Termine

Zertifikatskurs Kinderschutzfachkraft
04.04.2017 | 10:00 Uhr -
05.04.2017 | 16:00

Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmenden auf die Tätigkeit als Kinderschutzfachkraft nach § 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG vorzubereiten. Der Kurs dient darüber hinaus zur allgemeinen Fortbildung im Themenfeld Kinderschutz.

In acht Tagen werden die Anforderungen, die der § 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG an die öffentlichen und freien Träger zur Wahrnehmung des Schutzauftrages stellt, thematisiert. Es werden erprobte Konzepte und Erfahrungen aus den letzten Jahren in der Umsetzung des Schutzauftrages vermittelt und aktuelle Entwicklungen im Kinderschutz diskutiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Rolle und der Auftrag der Kinderschutzfachkraft, die die Mitarbeiter/innen der freien Träger bei der Gefährdungseinschätzung beraten soll. Es wird in rechtliche Rahmenbedingungen des Kinderschutzes eingeführt, sowie das Wissen zu Methoden der Risikoeinschätzung vertieft und Organisationsaspekte der Implementierung des Beratungsprozesses durch die Kinderschutzfachkraft behandelt. Das Thema Kooperation zieht durch den ganzen Kurs, durch die unterschiedliche Feldkompetenz der Teilnehmer/innen und durch die Diskussionen mit Fachreferent/innen aus dem Gesundheitswesen und vom öffentlichen Träger der Jugendhilfe.
Bedingung der Zertifikatserlangung ist die Teilnahme an allen Kurseinheiten, die Erstellung einer kursbegleitenden Falldokumentation (im Umfang von ca. 8 bis 12 Seiten) und ihre Reflexion in einem Abschlusskolloquium. Das Abschlusskolloquium findet am siebten Tag des Kurses statt.

Der achte Tag des Kurses dient der Reflexion der Beratungstätigkeit der Kinderschutzfachkräfte. Es soll die Gelegenheit gegeben werden, sich über erste Erfahrungen in der Beratungstätigkeit auszutauschen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Der Kurs richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, die als Kinderschutzfachkraft Teams beraten und den Prozess der Risikoeinschätzung begleiten möchten.

Veranstalter: Institut für soziale Arbeit e.V.

Veranstaltungsort: Düsseldorf

Termin: 04.04.-05.04. (Block 1)

weitere Termine

  • 20.-21.06.2017
  • 05.-06.09.2017
  • 16.11.2017
  • 16.05.2018

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Seminarreihe: ...Wir können die Kinder aus den Familien holen, aber nicht die Familien aus den Kindern ...
05.04.2017 | 00:00 Uhr -
06.04.2017 | 00:00

Das Ziel dieses 2-teiligen Seminars ist das Kennenlernen ressourcenorientierter Denkansätze und die Entwicklung einer systemischen Haltung im Umgang mit den Themen:

  • Häusliche Gewalt und Kindeswohlgefährdung
  • Trauma und Bindung
  • Sexueller Missbrauch

In dieser Fortbildung wird der Focus der Beratung auch auf die vorhandenen Ressourcen der Familien gelegt, um sie nach einer akuten Krise zukünftig besser unterstützen, beraten und begleiten zu können. Mit diesem Perspektivwechsel gelingt es, die Kompetenzen und Fähigkeiten der einzelnen Familienmitglieder zu entdecken und zu würdigen und den Blick auf die Ausnahmen, Erfolge und dem, was gelingt, zu richten.

Es wird neben der Theorievermittlung an der eigenen Haltung und unterschiedlichen Gesprächsmethoden gearbeitet, die es den Seminar-Teilnehmenden nach krisenhaften Situationen ermöglichen:

  •  gute Lösungen zu finden
  •  den Belastungsdruck zu reduzieren
  •  Stolpersteine und Fallen zu entdecken
  •  eigene Möglichkeiten und Grenzen an zu erkennen

Eine Anmeldung ist nur für die gesamte Kursreihe möglich! (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Mitarbeitende des ASD und der Familienhilfe

Termin: 05.04.-06.04. 2. Teil: 10.07.-12.07.

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen-Lippe

Veranstaltungsort: Vlotho

Inhaltliche Auskunft: Monika Schröder, Tel.: 05733 923-323

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Erfahrungen mit Gewalt und Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen
06.04.2017 | 00:00 Uhr -
06.04.2017 | 00:00

Kinder zu fördern setzt ihr Wohlbefinden, ihre körperliche und seelische Unversehrtheit voraus. Dieses sicherzustellen ist Aufgabe der Erzieherin/des Erziehers. Das Gesetz fordert, den Schutz der Kinder systematisch abzusichern und damit qualifiziert und verlässlich wahrzunehmen.
So hat der Träger mit dem Jugendamt eine Vereinbarung darüber abzuschließen, wie der Schutzauftrag verbindlich sichergestellt wird.

Woran aber erkennt die Erzieherin/der Erzieher, ob ein Kind vernachlässigt, missbraucht oder misshandelt wird? Auf welche Merkmale, Hinweise hat sie/er beim Kind zu achten? Wen hat sie/er unter welchen Bedingungen zu Rate zu ziehen? Wir werden in dieser Veranstaltung die gesetzlichen Grundlagen für den Kindesschutz besprechen, anhand von Situationen aus der sozialpädagogischen Praxis Verhaltens- und Vorgehensweisen fallbezogen und exemplarisch erörtern und Möglichkeiten der Vernetzung mit anderen Fachdiensten klären. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendhilfe, Schule und Tageseinrichtungen

Termin: 6. April 2017

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen-Lippe

Veranstaltungsort: Vlotho

Inhaltliche Auskunft: Sabine Haupt-Scherer, Tel.: 05733 923-624

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Link zur Online-Anmeldung


Kindeswohlgefährdung: Der Schutzauftrag der Erzieherin/des Erziehers
26.04.2017 | 00:00 Uhr -
27.04.2017 | 00:00

Kinder zu fördern setzt ihr Wohlbefinden, ihre körperliche und seelische Unversehrtheit voraus. Dieses sicherzustellen ist Aufgabe der Erzieherin/des Erziehers. Das Gesetz fordert, den Schutz der Kinder systematisch abzusichern und damit qualifiziert und verlässlich wahrzunehmen.
So hat der Träger mit dem Jugendamt eine Vereinbarung darüber abzuschließen, wie der Schutzauftrag verbindlich sichergestellt wird.

Woran aber erkennt die Erzieherin/der Erzieher, ob ein Kind vernachlässigt, missbraucht oder misshandelt wird? Auf welche Merkmale, Hinweise hat sie/er beim Kind zu achten? Wen hat sie/er unter welchen Bedingungen zu Rate zu ziehen? Wir werden in dieser Veranstaltung die gesetzlichen Grundlagen für den Kindesschutz besprechen, anhand von Situationen aus der sozialpädagogischen Praxis Verhaltens- und Vorgehensweisen fallbezogen und exemplarisch erörtern und Möglichkeiten der Vernetzung mit anderen Fachdiensten klären. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Sozialpädagogische Fachkräfte und Leiter/innen aus Tageseinrichtungen für Kinder

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt  

Veranstaltungsort: Schwerte

Termin: 26./27. April 2017

Inhaltliche Auskunft: Dorothee Stieber-Schöll, Tel.: 05733 923-321

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Fortbildungsreihe: Einführung in die Traumapädagogik
17.05.2017 | 00:00 Uhr -
19.05.2017 | 00:00

In allen Bereichen der Jugendhilfe haben wir es mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die an den Folgen überfordernder Belastungserfahrungen leiden. Wir sprechen von Traumatisierungen. Diese Folgen und Beeinträchtigungen finden sich im Denken, Fühlen, Handeln, im Körper und auf der Ebene der Persönlichkeitsorganisation.

Diese Fortbildung führt in zwei Teilen in die Grundlagen der Psychotraumatologie und die entsprechenden Erkenntnisse der Hirnforschung ein, hilft Phänomene bei Kindern und Jugendlichen zu verstehen und leitet Konsequenzen für den pädagogischen Umgang daraus ab. Sie macht mit traumapädagogischem Denken und Wahrnehmen und entsprechenden Konzepten und Methoden vertraut und bietet Raum für Fallgespräche und den Transfer in pädagogische Konzepte.

Eine Anmeldung ist nur für die Gesamtveranstaltung möglich. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt  

Veranstaltungsort: Vlotho

Termin: 17.-19. Mai 2017
weiterer Termin: 10.-12. Juli 2017

Inhaltliche Auskunft: Sabine Haupt-Scherer, Tel.: 05733 923-624

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Cyber-Mobbing begegnen – Methoden und Ansätze zur Prävention
18.05.2017 | 09:30 Uhr -
18.05.2017 | 17:00

Gewalt fängt nicht auf dem Handy oder im Internet an, sondern ist Bestandteil jugendlicher Lebenswelten – sei es in den Medien, in der Familie oder im Freundeskreis. Auch Mobbing ist vor allem in Schulen kein neues Problem. Auch ohne den Einsatz von Medien reagieren Betroffene darauf zum Beispiel mit Depressionen, Angstgefühlen, sozialer Isolation, körperlichen Reaktionen oder schulischem Misserfolg. Die neuen Formen des Cyber-Mobbings können die Auswirkungen mitunter verschärfen und stellen uns vor neue Herausforderungen.

Pädagog/-innen sind heute gefordert, Cyber-Mobbing zu begegnen und Jugendliche im Umgang mit Neuen Medien nicht allein zu lassen. Es gibt verschiedene Ansätze, um vor allem präventiv zu agieren. Im Workshop wird es nach einer grundsätzlichen Information und Einführung ins Thema schnell praktisch. Die Teilnehmer/-innen bekommen einen Überblick über verschiedene Ansätze zur Prävention und werden einige Methoden selbst ausprobieren. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Lehrer/-innen, Schulsozialarbeiter/-innen und andere Fachkräfte, die an Schulen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, sowie Multiplikator/-innen aus dem Bereich Jugendhilfe / Jugendamt

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 18.05.2017

Inhaltliche Auskunft: Matthias Felling (Tel. 0221 921392-16)

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Handeln bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
31.05.2017 | 10:00 Uhr -
01.06.2017 | 16:00

Mit dem Bundeskinderschutzgesetz wurde der Schutzauftrag für Kinder konkretisiert. In § 8a Abs. 4 SGB VIII und § 4 KKG wird den Fachkräften sowohl von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe als auch den Fachkräften der Gesundheitshilfe und der Schule Handlungsschritte bei der Wahrnehmung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung vorgegeben.

Zielgruppe: Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, der Schule und der Gesundheitshilfe

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Mülheim an der Ruhr

Termin: 31. Mai/1. Juni

Inhaltliche Auskunft: info@bis-akademie.de oder 0202 7476 588-20

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Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

Fachberatung im Kinderschutz: »Die insoweit erfahrene Fachkraft«
10.07.2017 | 00:00 Uhr -
11.07.2017 | 00:00

Der Zertifikatskurs ist die inhaltliche Weiterführung des Kurses „Fachkraft im Kinderschutz“. Die zuvor vermittelten und erlernten Kinderschutz-Grundlagen aus der Perspektive der fallführenden Fachkraft werden in dieser Weiterbildung um die Perspektive der Beratung durch die „insoweit erfahrene Fachkraft“ ergänzt. Der präzisierte Schutzauftrag der Jugendhilfe und die erweiterten fachberaterischen Herausforderungen durch das Bundeskinderschutzgesetz (u.a. §4 KKG, §8a, §8b SGB VIII) bilden den zentralen Ausgangspunkt dieser Weiterbildung.

Die spezifischen Kompetenzen, über die eine „insoweit erfahrene Fachkraft“ verfügen soll, werden in vier Modulen vertieft, ihre Aufgaben und Rolle konkretisiert und die Vielfalt der möglichen Beratungskontexte (u.a. Schule und Gesundheitswesen) in den Blick genommen. Die Teilnehmer(innen) lernen praxisnah Methoden der Informationssammlung für ein Erstgespräch mit der ratsuchenden Fachkraft kennen. Sie entwickeln Sicherheit darin, die fallführende Fachkraft bei den schwierigen Gesprächen mit Eltern und Kindern beraterisch zu begleiten und Krisen im Helfersystem zu erkennen und zu lösen. Aber auch dem Umgang mit eigenen Grenzen in diesem herausfordernden Arbeitsfeld wird Raum gegeben. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Absolvent(inn)en der Weiterbildung: „Fachkraft im Kinderschutz“ oder vergleichbarer Fortbildungen und beruflicher Abschluss: Diplom-, Master-, Bachelorstudiengänge in (Sozial-) Pädagogik oder Psychologie und zusätzlich mindestens drei Jahre Berufserfahrung im kinderschutzrelevanten Feld, gerne mit Beratungstätigkeit.

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 10. – 11. Juli 2017 (Modul 1)

weitere Termine:

  • Modul 2: 04. – 05. September 2017
  • Modul 3: 09. – 10. Oktober 2017
  • Modul 4: 04. – 05. Dezember 2017 (Kolloquium)

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Gespräche mit Kindern und Jugendlichen im Kinderschutz
12.07.2017 | 00:00 Uhr -
13.07.2017 | 00:00

In unseren Arbeitsfeldern mit Familien begegnen wir Kindern und Jugendlichen, die uns mit ihren Verhaltensweisen und Äußerungen in Sorge versetzen und Fragen aufwerfen wie: Wie gut geht es dem Kind? Ist es ausreichend geschützt? Muss bzw. darf ich eingreifen? Und wenn ja, wie gehe ich am besten vor?

Für die Gefährdungseinschätzung sowie die Planung, Gestaltung und Akzeptanz von Hilfen braucht es neben dem Einbezug der Eltern auch die Sichtweisen der Kinder und Jugendlichen. Aber gerade bei unangenehmen Themen und in schwierigen Entscheidungsprozessen scheuen professionelle Helfer und Helferinnen oft das Gespräch mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen. Unsicherheit und Zweifel an der eigenen Kompetenz sowie die Sorge, die Kinder zusätzlich zu belasten, oder aus der Befürchtung heraus, vermutete Wünsche nicht erfüllen und schwierige Lebenssituationen nicht befriedigend verändern zu können, bremsen das Gesprächsangebot.
Aber gerade das Nicht-beteiligt-Werden, die Unwissenheit und das Unverständnis über das Geschehende belasten. Das Angebot, den Kindern zuzuhören, ihre Fragen zu beantworten, Perspektiven aufzuzeigen und ihre Bedürfnisse mit in den Blick zu nehmen, entlastet und kann den Weg für gemeinsam getragene familiäre Veränderungen bereiten.

Mit der Fortbildung möchte ich dazu ermutigen, den Kontakt und das Gespräch mit Kindern und Jugendlichen zu suchen. Neben der Reflexion von Kindeswohl, Gefährdung und Schutz möchte ich mit Ihnen die (mögliche) Perspektive von Kindern und Jugendlichen in den Fokus nehmen. Konzepte u.a. aus Entwicklungspsychologie und Bindungstheorie, angereichert durch Fallbeispiele, sollen sich mit Austausch, Übungen und praktischen Handlungsideen abwechseln – mit dem Ziel, mehr Sicherheit zu erlangen, auch in schwierigen Problemlagen mit Kindern verschiedenen Alters in Kontakt zu kommen und familiäre Ressourcen und Gefährdungen einzuschätzen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit, der Offenen Jugendarbeit, stationären Einrichtungen, Beratungsstellen, ambulanten Hilfen und andere, die mit Familien, Kindern und Jugendlichen arbeiten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln 

Termin: 12./13. Juli 2017

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Gesprächsführung mit Eltern im Kontext von Kindeswohlgefährdung
31.08.2017 | 10:00 Uhr -
01.09.2017 | 16:00

Bei Fällen von Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im Sinne des § 8a SGB VIII ist die Beteiligung der Personensorgeberechtigten am Prozess der Gefährdungseinschätzung zwingend vorgeschrieben.

Häufig ist jedoch der Handlungsdruck auf Seiten der beteiligten Fachkräfte so groß, dass die Bedürfnisse und Gefühle der betroffenen Familien nur wenig Berücksichtigung finden. Interventionen sind aber in der Regel nur dann erfolgreich, wenn sie von Eltern und Kindern mitgetragen werden.

Lösungsorientierte Gesprächsführung kann in diesem Rahmen ein hilfreiches Instrument sein, um gemeinsam mit den Familien tragfähige und langfristige Lösungen zu entwickeln. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Mülheim an der Ruhr

Termin: 31. August/1. September  

Inhaltliche Auskunft: info@bis-akademie.de oder 0202 7476 588-20

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Zertifikatskurs Kinderschutz (Modul 1)
04.09.2017 | 10:00 Uhr -
05.09.2017 | 16:00

Das gesellschaftliche Ziel eines wirksamen Kinderschutzes hat in den vergangenen Jahren zu zahlreichen gesetzlichen Änderungen geführt. Der Zertifikatskurs „Kinderschutz“ der Fachhochschule Münster basiert daher auf den gesetzlichen Anforderungen an Fachkräfte und Einrichtungen der öffentlichen und freien Träger (Modul 2), welche auf der Grundlage der Kenntnisse des „Systems Kinderschutz“ (Modul 1) vermittelt werden.
Aufbauend auf dem Fachwissen zum Thema Kinderschutz sollen innerhalb des Zertifikatskurses Kinderschutz Methoden vorgestellt und ausprobiert werden, um auf wissenschaftlichem Niveau Handlungssicherheit im Kinderschutz zu gewinnen. Das praxisorientierte Modul zur Einschätzung und Beurteilung von Kindeswohlgefährdungen (Modul 3) wird durch ein Modul zu den Rollen der Akteure im Kinderschutz (Modul 4) ergänzt und mit einer Lerneinheit zur Gesprächsführung im Kinderschutz (Modul 5) abgerundet. Abschließend werden bedeutsame Aspekte des Kinderschutzes wie medizinische Erscheinungsformen von Vernachlässigung und Misshandlung sowie das Thema Migration vertieft (Modul 6). (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern mit mindestens dreijähriger einschlägiger Berufserfahrung

Veranstalter: Fachhochschule Münster

Veranstaltungsort: Münster

Termin: 4./5. September 2017

Weitere Termine bis 15. Februar 2018

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Kindeswohlgefährdung in der Kita – Wahrnehmen, erkennen, helfen
11.09.2017 | 00:00 Uhr -
12.09.2017 | 00:00

Risiken und Gefahren beim Prozess des Aufwachsens von Mädchen und Jungen entstehen selten von heute auf morgen. Sie kündigen sich oft genug frühzeitig an. Damit ungünstige Entwicklungsverläufe oder belastende familiäre Situationen frühzeitig erkannt werden und Kindeswohlgefährdungen entgegengewirkt werden kann, braucht es auf Seiten der Pädagog(inn)en in Kitas Fachkenntnisse, um Gefährdungspotenziale zu erkennen, einzuschätzen und zu handeln.

Wichtig ist neben der Wahrnehmung von Gefahren auch die Fähigkeit, die Veränderungsbereitschaft und die Möglichkeiten von Eltern (und Kindern) einzuschätzen. Gelingt es nicht, gemeinsam mit den Eltern, zu einer Verbesserung der Situation beizutragen, oder gibt es Gefährdungen, die sofortige Schutzmaßnahmen für das Kind verlangen, so kommen Handlungsverpflichtungen nach §8a, SGB VIII und dem Bundeskinderschutzgesetz ins Spiel. All diese Themen werden vor dem Hintergrund des beruflichen Alltags in Kindertageseinrichtungen und der Rolle der Pädagogin und des Pädagogen behandelt. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fach- und Leitungskräfte aus Kindertagesstätten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln  

Termin: 11./12. September 2017

Weitere Informationen

Zertifikatskurs Kinderschutzfachkraft gemäß den §§ 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG
11.09.2017 | 10:00 Uhr -
12.09.2017 | 16:00

Mit der Einführung des § 8a SGB VIII wurde 2005 die „insoweit erfahrene Fachkraft“ als neue Akteurin im Kinderschutz geschaffen, die von den Fachkräften bei freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe zur Beratung bei der Gefährdungseinschätzung bezüglich einer Kindeswohlgefährdung hinzugezogen werden soll. Die „insoweit erfahrene Fachkraft“/Kinderschutzfachkraft übernimmt hierbei beratende und prozessbegleitende Aufgaben. Durch das Bundeskinderschutzgesetz vom 1.1.2012 erweitert sich der Adressatenkreis des Beratungsanspruchs durch die Kinderschutzfachkräfte auf die Gesundheitshilfe und Schule – im Sinne eines kooperativen Kinderschutzes. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern, die als Kinderschutzfachkraft extern Fachteams im Rahmen der Gefährdungseinschätzung beraten und begleiten werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist neben einer pädagogischen Ausbildung eine mindestens dreijährige Berufserfahrung sowie Erfahrung mit Praxisfällen im Kinderschutz.

Eine endgültige Zulassung erfolgt nach Rücksendung und Prüfung eines Vorstellungsbogens.

Termin: 11./12. September (Block 1)

weitere Termine:

  • 4./5. Oktober
  • 6./7. November
  • 8. Januar 2018
  • 2. Oktober 2018

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen
 
Kontakt: www.bis-akademie.de, Tel.: 0202 74 76 588 20

Weitere Informationen

Fachkraft im Kinderschutz
18.09.2017 | 00:00 Uhr -
19.09.2017 | 00:00

Mit dem Ziel eines wirksamen Kinderschutzes hat es in den letzten Jahren zahlreiche gesetzliche Änderungen gegeben. Diese (neuen) Anforderungen nun in der Praxis auszugestalten und umzusetzen ist eine große Herausforderung und Chance für Kinder- und Jugendhilfe, Schule und Gesundheitswesen.

Der Kurs „Fachkraft im Kinderschutz“ macht die Teilnehmer(innen) mit den aktuellen fachlichen (Rechts)Grundlagen zum Thema Kindeswohlgefährdung vertraut, frischt vorhandenes Fachwissen auf und vermittelt die erforderlichen Kompetenzen, um in der eigenen Fallarbeit mit Familien in Gefährdungskontexten qualifiziert und besonnen zu handeln.

Die Weiterbildung schult den Blick auf Risiken und Ressourcen und stärkt die Handlungssicherheit, wenn es darum geht, Hinweise auf Kindeswohlgefährdung zu erkennen und einzuschätzen. Thematisiert werden auch problematische Gespräche mit Eltern, Kindern und Jugendlichen, Aspekte der Kooperation und die Auseinandersetzung mit schwierigen Fallverläufen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe (wie aus sozialen Diensten, Beratungsstellen und Kindertagesstätten), Schulsozialarbeiter(innen), Beratungslehrer(innen), Fachkräfte des Gesundheitswesens wie Familienhebammen und Familienkrankenschwestern.

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 18. – 19. September 2017

weitere Termine:

  • 16. – 17. Oktober 2017
  • 20. – 21. November 2017
  • 11. – 12. Dezember 201

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„Zu Hause ist die Hölle los“ – Partnerschaftsgewalt und ihre Auswirkungen auf Kinder
28.09.2017 | 00:00 Uhr -
29.09.2017 | 00:00

Wenn Kinder Zeugen von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen ihren Eltern sind, können die damit verbundenen Erlebnisse und Erfahrungen zu erheblichen Belastungen führen. Ihre weitere Entwicklung wird insbesondere dann erheblich beeinträchtigt, wenn sie keine angemessene Unterstützung bekommen. In gewaltbelasteten Beziehungen geraten Kinder leicht aus dem Blick, insbesondere dann, wenn ihre Eltern hauptsächlich mit der Bewältigung ihrer Problemlagen beschäftigt sind. (Text aus der Ausschreibung)

Themen sind:

  • Bedeutung der Gewalt in der Beziehungsdynamik
  • Auswirkungen der Partnerschaftsgewalt auf das Erleben der Kinder
  • Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder mit Gewalterfahrung
  • Altersgemäße Einbeziehung der Kinder in den Hilfeprozess
  • Reflexion der eigenen inneren Haltung gegenüber den Gewalt ausübenden Elternteilen
  • Professioneller Umgang mit auftretenden Gefühlen wie Ohnmacht, Angst und Wut
  • Kooperation mit anderen Diensten und Institutionen

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Mitarbeiter(innen) des Jugendamtes, Sozialpädagogische Familienhelfer(innen), Kolleg(inn)en aus Beratungsstellen für Familien, Frauen & Männer, Frauenhäusern und ambulanten & stationären Einrichtungen für Kinder und Jugendliche

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 28./29.09.2017

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Kitaleitung und Kinderschutz – Anforderungen an pädagogische Leitungskräfte
12.10.2017 | 00:00 Uhr -
13.10.2017 | 00:00

Leitungskräften in der Kita kommt die Rolle zu, die erforderlichen Verfahrensabläufe bei einer vermuteten Kindeswohlgefährdung zu sichern und dafür Sorge zu tragen, dass Prozesse im Sinne einer Abwendung der Gefährdungslage angestoßen und weitergeführt werden. Dies stellt im Kita-Alltag eine hohe Herausforderung dar.

Das Seminar soll praxisnah in der Reflexion und der Übernahme der Rolle als Leitungskraft in der Kita im Kinderschutz unterstützen. Interne und externe Prozesse finden Berücksichtigung. Ein besonderes Augenmerk wird auf das Führen von Elterngesprächen bei vermuteter Kindeswohlgefährdung gelegt, um Eltern im besten Fall für eine Mitwirkung im Kinderschutz zu gewinnen.
Im Rahmen des Seminars möchten wir Anregungen zur Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung und Einstellung geben, Kenntnisse zur psychosexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen vermitteln und der Frage nachgehen, wie eine klare und kompetente Haltung in der Praxis umgesetzt werden kann. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Leitungskräfte aus Kindertagesstätten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln  

Termin: 12./13. Oktober 2017

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Handeln bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt an Kindern durch Erwachsene und bei sexuellen Übergriffen zwischen Kindern
08.11.2017 | 10:00 Uhr -
09.11.2017 | 16:00

Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung durch sexualisierte Gewalt stehen Fachkräfte vor besonderen Herausforderungen. Die Beschäftigung mit Verdachtsmomenten, der Schutz des Kindes, die Arbeit mit den Sorgeberechtigten und anderen Bezugspersonen sind nur einige Aufgaben, die in einem Netzwerk von Fachkräften abgestimmt und bearbeitet werden müssen.

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern, die in unterschiedlichen Funktionen tätig sind - mit Vorkenntnissen im Kontext von Kinderschutz und des § 8a SGB VIII-Verfahrens sowie mit
Fällen aus dem eigenen Arbeitsfeld, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte.

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen

Termin: 8./9. November   

Inhaltliche Auskunft: info@bis-akademie.de oder 0202 7476 588-20

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Doktorspiele oder Übergriff? Sexualpädagogische Kompetenz in der Kindertageserziehung
09.11.2017 | 00:00 Uhr -
10.11.2017 | 00:00

Kinder erkunden ihren Körper und den der Anderen. Spielerisch und neugierig. Das ist normal und wichtig für ihre Entwicklung. Aber: Was geht zu weit? Was ist zu welchem Zeitpunkt ein „normales“ Verhalten? Und: Wie können wir Situationen richtig verstehen und beurteilen?

Sexualerziehung ist ein Teil der gesamten Erziehung. Um Kinder gut in ihrer Entwicklung begleiten zu können, ist es wichtig, Fachwissen über die sexuelle Entwicklung von Kindern zu haben. Darüber hinaus müssen wir unsere eigene Haltung zum Thema „Kindliche Sexualität“ kennen, um bewusst entscheiden zu können, wie wir uns verhalten wollen. Auch stellen sich Fragen wie: Wie verhalten sich Kolleginnen und Kollegen? Was wollen Eltern? Was gibt der Träger vor? Wie gehen wir besonnen mit kritischen Situationen um? Und nicht zuletzt: Was brauchen die Kinder, um gleichzeitig in einer körperfreundlichen und geschützten Umgebung spielen, lernen und erkunden zu können?

Mit Sexualität von Kindern kommen Mitarbeiter(innen) der Kinder- und Jugendhilfe meist dann in Berührung, wenn möglicherweise etwas „Schlimmes“ passiert ist. Entsprechend groß ist die oft damit verbundene Aufregung bei allen. Das verunsichert und führt nicht selten zu unangemessenen Reaktionen. In solchen Situationen ist selbstbewusste Fachlichkeit und ein gutes (sexualpädagogisches) Konzept gefragt.

Die Förderung des Kindeswohls schließt in unserem Verständnis Sexualerziehung als Bestandteil des Bildungsauftrages und der Gesundheitsförderung von Kindertagesstätten mit ein. Dazu steht am Anfang eine bejahende, körperfreundliche und positive Haltung zu Körper und Sexualität – und gleichzeitig sind Kinder vor Übergriffen und Gewalt zu schützen. Im Rahmen des Seminars möchten wir Kenntnisse zur psychosexuellen Entwicklung von Kindern vermitteln. Wir möchten Anregungen zur Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung und Einstellung geben und der Frage nachgehen, wie eine klare und kompetente Haltung in der Praxis umgesetzt werden kann. Bausteine eines sexualpädagogischen Konzeptes für Kitas werden wir ebenfalls erarbeiten und Anregungen für die konkrete Umsetzung geben. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Kita-Erzieher(innen) und Leitungen von Kindertagesstätten, Fachberater(innen), Personalverantwortliche und Trägervertreter(innen), Mitarbeiter(innen) des Jugendamtes und der Kitaaufsicht

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.
Veranstaltungsort: Köln  

Termin: 9./10. November 2017

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