auch Kindertagespflegepersonen über Fachwissen im Kinderschutz und entsprechende Handlungskompetenzen bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung verfügen. In der Regel kann sich die Fachberatung ausschließlich punktuell einen Eindruck vom Zustand eines Kindes verschaffen.

Den täglichen Kontakt haben die Tagespflegepersonen, die als erste Veränderungen beim Kind wahrnehmen. Somit ist eine gute Kooperation zwischen Fachberatung und Tagespflegeperson von besonderer Bedeutung für einen wirksamen Kinderschutz. Aus diesem Grund sollen in der Fortbildung unter anderem folgende Fragen in den Blick genommen werden:

Welche Faktoren/Aspekte sind notwendig, damit eine gute Kooperation gelingt? Sind Strukturen/Verfahren zum Kinderschutz in der Kindertagespflege vorhanden und für alle Beteiligten transparent? Wie können fehlende Verfahren aufgebaut oder vorhandene Abläufe verbessert werden? (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen bei Jugendämtern, freien Trägern und Vereinen mit dem Auftrag der Beratung und Vermittlung von Kindertagespflegepersonen

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen  

Veranstaltungsort: Vlotho

Termin: 26.06.2018

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