Kinderschutz in der Zahnarztpraxis

Artikel

Seit dem 1. Januar 2012 gilt in Deutschland das Bundeskinderschutzgesetz. Es betont, dass Kinderschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Der Gesetzgeber richtet darin besonderes Augenmerk auf Menschen, die in  ihrem Berufsalltag Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben. Dazu gehört etwa auch das Team einer Zahnarztpraxis. Der Informationsdienst "Praxisteam professionell" richtet sich an diese Zielgruppe. Der Artikel veranschaulicht, was Mitarbeiterinnen einer Zahnarztpraxis für den Kinderschutz tun können.

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Risiko- und Schutzfaktoren des Kinder- und Jugendhilfesystems bei Prävention und Intervention im Kinderschutz

Monografie

Der Diplom-Psychologe und Psychologische Psychotherapeut Günther Deegener bietet neben einer Bestandsaufnahme des aktuelle n Kinder- und Jugendhilfesystems auch praxisnahe Vorschläge zur Problemlösung.

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Grundsätze und Maßstäbe zur Bewertung der Qualität einer insoweit erfahrenen Fachkraft

Eine Orientierungshilfe für Jugendämter

Arbeitshilfe

Mit welchen Kriterien lässt sich aber die Qualifikation einer insoweit erfahrenen Fachkraft beschreiben? Und wie kann der erweiterte Beratungsanspruch gemäß § 8b Abs. 1 SGB VIII konzeptionell und fachlich angemessen vor Ort umgesetzt werden? Auf diese Fragen gibt die Orientierungshilfe Antwort.

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Kompetenzprofil Kinderschutzfachkräfte

Broschüre

Welche Aufgaben haben Kinderschutzfachkräfte? Und was müssen sie können, um diesen Anforderungen gerecht zu werden? Antworten darauf enthält die Broschüre „Kompetenzprofil Kinderschutzfachkräfte“. Die Publikation widmet sich den Tätigkeiten und der Qualifikation von Kinderschutzfachkräften nach §§ 8a, 8b Abs. 1 SGB Vlll und § 4. Es werden charakteristische Aufgabenfelder beschrieben und davon entsprechende Kompetenzen abgeleitete, die zur Erfüllung dieser Aufgaben notwendig sind.

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Expertise zur Praxis der Kinderschutzfachkräfte in NRW

Broschüre

Kinderschutzfachkräfte, insoweit erfahrene Fachkräfte, ieF, InsoFas, Isefs, … . Diese Liste ließe sich noch beliebig verlängern. Und gemeint ist doch im Grundsatz das Gleiche: Die seit 2005 bei der Wahrnehmung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung durch das Gesetz (§ 8a SGB VIII) eingeführte "insoweit erfahrene Fachkraft", die die Mitarbeitenden freier Träger zur Einschätzung des Gefährdungsrisikos berät. Mit dieser holprigen Begrifflichkeit sollte betont werden, dass nicht ein neues Berufsbild gemeint ist, sondern vielmehr in der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Kinderschutz erfahrene Fachkräfte die Fachberatung in anderen Einrichtungen und Diensten freier Träger bei Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung übernehmen. So war mit der Einführung der "Figur" der insoweit erfahrenen Fachkraft keine konkrete Tätigkeitsbeschreibung oder genauere Definition verbunden. Insoweit erfahrene Fachkräfte sind also in der Kinder- und Jugendhilfe Mitarbeitende, die zusätzlich zu ihrer Tätigkeit oder im Rahmen ihrer Tätigkeit die Fachberatung bei Fällen von (vermuteter) Kindeswohlgefährdung übernehmen. In NRW hat sich deshalb der Begriff der Kinderschutzfachkraft weitestgehend durchgesetzt, da dieser verdeutlicht, in welchem Bereich die Fachkräfte "insoweit erfahren" sein müssen.

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Anspruch auf Beratung durch eine Kinderschutzfachkraft für Berufsgeheimnisträger

Viele Berufsgeheimnisträger wissen nicht, wie sie sich bei einer vermuteten Kindeswohlgefährdung verhalten sollen. Der Flyer vermittelt grundlegende Informationen zum Beratungsanspruch durch eine Kinderschutzfachkraft.

 

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Empfehlungen für eine nachhaltige Zusammenarbeit

Broschüre

Im Projekt „Kooperation und Vernetzung im Kinderschutz – Nachhaltigkeit sichern“ hat sich das Kompetenzzentrum Kinderschutz mit Vereinbarungsprozessen und Kooperationsstrukturen in der Jugendhilfepraxis
in Nordrhein-Westfalen auseinandergesetzt und diese exemplarisch untersucht.
Im Fokus des Projektinteresses stand dabei die Frage, wie Vereinbarungen in der Praxis von den Kooperationspartnern mit Leben gefüllt werden, wie sie umgesetzt werden und ob es Veränderungsbedarfe gibt. Dabei ging es neben der Frage nach der Gestaltung von Schnittstellen zwischen Trägern der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe mit anderen Akteuren im Kinderschutz (z. B. Trägern der freien Jugendhilfe, Institutionen im Schul- und Gesundheitswesen), auch um die damit einhergehende institutionsinterne Auseinandersetzung mit der bisherigen Kinderschutzpraxis.

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Überblick, Erkenntnisse, Empfehlungen und Umsetzungsmöglichkeiten

Es waren Kinder wie Kevin aus Bremen oder Lea- Sophie aus Schwerin, die die Fachwelt vor einigen Jahren aufrüttelten. Sie starben durch Misshandlung oder unzureichende Versorgung. Wie können Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aus solchen dramatischen oder auch weniger tragischen Fällen lernen? Welche Möglichkeiten und Modelle gibt es, um Kinderschutzfälle aufzuarbeiten und die Praxis der Zukunft zu verbessern?

Darauf will das Projekt „Modelle der methodischen Aufarbeitung von Kinderschutzfällen und der Praxis im Kinderschutz” des Kompetenzzentrums Kinderschutz eine Antwort finden.

Die Broschüre bietet einen Überblick über Methoden und Verfahren sowie Empfehlungen für die Praxis.

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Vorträge des Fachtags "Heute schon kooperiert?!"

„Heute schon kooperiert?!“ – Anforderungen für gelingende Vereinbarungen gemäß § 8a Abs. 4 SGB VIII

 

Wie können die Schnittstellen zwischen Trägern der öffentlichen Jugendhilfe mit anderen Akteuren im Kinderschutz gestaltet werden? Wie können Vereinbarungen von den Kooperationspartnern mit Leben gefüllt werden? Wie kann eine nachhaltige Zusammenarbeit im Kinderschutz gelingen? Um diese Fragen ging es bei zwei Fachtagungen in Münster (20. Oktober 2014) und Köln (24. November 2014).

Die Vorträge der Veranstaltungen können Sie hier zum Nachlesen herunterladen.

 

Abschlussbericht Modellprojekt "Kooperativer Kinderschutz"

Das Modellprojekt „Kooperativer Kinderschutz“, das vom Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Unna von 2012 bis 2014 durchgeführt wurde, hatte zum Ziel, die Zusammenarbeit im örtlichen Kinderschutzsystem in Unna zu verbessern. Im landesgeförderten Modellprojekt wurde unter Anwendung des Bundeskinderschutzgesetzes versucht, die lokale Verantwortungsgemeinschaft zu stärken und die Rolle und Aufgabe von Kinderschutzfachkräften zu profilieren und zu qualifizieren. Der Abschlussbericht bilanziert das Projekt.


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Kooperativer Kinderschutz – Für ein Zusammenwirken von Gesundheits-, Kinder- und Jugendhilfe

Was tun, wenn ein Mediziner den Eindruck hat, ein Kind könnte misshandelt, sexuell missbraucht worden sein oder andere Gewalterfahrungen gemacht haben? Die Broschüre „Kooperativer Kinderschutz“ richtet sich an Ärztinnen, Ärzte, Hebammen, Geburtshelfer und andere Menschen in der Gesundheitshilfe. Sie informiert darüber, was Anzeichen für eine Kindeswohlgefährdung sein können und wer die richtigen Ansprechpartner in der Kinder- und Jugendhilfe sind.


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Fachzeitschrift

Themenschwerpunkte:

  • Erfahrungen
  • Herausforderungen
  • Voraussetzungen
  • Konzepte
  • Handlungsfelder

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Schriftenreihe GanzTag in NRW

Handlungsoptionen, Prozessgestaltungen und Praxisbeispiele zum Umgang mit Kindeswohlgefährdungen in der offenen Ganztagsschule

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Schriftenreihe GanzTag in NRW

Empfehlungen für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte.

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Arbeitshilfe

Am 1. Oktober 2005 trat das Gesetz zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe (KICK = Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz) in Kraft. In diesem Zusammenhang wurde im SGB VIII u. a. der „Schutzauftrag“ der Kinder- und Jugendhilfe bei Gefährdungen des Kindeswohls verstärkt. Ein effektiverer Schutz des Kindeswohls soll insbesondere durch die Konkretisierung des Schutzauftrags des Jugendamtes und der Träger von Einrichtungen und Diensten (§ 8a SGB VIII), die Neuordnung der vorläufigen Maßnahmen bei Krisenintervention (§ 42 SGB VIII), eine stärkere Berücksichtigung des Kindeswohls beim Sozialdatenschutz (§§ 61 ff. SGB VIII) und der verschärften Prüfung von Personen mit bestimmten Vorstrafen (§ 72a SGB VIII) erreicht werden.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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Broschüre

Die Broschüre "Kindeswohlgefährdung – Erkennen und Helfen" informiert über die Gefährdungen, denen Kinder ausgesetzt sein können. Dabei wurden auch aktuelle Schwerpunkte in Politik, Wissenschaft und Praxis, zum Beispiel der verstärkte Aufbau Früher Hilfen, aufgegriffen. Die Publikation stellt ein umfassendes Nachschlagewerk für all diejenigen dar, die für einen verbesserten Schutz von Kindern genauer hinschauen und handeln möchten.

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Informationsflyer

Der 8-seitige Flyer beschreibt, wie das LVR-Landesjugendamt Rheinland Einrichtungen der Jugendhilfe und Kindertagesstätten berät, beaufsichtigt und fördert.

Für Kinder und Jugendliche sorgen heißt, sie in ihren Lebenswelten wahr- und ernst zu nehmen und sie in ihren Stärken zu fördern. Das Landesjugendamt beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist dafür da, Sicherheit sowie Bildung, Förderung und allgemein bessere Chancen der „Pänz“ im Rheinland zu garantieren – und das nach vergleichbaren Qualitätskriterien.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

Arbeitshilfe

Das vom LVR-Landesjugendamt Rheinland initiierte und begleitete Projekt „Netzwerk Frühe Förderung“ (NeFF) hatte zum Ziel, Konzepte eine kommunalen Netzwerkorganisation und -steuerung zur frühen Förderung von Kindern und Familien zu entwickeln. Dazu wurden in der Stadt Dormagen, der Stadt Mönchengladbach, der Stadt Pulheim, der Stadt Velbert, der Stadt Wiehl und im Rheinisch-Bergischen Kreis im Rahmen von Modellprojekten sozialräumliche Netzwerke installiert.

Der Quelltext/die Inhaltsangabe stellt ein Zitat aus der Publikation dar.

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