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Landeskonferenz der koordinierenden Kinderschutzfachkräfte

Kinderschutzfachkräften kommt eine zentrale Rolle im Kinderschutz zu. Sie beraten Fachkräfte aus anderen Institutionen bei der Gefährdungseinschätzung, wenn der Verdacht einer möglichen Kindeswohlgefährdung aufgekommen ist. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Herausforderung ist noch größer geworden, da durch das neue Bundeskinderschutzgesetz die Zielgruppe erweitert wurde, die Anspruch auf eine Beratung durch eine Kinderschutzfachkraft hat. Das sind nach § 8b Abs.1 SGB VIII Personen, die beruflich in Kontakt mit Kindern oder Jugendlichen stehen (außerhalb der Jugendhilfe), z.B. der Schulbusfahrer, sowie nach § 4 KKG kinder-und jugendnahe Berufsgeheimnisträger, wie z.B. Lehrkräfte oder Ärztinnen und Ärzte.
In vielen Kommunen gibt es Kinderschutzfachkräfte mit koordinierenden Aufgaben – und genau an die richtet sich die Landeskonferenz als Angebot.


Netzwerk auf Landesebene
Die Arbeitsbedingungen vor Ort sind in Nordrhein-Westfalen allerdings von Kommune zu Kommune verschieden. Deshalb hat der DKSB Landesverband NRW im Jahr 2011 eine Landeskonferenz der koordinierenden Kinderschutzfachkräfte ins Leben gerufen, die seitdem zweimal jährlich stattfindet. Hier tauschen sich die örtlichen Akteure mit koordinierenden Aufgaben aus und bekommen Unterstützung, um die lokalen Herausforderungen im Kinderschutz zu bewältigen.

Hier finden Sie den Bericht zur letzten Landeskonferenz am 4. März 2016.

Hier können Sie sich einen Flyer der Landeskonferenz herunterladen.

Zehn Empfehlungen zur Ausgestaltung der Rolle der Kinderschutzfachkraft
nach den §§ 8a Abs. 4 , 8b Abs. 1 SGB VIII und § 4 KKG


Sprecher der Landeskonferenz der koordinierenden Kinderschutzfachkräfte sind Claudia Schmidt und Guido Kientopf. Im Interview mit ihnen erfahren Sie mehr über Ziele und Ideen der Landeskonferenz.

Zum Thema empfehlen wir außerdem die folgenden Broschüren:

Fachberatung im Kinderschutz - Expertise zur Praxis der Kinderschutzfachkräfte in NRW

Kinderschutzfachkräfte, insoweit erfahrene Fachkräfte, ieF, InsoFas, Isefs, … . Diese Liste ließe sich noch beliebig verlängern. Gemeint ist im Grundsatz dasselbe: die seit 2005 bei der Wahrnehmung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung durch das Gesetz (§ 8a SGB VIII) eingeführte „insoweit erfahrene Fachkraft“, die die Mitarbeitenden freier Träger bei der Einschätzung des Gefährdungsrisikos berät. Die praxisnahe Expertise zeigt, wie sich das Tätigkeitsfeld in Nordrhein-Westfalen heute darstellt und welche Modelle sich entwickelt haben. Die Publikation, an der das Team der Bildungsakademie BiS maßgeblich beteiligt war, wurde vom Kompetenzzentrum Kinderschutz herausgegeben.

Weitere Informationen und Download

Das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz hat die Rechtslage und Aufgabenstellung für die Beteiligten im Kinderschutz grundlegend geändert. So ist insbesondere der Beratungsauftrag für die „insoweit erfahrene Fachkraft“ erweitert worden. Das bringt neue Anforderungen mit sich und hat eine Reihe von Fragen entstehen lassen, die in der Publikation praxisnah beantwortet werden.

www.isa-muenster.de

www.dksb-nrw.de 

www.bis-akademie.de

Weitere Informationen und Download