www.kinderschutz-in-nrw.de / Für Fachkräfte / Überregionale Links

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) hat ihre Literaturdatenbank Kinder- und Jugendschutz grundlegend neu gestaltet und online gestellt. Sie bietet einen Überblick über vorhandene Artikel, Broschüren und Veröffentlichungen mit inhaltlichem Bezug zu den Themen des Kinder- und Jugendschutzes.

Gesammelt werden Aufsätze aus Fachzeitschriften und Zeitungen, Veröffentlichungen von Fachinstituten des Kinder- und Jugendschutzes auf Landes- und Bundesebene sowie Bücher, Broschüren, Faltblätter etc. Interessierte können online in der Datenbank recherchieren und die Ergebnislisten ausdrucken. Jede Literaturangabe enthält neben den bibliografischen Angaben eine kurze Zusammenfassung.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) hat das bewährte Online-Handbuch Kinder- und Jugendschutz und die Literaturdatenbank Kinder- und Jugendschutz grundlegend neu gestaltet und präsentiert damit auf der Homepage unter www.bag-jugendschutz.de ein bundesweit einmaliges Angebot.

Das Online-Handbuch Kinder- und Jugendschutz enthält begriffliche Erläuterungen, Informationen und Verweise auf Angebote zum Themenfeld des Kinder- und Jugendschutzes. Es ist ein »Nachschlagewerk«, das von Begriffsdefinitionen ausgeht. In den angebotenen Texten ist eine Volltextsuche möglich.

Das Online-Handbuch ist in Kooperation zwischen der Universität Duisburg-Essen und der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz entwickelt worden und wird unter Hinzuziehung weiterer Kooperationspartner bearbeitet. Es folgt der Idee, von einzelnen relevanten Jugendschutzbegriffen ausgehend, Hinweise auf Informationen zum Kinder- und Jugendschutz, einschlägige Institutionen und Organisationen, Materialien und Literatur zugänglich zu machen. Rechtskommentare sind unter den Stichworten Jugendschutzgesetz (JuSchG), Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) und Jugendarbeitsschutz nachgewiesen.

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Bundesweiter Projekteatlas „Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern“

Landkarte und Informationen zu Therapien, Behandlungen und Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern für Fachkräfte aus der Gesundheitshilfe, Eltern, Angehörige und Freunde

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat 2011 im Auftrag des einen bundesweiten Projekteatlas zum Thema "Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern" erstellt. Ziel des Projektes war es, Unterstützungsangebote abzubilden, bekannt und für weitere Projektträger zugänglich zu machen. Darüber hinaus sollte mit dem Projektatlas der fachliche Austausch zwischen den Projektträgern und anderen Interessierten angeregt werden.

Dieser Projekteatlas www.kinder.mapcms.de wurde für das Internet aufbereitet und bietet einen schnellen Zugriff auf entsprechende Projekte vor Ort. Weitere Projekte können über diese Seite (Projekt melden) gemeldet werden. Sie werden vom Dachverband Gemeindepsychiatrie geprüft und anschließend aufgenommen.

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E-Learning-Projekt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm beauftragt, im Rahmen eines dreijährigen Projektes ein e-Learning Konzept zu erarbeiten, das sich an medizinisch-therapeutische und pädagogische Berufsgruppen richtet. Mithilfe von interaktiven Fallbeispielen, Filmsequenzen und Texten soll das webbasierte Angebot erprobt werden. Praktikerinnen und Praktiker werden sensibilisiert, Signale von Kindern, die Hilfe suchen, richtig zu deuten und ihnen Hilfswege aufzeigen.

Grundlagen- und Methodenwissen sowie Fallbeispiele werden von Fachexpertinnen und -experten verfasst und zu webfähigen, interaktiven und multimedialen Lerntools entwickelt. Als Lernoptionen werden das Selbststudium sowie eine Kombination von Selbststudium und Präsenzkursen (blended learning) angeboten.

In 30 Stunden sollen die Teilnehmenden sich durch das Programm, das aus mehreren Modulen besteht, arbeiten und so Basiswissen zum Thema erlangen.

In einer begleitenden Studie wird untersucht, ob sich der Kurs als reines Onlineangebot bewährt oder die Auseinandersetzung mit dem emotional besetzten Thema eine Kombination mit Gruppen- und Präsenzkursen erfordert. Der Kurs wird voraussichtlich im Sommer 2014 mit allen evaluierten Lerninhalten zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen: http://missbrauch.elearning-kinderschutz.de/

und http://www.bmbf.de/de/14675.php

Anonymes, bundesweites Behandlungsangebot

Das Präventionsnetzwerk „www.kein-Taeter-werden.de“ bietet ein an allen Standorten kostenloses und durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und deshalb therapeutische Hilfe suchen. Im Rahmen der Therapie erhalten die betroffenen Personen Unterstützung, um sexuelle Übergriffe durch direkten körperlichen Kontakt oder indirekt durch den Konsum oder die Herstellung von Missbrauchsabbildungen im Internet (sogenannte Kinderpornografie) zu verhindern.

Flächendeckendes Therapieangebot

Das Projekt startete im Jahre 2005 in Berlin. Mittlerweile gibt es Standorte in Kiel, Hamburg, Hannover, Leipzig, Regensburg und Stralsund. Weitere Anlaufstellen sind geplant. Alle Standorte haben sich zu einem Präventionsnetzwerk mit gemeinsamen Qualitätsstandards zusammengeschlossen. Ziel ist es, ein bundesweites, flächendeckendes therapeutisches Angebot zu etablieren.

Standortsuche und Kontaktaufnahme

Informationen zum Angebot des Präventionsnetzwerkes, zu Forschungsergebnissen, aktuellen Meldungen und Pressinformationen funktioniert über die Hauptnavigation dieser Seite. Regionale und institutionsspezifische Zusatzinformationen zu den Ambulanzen des Netzwerkes können über die Deutschlandkarte oder über die Anwahl der Standorte in der Fußzeile dieser Seite abgerufen werden. Über das Kontaktformular in der Kopfzeile geht es zu den Ambulanzen.

Weitere Informationen: www.kein-taeter-werden.de

 

Die AG-KiM ist eine Subspezialität der Kinderheilkunde die sich aus mehreren Bereichen der Medizin und darüber hinaus zusammensetzt. Ihr Ziel ist die wissenschaftliche, klinische und praktisch-ärztliche Arbeit auf dem Gebiet der Erkennung und Verhinderung von Gewalt und Vernachlässigung an Kindern und Jugendlichen zu fördern.

Hierzu dienen

  • Zusammenführung von Kinderschutzgruppen und ärztlicher Kinderschutzambulanzen in Deutschland
  • Hilfe bei der Einrichtung neuer Kinderschutzgruppen
  • Entwicklung med. Standards in der Diagnostik von Kindesmisshandlung - siehe 1. deutscher Leitfaden für Kinderschutzgruppen - siehe unter Standards
  • Wissenschaftliche Auseinandersetzung im Rahmen von kooperativen Studien und auf Jahrestagungen - siehe Forschung

Weiterhin versteht sich die AG-KiM als Ansprechpartner für Fragen aus Politik, Versicherungs- und Krankenhauswesen, sowie als Kooperationspartner zur Beantwortung offener Fragen aus Ämtern und Ministerien, die sich mit dem Thema „medizinischer Kinderschutz“ beschäftigen.

Weitere Informationen: www.ag-kim.de

Das Bündnis White IT hat sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch und dessen Darstellung zu leisten. Dabei sollen technische und gesellschaftliche Vorgehensweisen ermittelt, bewertet und umgesetzt werden.

Mitglieder des Bündnisses sind Vertreter der Netzwirtschaft, der IT-Industrie, der Ermittlungsbehörden und von Ärzte-, Sozial- und Opferschutzverbänden, die auf Basis eines Memorandum of Understanding zusammenarbeiten. Der Name White IT wurde analog zum Begriff Green IT gewählt.

Das Bündnis wurde auf Initiative des niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann am 27. November 2009 in Berlin zur Bekämpfung von Kinderpornographie im Internet gegründet. Im Rahmen des Bündnisses soll erarbeitet werden, was medizinisch oder aus Sicht der Opfer wünschenswert ist, gesellschaftlich auf Akzeptanz stößt, technisch möglich und rechtlich zulässig ist.

Weitere Informationen: www.whiteit.de

Mit der bundesweiten Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ soll die Gesellschaft für das Thema sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sensibilisiert und zum offenen Diskurs angeregt werden. Ziel ist es, durch die deutschlandweite Verbreitung der Kampagnenbotschaft „Kein Raum für Missbrauch“ und eine breite Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu der Bildung eines Verantwortungsbewusstseins zur Thematik in der Öffentlichkeit beizutragen. Besonders Eltern, Fachkräfte und Personen, die regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt sind, sollen besser über das Thema informiert und dazu ermutigt werden, sich für die Umsetzung von Schutzkonzepten in Einrichtungen einzusetzen. Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ geht auf die Initiative des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, zurück. Aus der Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ soll ein gesamtgesellschaftliches Bündnis von starken Partnerinnen und Partnern entstehen. Gemeinsam mit Multiplikatoren aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft will der Unabhängige Beauftragte für den Schutz von Mädchen und Jungen eintreten und ein klares Zeichen gegen sexuellen Missbrauch setzen.

(Quelle: www.kein-raum-fuer-missbrauch.de)

Weitere Informationen: www.beauftragter-missbrauch.de

 

Hilfeportal Sexueller Missbrauch Unabhängiger Beauftragter

Sexuelle Gewalt ist ein gravierendes Problem für Mädchen und Jungen, aber auch für Erwachsene, die in ihrer Kindheit oder Jugend davon betroffen waren. Das Hilfeportal des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs informiert Betroffene, ihre Angehörigen und andere Menschen, die sie unterstützen wollen. Die bundesweite Datenbank zeigt, wo es in der eigenen Region Hilfsangebote gibt.

Weitere Informationen

http://www.hilfeportal-missbrauch.de/startseite.html

ECPAT Deutschland e. V. - Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder gegen sexuelle Ausbeutung - ist ein bundesweiter Zusammenschluss von 29 Institutionen und Gruppen. Die Arbeit des Vereines und seiner Mitgliedsorganisationen wird vom Grundsatz geleitet, dass jedes Kind Anspruch auf umfassenden Schutz vor allen Formen der kommerziellen Ausbeutung und des sexuellen Missbrauchs hat.

ECPAT Deutschland setzt sich dafür ein, dass die UN-Konvention über die Rechte der Kinder eingehalten wird, Ursachen von Missachtung aufgezeigt und Verstöße mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verfolgt werden.

ECPAT Deutschland engagiert sich in verschiedenen Arbeitsbereichen (Politik, Justiz, Wirtschaft und Bildung) und führt in Zusammenarbeit mit staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen Kampagnen und Projekte zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit, zur Entwicklung von Präventivmaßnahmen und zur Schaffung von rechtlichen Grundlagen zum Schutz der Kinder durch.

ECPAT Deutschland e.V. ist Mitglied von ECPAT International. (End Child Prostitution, Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes) - einer internationalen Kinderrechtsorganisation mit Sitz in Bangkok (Thailand).

ECPAT finanziert sich durch

  • Mitgliedsbeiträge und Projektmittel der Mitglieder
  • Förderer und Spenden
  • Unterstützung der Europäischen Kommission
  • Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
  • Förderung von Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst

Weitere Informationen: www.ecpat.de

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat zusammen mit der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration in Hamburg mit finanzieller Unterstützung der Kroschke Stiftung eine freizugängliche webbasierte Lernplattform für Kinderschutzfachkräfte entwickelt. Auf die Plattform mit E-Learning-Charakter kann ohne Anmeldeverfahren und zusätzliche Installationen kostenfrei zugegriffen werden. Hier kann man grundlegende Kenntnisse zum Thema Kindeswohlgefährdung sowie zum gesetzlich geregelten Schutzauftrag erwerben. In Form von kompakten Lehrtexten, interaktiven Grafiken, anschaulichen 3D-Animationen und praxisnahen Experteninterviews wird theoretisches Basiswissen zum Thema Kindeswohlgefährdung dargestellt. Zur Unterstützung der praktischen Umsetzung des Schutzauftrags werden elementare Inhalte zum Erkennen von Kindeswohlgefährdung sowie zum Handeln im Verdachtsfall ausführlich und schrittweise beschrieben. Die Lernwerkstatt-Kinderschutz verfügt über eine umfangreiche Datenbank, mit Adressen und Kontaktdaten von Unterstützungsangeboten, Einrichtungen und Fortbildungsveranstaltungen.

(Quelle: www.lernwerkstatt-kinderschutz.de 2013)

Weitere Informationen: www.lernwerkstatt-kinderschutz.de

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend setzt den Nationalen Aktionsplan Jugendschutz um. Es wird dabei unterstützt von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.. Ziel ist es, den Informationsstand zum Thema Jugendschutz bei allen Beteiligten zu verbessern. Dies soll unter anderem mit dem Internetangebot www.jugendschutz-aktiv.de geschehen.

Das Internetportal stellt erstmalig hervorragende Projekte aus der Praxis vor und bietet die Möglichkeit für Austausch und Vernetzung. Darüber hinaus werden Informationen für Eltern, Fachleute, Erziehende und Gewerbetreibende bereitgestellt. Akteure des Jugendschutzes können sich zudem an das neu eingerichtete Servicebüro wenden. Das Büro unterstützt lokale Veranstaltungen mit Informationsmaterialien und organisiert Tagungen für Fachkräfte. In diesem Jahr (2013) sollen außerdem auf einer bundesweiten Informationstour rund 20 Stadtfeste und Verbrauchermessen besucht werden. Dort vermittelt ein Team von Experten Wissenswertes rund um den Jugendschutz und beantwortet Fragen.

Weitere Informationen:  www.jugendschutz-aktiv.de oder www.bmfsfj.de

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet Eltern, Fachkräften und Kindern mit dem Informationsportal kindergesundheit-info.de wichtige Informationen zur Kindergesundheit. Zu den Themen gehören unter anderem die Ernährung, schlafen, spielen, Medien, krankes Kind, sicher aufwachsen, Hygiene, Risiken und vorbeugen sowie kindliche Entwicklung. Fachkräfte finden Arbeitsmaterialien für die Kita. Eltern können Elternbriefe, Nachrichten und Informationen abonnieren, um sich auf den neuesten Stand bringen zu lassen.

Weitere Informationen: www.kindergesundheit-info.de

Initiiert und gefördert durch das BMBF, soll KNP die Ergebnisse der Präventionsforschung über die BZgA in der (Fach-)Öffentlichkeit bekannt machen und so deren nachhaltige Umsetzung stärken. Das Projekt KNP wird in gemeinsamer Trägerschaft der Medizinischen Hochschule Hannover, des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung realisiert.

Im Mittelpunkt steht eine Datenbank, die die vielfältigen Ergebnisse der Präventionsforschung enthält. Die dort vorgestellten Projekte sind thematisch breit gefächert, von Ernährung/Bewegung über Suchtprävention bis hin zur allgemeinen Gesundheitsförderung. Die Projekte wurden initiiert, um bestehende Präventionsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen, neue Maßnahmen und Methoden zu entwickeln, Methoden zur Qualitätssicherung zu erarbeiten oder Zugangswege zu bestimmten Zielgruppen zu erforschen. Ergänzend zu den eingestellten Projekten finden sich in der Datenbank Projektmaterialien, weiterführende Literatur und Links sowie umfangreiche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Studien (Textquelle: Pressemitteilung vom 18.03.2010).

Weitere Informationen: www.knp-forschung.de

Die Literaturdatenbank ist eine zentrale Dienstleistung des IzKK. Sie umfasst ca. 17.000 Literaturnachweise deutsch und englischsprachiger Fachliteratur zum Themenbereich „Gewalt gegen Kinder“. Erfasst und inhaltlich ausgewertet werden: Monografien, Sammelbände, Buchausätze, Zeitschriftenartikel, Tagungsdokumentationen, Graue Materialien, audiovisuelle Medien. Zu vielen Literaturhinweisen stehen auch Abstracts zur Verfügung.
Darüber hinaus bietet die Seite auch themengebundene Literaturlisten, die regelmäßig aktualisiert werden, so z.B. zu den Themen

  • Handel von Kindern zum Zweck sexueller Ausbeutung
  • Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen mit Behinderung
  • Kinder als Betroffene von Partnerschaftsgewalt
  • Prävention von sexueller Gewalt durch Professionelle in Institutionen
  • Frühe Hilfen und Kinderschutz

Die Literaturdatenbank des IzKK finden Sie unter: www.dji.de/izkk/literatur.htm

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration hält unter www.kinderschutz-niedersachsen.de vielfältige Informationen rund um das Thema Kinderschutz auf Landes- sowie auf Bundesebene bereit. Neben hilfreichen Veröffentlichungen findet sich hier ebenfalls eine Vorstellung von (Modell-)Projekten und thematisch relevanten Veranstaltungen. Das Portal richtet sich schwerpunktmäßig an Fachleute, jedoch finden auch interessierte Bürger und Bürgerinnen hier hilfreiche Informationen und Denkanstösse.

Weitere Informationen: www.kinderschutz-niedersachsen.de

Sensibilisierung und Information werden auf dem Informationsportal der Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg groß geschrieben. Ziel des Portals ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, dass Kinder besser vor Vernachlässigung und Gewalt geschützt werden. Daher spricht das Portal nicht nur Fachkräfte, sondern auch die Bevölkerung an. Übersichtlich, gut strukturiert und äußerst informativ finden sich hier vielfältige aktuelle News und Hinweise rund um das Thema Kinderschutz.

Weitere Informationen: www.fachstelle-kinderschutz.de

Das Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit des Freistaates Thüringen bietet unter www.thueringen.de/kinderschutz Rat und Hilfe für alle Verantwortlichen, Interessierten und engagierten Personen, die Informationen über das System des Kinderschutzes und der „Frühen Hilfen“ suchen. Neben dem Kinderschutz-ABC, das Fragen des Alltags aufgreift, bietet der  Beratungsstellenfinder Beratungs- und Hilfsangeboten in der unmittelbaren Nähe.

Weitere Informationen: www.thueringen.de/kinderschutz

Die rund 600 Jugendämter in Deutschland sind in vielfältiger Weise für die Bildung, Beratung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Eltern verantwortlich. Dabei setzt das Jugendamt auf vorbeugende, familienunterstützende Angebote, die dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für Familien zu schaffen. Die Fachkräfte in den Jugendämtern sind Profis für alle Fragen rund um die Erziehung. Die Aufgaben von Jugendämtern und ihren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind vielfältig. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage wissen 37 Prozent der Befragten mit minderjährigen Kindern nicht, welche Leistungen Jugendämter anbieten.
Zu den wichtigsten Fragen rund um das Jugendamt finden Sie deshalb in der Broschüre „Was Jugendämter leisten“ Antworten auf die Fragen:

  • Was macht das Jugendamt?
  • Wie ist das Jugendamt aufgebaut?
  • Wie unterstützt das Jugendamt?
  • Wie erfolgt Qualitätsentwicklung in den Jugendämtern?

Weitere Informationen und Download unter www.unterstuetzung-die-ankommt.de

 

Mit dem I-KiZ hat das Bundesfamilienministerium eine „Denkfabrik“ eingerichtet, die Kinder und Jugendliche vor Risiken im Internet schützen soll. Erwachsene beraten mit Fachleuten darüber, wie man das am besten macht und vor welchen Seiten Kinder und Jugendliche geschützt werden müssen. Außerdem soll das I-KiZ Eltern die Möglichkeit bieten, sich Rat und Hilfe über bestimmte Hilfe-Buttons zu holen. So können Jugendliche über die Buttons „Hol‘ Dir Hilfe“ und „Sag‘ Bescheid“ zum Kinder- und Jugendtelefon der „Nummer gegen Kummer“ oder zu einem Hotlineformular gelangen. Erwachsene bzw. Eltern erreichen über den Button „Rat und Hilfe“ das Elterntelefon der „Nummer gegen Kummer“ und über den Button „Verstoß melden“ ein Hotlineformular, über das sie Gefahren im Internet mitteilen können.

Weitere Informationen: www.i-kiz.de

Die DGfPI ist ein Zusammenschluss von ca. 800 Fachkräften (Einzelpersonen und Institutionen) aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland, die sich gemeinsam zum Ziel gesetzt haben, aktiv für eine Verbesserung des Kinderschutzes einzutreten. Die DGfPI bietet ein Forum für Angehörige aller Berufsgruppen, die in ihrer alltäglichen Arbeit mit den verschiedenen Formen von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung Verantwortung tragen und mit den Betroffenen sowie deren Familien arbeiten. Dazu zählen Fachkräfte aus allen Bereichen der Sozialarbeit, Pädagogik, Polizei, Justiz, Gerichts- und Bewährungshilfe, Medizin, Therapie und Beratung sowie aus Lehre und Wissenschaft.

Weitere Informationen: www.dgfpi.de

Das Institut AMYNA verfolgt das Ziel, sexualisierte Gewalt gegen Mädchen und Jungen entgegenzuwirken. Unter Prävention verstehen wir Maßnahmen, die dazu dienen, dass sexueller Missbrauch verhindert oder frühestmöglich gestoppt wird. AMYNA möchte mit seiner Arbeit die Öffentlichkeit für die Thematik des sexuellen Missbrauchs sensibilisieren und soziale Verantwortung wecken. Zielgruppe sind MultiplikatorInnen, also Bezugspersonen von Mädchen und Jungen, FunktionsträgerInnen, Eltern und die breite Öffentlichkeit. Das Institut ist sowohl auf kommunaler als auch auf Bundesebene gut vernetzt, um effektives Arbeiten zu gewährleisten.

  • Prävention von sexueller Gewalt und sexuellem Missbrauch durch:
  • Fortbildungen, Fachvorträge, Wokshops
  • Elternabende
  • Präventionsberatung
  • Präsenz-Infothek
  • Fachpublikationen

Weitere Informationen: www.amyna.de

Der AFET ist ein Fachverband der Jugendhilfe mit dem Schwerpunkt Hilfen zur Erziehung und starker Orientierung auf die Schnittstellen der angrenzenden Fachgebiete. Er arbeitet stark austauschorientiert und bezieht sich deutlich auf seine Mitglieder und seine Gremien. Der Bundesverband agiert sowohl inhaltlich fachlich als auch jugendhilfepolitisch. Aktuelle Entwicklungen werden aufgenommen und fachlich pragmatisch bearbeitet. Dabei sucht der Fachverband die Kooperation mit anderen Trägern und Organisationen. Unsere zentrale Aufgabe ist die fachliche Qualifizierung der Erziehungshilfe und die Einflussnahme auf fachpolitische Entwicklungen. Der AFET bietet, insbesondere öffentlichen und freien Trägern, eine Plattform für Dialog mit dem Ziel, gemeinsam konsensfähige Standpunkte zu finden.

Die Leistungen beinhalten:

  • Bearbeitung von Grundsatzfragen
  • Erarbeitung fachpolitischer Stellungnahmen
  • Erstellung von Arbeitshilfen und Veröffentlichungen
  • Durchführung bundesweiter Fachveranstaltungen
  • Förderung von Forschungsvorhaben
  • Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches
  • Kooperation und Vernetzung mit anderen Verbänden
  • Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Informationen: www.afet-ev.de

Das MuT-Zentrum besteht aus zwei Säulen. Im MuT-Labor können Kinder und Jugendliche sich in den Bereichen Theater und Musik ausprobieren. Dieses regionale Angebot findet regelmäßig in Kandern im Luthersaal statt. Mit MuT-Mobil sind wir bundesweit in Sachen Prävention gegen sexualisierte Gewalt, Persönlichkeitsstärkung und sexueller Bildung unterwegs. Im Zentrum unserer Arbeit stehen die kleinen und großen Menschen selbst in ihrer Unterschiedlichkeit und Vielfalt. Wir arbeiten bewusst integrativ und geschlechtersensibel. Musik und Theater sind zwei künstlerische Ausdrucksformen, die in hohem Maße die persönliche Entwicklung stärken. Menschen die eine Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten kennen, stehen selbstbewusster in ihrem Leben. Sie meistern Herausforderungen und Krisen besser und haben einen Zugang zu ihren Gefühlen und Grenzen. Das stärkt die eigene Wahrnehmung und gibt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Gleichzeitig kann sich ein ästhetisches künstlerisches Bewusstsein langsam entwickeln und das eigene Leben zusätzlich bereichern.

Weitere Informationen: www.mut-zentrum.de/index.php

Fachportal für Erzieherinnen und Erzieher zum Fernseh- und Medienumgang

Medien sind ein wichtiger Teil des Alltags von Kindern. Erziehende in den unterschiedlichen Bildungseinrichtungen müssen sich dieser Tatsache stellen und den sinnvollen, aktiven und reflektierten Umgang ihrer Zielgruppe mit den Medien unterstützen. Um die Beschäftigung mit dem Fernsehen und anderen Medien praxisgerecht in die professionelle pädagogische Arbeit einzubetten, bietet Flimmo die Bausteine Basiswissen, Medienarbeit mit Kindern und Medienpädagogische Elternarbeit an. Dazu erscheint alle vier Monate eine Broschüre mit vertiefenden und aufeinander abgestimmten Informationen und Anregungen zu den drei Bereichen.

Weitere Informationen: www.flimmo-fachportal.de