Termine

Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt in Einrichtungen
11.12.2017 | 00:00 Uhr -
13.12.2017 | 00:00

Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Runden Tische Heimerziehung und Sexueller Kindesmissbrauch haben sich stationäre Einrichtungen der Erziehungshilfe in den letzten Jahren mit folgenden Kernfragen auseinandergesetzt:

  • Wie können Leitungskräfte ihrer Verantwortung für den Schutz der Mädchen und Jungen ebenso wie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht werden?
  • Was können sie tun, um Grenzverletzungen in Einrichtungen
  • vorzubeugen?
  • Was ist zu tun, wenn es zu Übergriffen in der Einrichtung kommt

Die Fortbildung knüpft an den aktuellen Stand an. Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit,

  • die Prozesshaftigkeit von Schutzkonzepten zu reflektieren,
  • Vorschläge und Ideen zur Weiterentwicklung bestehender Konzepte zu bekommen,
  • Stolpersteine zu überwinden
  • sowie positive Veränderungen in Bezug auf die Umsetzung zu diskutieren und von anderen zu profitieren.

In die Fortbildung fließen Erfahrungen aus der bundesweiten Fortbildungsoffensive zur Stärkung der Handlungsfähigkeit
der Kinder- und Jugendhilfe zur Verhinderung sexualisierter Gewalt (2010 - 2014) und des laufenden Bundesmodellprojekts 2015 - 2018 zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen ein. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Leitungskräfte in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen  

Veranstaltungsort: Münster

Termin: 11. - 13.12.2017

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Online-Anmeldung

Kinder psychisch erkrankter und/oder suchtkranker Eltern im Kontext von Kindeswohlgefährdung
11.12.2017 | 10:00 Uhr -
12.12.2017 | 16:00

Bei psychisch erkrankten Eltern können sich „Verrückungen“ im Denken, in den Gefühlen und im Verhalten belastend auf den Umgang mit ihren Kindern auswirken. Damit steigt das Risiko psychischer Auffälligkeiten in der Entwicklung der Kinder. Hier kann mit einer Stärkung der Schutzfaktoren des Kindes und des sozialen Umfeldes wirksam gegengesteuert werden.

Jugendhilfe muss hier in Kooperation mit anderen beteiligten Professionen ein Schutznetz um und für die Familien weben, in dem vor allem die Kinder sicher sind. Sie muss aber auch Grenzen erkennen und anderen Beteiligten diese Grenzen erkenntlich machen, entlang derer das Wohl des Kindes in Frage gestellt wird. Das Verfahren nach § 8a SGB VIII bedeutet hier Unterstützung und Herausforderung zugleich. Insbesondere in Fragen der Beteiligung der betroffenen Eltern und Kinder muss hier sorgfältig gearbeitet werden, dabei ist eine Kooperation über die Jugendhilfe hinaus unverzichtbar. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Mülheim an der Ruhr

Termin: 11./12. Dezember  

Inhaltliche Auskunft: info@bis-akademie.de oder 0202 7476 588-20

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Grundlagen eines ganzheitlichen Kinderschutzkonzeptes
14.12.2017 | 10:00 Uhr -
15.12.2017 | 16:00

Rechte für Kinder und Jugendliche finden spätestens seit der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) durch die Bundesrepublik Deutschland 1992 und 2012 durch die Aufhebung von Vorbehalten auch hier zu Lande Beachtung. Deutschland hat sich mit der Unterzeichnung des Völkerabkommens verpflichtet, seine Gesetze und vor allem die Lebensbedingungen für alle Kinder und Jugendliche so zu gestalten, dass alle jungen Menschen die bestmöglichen Voraussetzungen und Chancen zur Entwicklung und Förderung bekommen.

Seit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes am 1.1.2012 wird das Thema auch in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen breit diskutiert. Gesetzliche Normen zu Beteiligung und Beschwerde stärken die Subjektstellung junger Menschen. Diese wichtige gesetzliche Entscheidung findet u. a. in den §§ 45, 79a SGB VIII ihren Ausdruck: Die Entwicklung von einrichtungsbezogenen Konzepten zum Schutz vor Gewalt und sexueller Ausbeutung wird zu einem förderrelevanten und qualitätsschernden Faktor.

Sensibilisiert durch die Aufarbeitung dieser Enthüllungen im Rahmen des „Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ und etwas später des „Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich (RTKM)“ sind in Einrichtungen und sozialen Diensten strukturelle Maßnahmen zur Stärkung der Rechte des Kindes einzuleiten sowie Maßnahmen zu installieren, die Grenzüberschreitungen soweit wie möglich verhindern (primäre Prävention), aufdecken und wirkungsvoll stoppen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und der Schule

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen

Termin: 14./15.12.2017

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Handeln bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
24.01.2018 | 10:00 Uhr -
25.01.2018 | 16:00

Mit dem Bundeskinderschutzgesetz wurde der Schutzauftrag für Kinder konkretisiert. In § 8a Abs. 4 SGB VIII und § 4 KKG wird den Fachkräften sowohl von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe als auch den Fachkräften der Gesundheitshilfe und der Schule Handlungsschritte bei der Wahrnehmung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung vorgegeben.

Gewichtige Anhaltspunkte wie beispielsweise Vernachlässigung, körperliche und seelische Misshandlung, sexualisierte Gewalt und die Zeugenschaft elterlicher Partnergewalt fordern somit professionelles Handeln von allen Fachkräften, die beruflich mit Kinder und Jugendliche arbeiten.

Zielgruppe: Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, der Schule und der Gesundheitshilfe

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Termin: 24./25.01.2018

Veranstaltungsort: Wuppertal  

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 75 588 20, info[at]bis-akademie[dot]de

www.bis-akademie.de

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Fachkraft im Kinderschutz (Modul 1)
05.02.2018 | 00:00 Uhr -
06.02.2018 | 00:00

Mit dem Ziel eines wirksamen Kinderschutzes hat es in den letzten Jahren zahlreiche gesetzliche Änderungen gegeben. Diese (neuen) Anforderungen nun in der Praxis auszugestalten und umzusetzen ist eine große Herausforderung und Chance für Kinder- und Jugendhilfe, Schule und Gesundheitswesen.

Der Kurs „Fachkraft im Kinderschutz“ macht die Teilnehmer(innen) mit den aktuellen fachlichen (Rechts)Grundlagen zum Thema Kindeswohlgefährdung vertraut, frischt vorhandenes Fachwissen auf und vermittelt die erforderlichen Kompetenzen, um in der eigenen Fallarbeit mit Familien in Gefährdungskontexten qualifiziert und besonnen zu handeln.

Die Weiterbildung schult den Blick auf Risiken und Ressourcen und stärkt die Handlungssicherheit, wenn es darum geht, Hinweise auf Kindeswohlgefährdung zu erkennen und einzuschätzen. Thematisiert werden auch problematische Gespräche mit Eltern, Kindern und Jugendlichen, Aspekte der Kooperation und die Auseinandersetzung mit schwierigen Fallverläufen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe (wie aus sozialen Diensten, Beratungsstellen und Kindertagesstätten), Schulsozialarbeiter(innen), Beratungslehrer(innen), Fachkräfte des Gesundheitswesens wie Familienhebammen und Familienkrankenschwestern.

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 5./6. Februar 2018

weitere Termine:

  • 12./13. März 2018
  • 16./17. April 2018
  • 04./05. Juni 2018

Weitere Informationen

Zertifikatskurs Kinderschutzfachkraft - gemäß den §§ 8a SGB VIII, 8b SGB VIII und § 4 KKG
05.02.2018 | 10:00 Uhr -
06.02.2018 | 16:00

Mit der Einführung des § 8a SGB VIII wurde 2005 die „insoweit erfahrene Fachkraft“ als neue Akteurin im Kinderschutz geschaffen, die von den Fachkräften bei freien Trägern der Kinder- und Jugend-hilfe zur Beratung bei der Gefährdungseinschätzung bezüglich einer Kindeswohlgefährdung hinzugezogen werden soll. Die Kinderschutz-fachkraft übernimmt hierbei beratende und prozessbegleitende Aufgaben. Durch das Bundeskinderschutzgesetz vom 01.01.2012 erweitert sich der Adressatenkreis des Beratungsanspruchs auf die Gesundheitshilfe und Schule.

Zielgruppe: Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern, die extern Fachteams im Rahmen der Gefährdungseinschätzung beraten und begleiten werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist neben einer pädagogischen Ausbildung eine mindestens dreijährige Berufserfahrung sowie Erfahrung mit Praxisfällen im Kinderschutz. Eine endgültige Zulassung erfolgt nach Rücksendung und Prüfung eines Vorstellungsbogens.

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Termin: 05./06.02.2018

weitere Termine:

  • 12./13.03.2018
  • 24./25.04.2018
  • 09.07.2018
  • 06.02.2019

Veranstaltungsort: Hattingen

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 75 588 20, info[at]bis-akademie[dot]de

www.bis-akademie.de

Weitere Informationen

Kinderschutz und Kooperation unter Berücksichtigung des Datenschutzes
14.02.2018 | 00:00 Uhr -
14.02.2018 | 00:00

Kinderschutz kann nur glücken bei einer gelungenen Kooperation verschiedener Professionen und Institutionen. Dabei werden die Regelungen zum Datenschutz häufig als Hürde wahrgenommen, die eine solche Kooperation behindert. In dieser Fortbildung sollen die Regelungen zu Schweigepflicht und Datenschutz für die verschiedenen Beteiligten und ihre jeweiligen Aufgaben und Befugnisse im Kinderschutz thematisiert werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Tätigkeit des ASD - unter welchen Voraussetzungen darf bei der Gefährdungseinschätzung mit anderen Beteiligten geredet werden, inwieweit dürfen Rückmeldungen nach erfolgter Gefährdungseinschätzung erfolgen und welche Vorgaben gibt es für die Kooperation im Rahmen von erzieherischen Hilfen?

(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: ASD-Fachkräfte, die mit dem Thema Kinderschutz zu tun haben und in unterschiedlichen Teilbereichen Wissen und Reflektion wünschen

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfaem

Veranstaltungsort: wird noch bekannt gegeben

Termin: 14. Februar 2018

Leitung/Auskunft zu Inhalten: Heidi Knapp, Tel.: 0251 591-3652

Auskunft zu Anmeldung und Organisation: Christiane Löcke, Tel.: 0251 591-4559, E-Mail: christiane.loecke@lwl.org

Weitere Informationen

Trauma erkennen und verstehen: Traumapädagogisches Handeln im pädagogischen Rahmen (Modul 1)
14.02.2018 | 10:00 Uhr -
14.02.2018 | 16:30

Erfahrungen mit häuslicher Gewalt oder Vernachlässigung erschüttern Kinderseelen von Grund auf - genau wie schwere Unfälle, Überfälle, Naturkatastrophen, Krieg und Flucht. Solche Erlebnisse ziehen tiefgreifende psychische Veränderungen nach sich. Es entstehen traumatische Handlungsmuster sowie Bindungs- und Beziehungsstörungen, die später wesentliche Faktoren für Entwicklungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und psychische Erkrankungen sein können.

Mädchen und Jungen mit traumatischen Erfahrungen brauchen Begleiter/-innen, die die Kinder in ihren besonderen Verhaltensweisen verstehen und ihnen helfen. Traumapädagogik folgt der Fragestellung, was traumatisch belastete Mädchen und Jungen in einem ganzheitlichen Verständnis wieder selbstsicher und stark macht, damit sie ihre Vergangenheit bewältigen und Entwicklungsschritte gehen können.

Die Methoden in dieser Zusatzausbildung: theoretischer Input, praktische Übungen unter anderem in Arbeitsgruppen, Fallbesprechungen, kollegialer Austausch und Praxistransfer.

Der Kurs umfasst fünf Module an jeweils zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu je 16 Unterrichtsstunden und 20 Unterrichtsstunden Praxiserprobung und -reflexion, insgesamt 100 Unterrichtsstunden. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie das Zertifikat "Traumapädagogische Fachbegleiterin/Traumapädagogischer Fachbegleiter" von der Paritätischen Akademie NRW. (...) (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: interessierte Fachkräfte

Veranstalter: Paritätische Akademie NRW

Veranstaltungsort: Dortmund

Termin: 14. und 15. Februar 2018 (Modul 1)

Weitere Termine
13./14.03.2018     
10./11.04.2018     
15./16.05.2018     
26./27.06.2018     

Organisatorische Beratung
Ina Lückerath, Telefon: 0202 2822-230
E-Mail: lueckerath@paritaet-nrw.org

Fachliche Beratung
Dinah Igelski, Telefon 0202 2822-244
E-Mail: igelski@paritaet-nrw.org

Weitere Informationen

Interkulturelle Kompetenz in der Kinder- und Jugendhilfe
19.02.2018 | 00:00 Uhr -
20.02.2018 | 00:00

Interkulturelle Begegnungen nehmen zu und damit auch die kulturelle Diversität in unserer Gesellschaft. Menschen mit ganz unterschiedlicher kultureller Identität treffen aufeinander, und Kinder und Jugendliche wachsen zwischen verschiedenen kulturellen Vorstellungen auf. Dieses Spannungsfeld stellt viele Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie des Gesundheitswesens vor neue Anforderungen und verändert ihr Berufsprofil. Interkulturelle Kompetenz wird hier zu einer Schlüsselqualifikation.

Anhand von Informationen und praktischen Beispielen lernen Sie Kinder und ihre Familien besser verstehen, reflektieren Ihre eigene kulturelle Prägung und erweitern Ihre interkulturellen Kompetenzen. Sie gewinnen neue Impulse für die tägliche Arbeit, um unterstützend zu arbeiten und gemeinsam neue Wege zu gehen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens

Veranstalter: Die Kinderschutz-Zentren, Tel.: 0221/56 97 53

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 19./20. Februar 2018

Weitere Informationen

Gutachterliche Stellungnahmen in Kinderschutzverfahren vor dem Familiengericht
19.02.2018 | 00:00 Uhr -
19.02.2018 | 00:00

Gutachterliche Stellungnahmen gehören in Kinderschutzverfahren vor den Familiengerichten zu den Aufgaben der Fachkräfte der Jugendämter. Sie sind nicht nur bedeutsam als Entscheidungsgrundlage für das Gericht, sondern auch Ausdruck der Fachlichkeit und Professionalität der Fachkräfte. In der Fortbildung sollen die wesentlichen Prinzipien für gutachterliche Stellungnahmen in Kinderschutzverfahren erarbeitet und anhand von Praxisbeispielen vertieft werden. Erwartet wird die Bereitschaft, anonymisierte eigene Textbeispiele mitzubringen, die gemeinsam besprochen werden können.

(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus dem ASD

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen

Veranstaltungsort: Dortmund

Termin: 19. Februar 2018

Leitung / Auskunft zu Inhalten:
Heidi Knapp, Tel.: 0251 591-3652

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Christiane Löcke, Tel.: 0251 591-4559, E-Mail: christiane.loecke[at]lwl[dot]org

Weitere Informationen und Anmeldung

Zertifikatskurs: Kinderschutzfachkraft in Kindertageseinrichtungen (Modul 1)
05.03.2018 | 00:00 Uhr -
06.03.2018 | 00:00

Dieser Kurs richtet sich an Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen mit mindestens 3-jähriger Berufserfahrung, die im Rahmen des Schutzauftrages nach § 8 a SGB VIII eine beratende oder koordinierende Funktion wahrnehmen oder sich für eine solche Aufgabe qualifizieren möchten.

Der Gesamtkursumfang beträgt 6 Module:

Modul 1: Rechtsgrundlagen
Modul 2: Formen der Misshandlung und Vernachlässigung
Modul 3: Gesprächsführung
Modul 4: Handlungsschritte zum § 8 a SGB VIII in der Organisation
Modul 5: Kollegiale Fallberatung
Modul 6: Abschlusskolloquium

Eine Anmeldung ist nur für die gesamte Kursreihe möglich.

(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen

Veranstaltungsort: Vlotho

Termin: 05./06.03. 2018

weitere Termine:

  • 08.05.- 09.05.2018
  • 05.07.- 06.07.2018
  • 20.09.- 21.09.2018
  • 15.11.- 16.11.2018
  • 30.01.-31.01.2019

Leitung / Auskunft zu Inhalten: Monika Schröder, Tel.: 05733 923-323

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Heidi Jurkewitz, Tel.: 05733 923-312, Email: heidi.jurkewitz[at]lwl[dot]org

Weitere Informationen

Kommunizieren mit Kindern in (hoch)belasteten familiären Situationen
22.03.2018 | 00:00 Uhr -
23.03.2018 | 00:00

Wir kommen als Fachkräfte mit vielfältigen belasteten familiären Situationen in Kontakt. Hauptansprechpartner sind für uns meistens die Erziehungspersonen, oft auch andere beteiligte Fachkräfte. Aber eigentlich geht es doch um die Kinder und Jugendlichen, die von diesen Belastungen betroffen sind. Ihre Situation gilt es zu verbessern. Wie können wir sie angemessen beteiligen, beraten, einbinden?

Welche Settings, Methoden und Materialien haben sich bewährt, um mit Kindern und Jugendlichen über schwierige Themen zu kommunizieren? Wie gehe ich in meiner Rolle und persönlich mit den jungen Betroffenen um? Was kann ich gut, was berührt mich, wo sind meine Grenzen?

In der Fortbildung werden für die Praxis relevante Methoden und Anregungen vorgestellt, mit den Teilnehmenden ausprobiert und diskutiert. Über Erfahrungen aus der Gruppenarbeit mit Kindern aus Trennungs- und Scheidungsfamilien sowie aus Familien mit psychisch erkrankten Eltern wird ausführlicher berichtet. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus Allgemeinen Sozialen Diensten, Jugendämtern, Beratungsstellen

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen  

Veranstaltungsort: Münster

Termin: 22./23.03.2018

Leitung / Auskunft zu Inhalten:
Jutta Möllers, Tel.: 0251 591-4561

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Susanne Kübel, Tel.: 0251 591-4580, E-Mail: susanne.kuebel@lwl.org  

Weitere Informationen

Workshop Systemischer Kinderschutz: Was hilft dem Kind und seinen Eltern?
09.04.2018 | 00:00 Uhr -
10.04.2018 | 00:00

Systemisches Denken und Handeln bilden das Fundament moderner Kinderschutzarbeit im Dialog mit den Beteiligten. Der ganzheitliche Blick auf die Familie und ihre Umwelt gehört für viele Fachkräfte mittlerweile zum fachlichen Standard.

Bei einer genaueren Betrachtung und insbesondere bei „problematischen“ Kinderschutzfällen zeigt sich jedoch, dass diese Standards den Handelnden im Prozess aus dem Blick geraten (können) und es häufig nicht gelingt, das System als Ganzes zu betrachten und für eine tragfähige Kooperation zu gewinnen. Wie kann es also gelingen, einerseits dem Schutz des Kindes gerecht zu werden und andererseits ggf. notwendige Veränderungsprozesse für das erweiterte Familiensystem zu erreichen?

Die Referentinnen und Referenten laden in diesem Seminar zu einer kritischen Reflexion systemischer Grundhaltungen im Kinderschutz ein, vertiefen anhand von Fallbeispielen systemische Arbeitsweisen und nutzen praxisnah die Instrumente, die der „systemische Handlungskoffer“ bereithält. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe mit systemischem Interesse und Grundwissen, insbesondere aus den Pflegekinderdiensten, dem Allgemeinen Sozialdienst sowie stationären Einrichtungen

Veranstalter:
Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 9./10. April 2018

Weitere Informationen

Zertifikatskurs zur Kinderschutzfachkraft (Modul 1)
10.04.2018 | 10:00 Uhr -
11.04.2018 | 16:00

Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmenden auf die Tätigkeit als Kinderschutzfachkraft nach § 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG vorzubereiten. Der Kurs dient darüber hinaus zur allgemeinen Fortbildung im Themenfeld Kinderschutz.

In acht Tagen werden die Anforderungen, die der § 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG an die öffentlichen und freien Träger zur Wahrnehmung des Schutzauftrages stellt, thematisiert. Es werden erprobte Konzepte und Erfahrungen aus den letzten Jahren in der Umsetzung des Schutzauftrages vermittelt und aktuelle Entwicklungen im Kinderschutz diskutiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Rolle und der Auftrag der Kinderschutzfachkraft, die die Mitarbeiter/innen der freien Träger bei der Gefährdungseinschätzung beraten soll. Es wird in rechtliche Rahmenbedingungen des Kinderschutzes eingeführt, sowie das Wissen zu Methoden der Risikoeinschätzung vertieft und Organisationsaspekte der Implementierung des Beratungsprozesses durch die Kinderschutzfachkraft behandelt. Das Thema Kooperation zieht durch den ganzen Kurs, durch die unterschiedliche Feldkompetenz der Teilnehmer/innen und durch die Diskussionen mit Fachreferent/innen aus dem Gesundheitswesen und vom öffentlichen Träger der Jugendhilfe.

Bedingung der Zertifikatserlangung ist die Teilnahme an allen Kurseinheiten, die Erstellung einer kursbegleitenden Falldokumentation (im Umfang von ca. 8 bis 12 Seiten) und ihre Reflexion in einem Abschlusskolloquium. Das Abschlusskolloquium findet am siebten Tag des Kurses statt.

(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe:
Fachkräfte aus den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe

Veranstalter:
Institut für soziale Arbeit e.V. (ISA)

Veranstaltungsort: Düsseldorf

Termin:
10./11.04. 2018

weitere Termine:

05.06. - 06.06.2018
04.09. - 05.09.2018
22.11.2018
16.05.2019

Inhaltliche Auskunft: Andrea Conrats (Telefon 0251 200799 33)

Ansprechpartnerin für organisatorische Fragen: Katrin Pöhler (Telefon 0251/2007990)

Weitere Informationen

www.isa-muenster.de

Prävention von (sexuellen) Grenzverletzungen und Übergriffen in Kita, Schule, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Vereinen
17.04.2018 | 10:30 Uhr -
19.04.2018 | 16:00

Alle Einrichtungen und Institutionen in denen Haut- oder Ehrenamtliche die Verantwortung für Mädchen und Jungen obliegt, soll ein Schutzkonzept (Prävention und Intervention) eine Selbstverständlichkeit werden. Darüber haben sich die meisten Träger der Jugendarbeit, die großen Sportverbände und zum Beispiel die Kirchen, mit dem unabhängigen Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung verständigt. Was gehört zum Schutzkonzept? Was ist für welche Institution und für welchen Verein passend und notwendig? Das ist Gegenstand des Kurses.

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der offenen Jugendarbeit,  Vereinen, (teil-)stationären Jugendhilfeeinrichtungen,  Ferienfreizeit- oder Jugendreisemaßnahmen, Kinder- und Jugendgruppen der Kirchen

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Termin: 17.-19.04.2018  

Veranstaltungsort: Mülheim an der Ruhr

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 75 588 20, info[at]bis-akademie[dot]de

www.bis-akademie.de

Weitere Informationen

Kindeswohlgefährdung: Der Schutzauftrag der Erzieherin/des Erziehers
25.04.2018 | 00:00 Uhr -
26.04.2018 | 00:00

Kinder zu fördern setzt ihr Wohlbefinden, ihre körperliche und seelische Unversehrtheit voraus. Dieses sicherzustellen, ist Aufgabe der Erzieherin/des Erziehers. Das Gesetz fordert, den Schutz der Kinder systematisch abzusichern und damit qualifiziert und verlässlich wahrzunehmen.
So hat der Träger mit dem Jugendamt eine Vereinbarung darüber abzuschließen, wie der Schutzauftrag verbindlich sichergestellt wird.
Woran aber erkennt die Erzieherin/der Erzieher, ob ein Kind vernachlässigt, missbraucht oder misshandelt wird? Auf welche Merkmale, Hinweise hat sie/er beim Kind zu achten? Wen hat sie/er unter welchen Bedingungen zu Rate zu ziehen?

Wir werden in dieser Veranstaltung
- die gesetzlichen Grundlagen für den Kindesschutz besprechen,
- anhand von Situationen aus der sozialpädagogischen Praxis Verhaltens- und Vorgehensweisen fallbezogen und exemplarisch erörtern und
- Möglichkeiten der Vernetzung mit anderen Fachdiensten klären.

(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Sozialpädagogische Fachkräfte und Leiter/innen aus Tageseinrichtungen für Kinder

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalren

Veranstaltungsort: Warendorf

Termin: 25./26.04.2018

Leitung/Auskunft zu Inhalten:
Dorothee Stieber-Schöll, Tel.: 05733 923-321

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Heidi Jurkewitz, Tel.: 05733 923-312, Email: heidi.jurkewitz@lwl.org

Weitere Informationen

Starke Eltern - Starke Kinder®: Schulung zur Elternkursleitung
07.05.2018 | 10:00 Uhr -
08.05.2018 | 17:30

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig (§ 1631 Abs. 2 BGB). Angebote der Jugendhilfe, wie der Elternkurs Starke Eltern- Starke Kinder? sollen Mütter, Väter und andere Erziehungsberechtigte unterstützen, ihre Erziehungsverantwortung besser wahrnehmen zu können. Sie sollen Wege aufzeigen, wie Konfliktsituationen in der Familie gewaltfrei gelöst werden können (§ 16 SGB VIII).

Ziel der Elternkurse Starke Eltern – Starke Kinder® ist es, das Selbstvertrauen der Eltern als Erziehende zu stärken, die Kommunikation in der Familie zu verbessern und den Kinderrechten Geltung zu verschaffen. Vermittelt wird das Modell der „anleitenden Erziehung“.

Zielgruppe: Fachkräfte mit pädagogischer / psychologischer Grundqualifikation, mit Erfahrungen in der Elternarbeit und in der Leitung von Gruppen mit Erwachsenen. Eine endgültige Zulassung erfolgt nach Rücksendung und Prüfung eines Vorstellungsbogens

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal

Termin: 07./08.05. 2018

weitere Termine:  
01./02.10. 2018
02./03.07.2018
29./30.10.2018  

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 75 588 20, info[at]bis-akademie[dot]de 

www.bis-akademie.de

Weitere Informationen

Reden mit ... doch Schreiben über...? Fachliche Herausforderungen in der partizipativen Erstellung gutachtlicher Stellungnahmen
15.05.2018 | 00:00 Uhr -
15.05.2018 | 00:00

Gutachtliche Stellungnahmen werden in der Regel in schwierig verlaufenden Fällen verfasst. Sie beinhalten notwendigerweise eine Auswahl subjektiver Beobachtungen und damit eine Reduktion und Verdichtung derselben. Stellungnahmen sollten sowohl durch eine sorgfältige Anamnese und Diagnose fachlich begründet, gut strukturiert und nachvollziehbar sein sowie (selbst)reflexiv bewertet werden.

Familiengerichte nehmen diese Stellungnahmen als Grundlage für ihre Entscheidungsfindung, und in Zweidrittel aller Fälle treffen sie auf dieser Grundlage ihre Entscheidung. Dies betont ihren Wert und ihre Bedeutung.

Viele Fachkräfte schildern jedoch gleichzeitig, dass sie Schwierigkeiten beim Entwerfen, Formulieren und Gliedern von aussagekräftigen Stellungnahmen haben. (...)

Die erfahrenen Referentinnen wollen gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein gutes Gerüst hierzu entwickeln und vermitteln, welche qualitativen, sprachlichen Merkmale einen strukturierten Aufbau von Stellungnahmen auszeichnen. (...) (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, aus stationären Einrichtungen, Beratungsstellen, ambulanten Hilfen und andere, die im Rahmen ihrer Arbeit Berichte für familiengerichtliche Verfahren verfassen

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 15. Mai 2018

Weitere Informationen

Kitaleitung und Kinderschutz – Anforderungen an pädagogische Leitungskräfte
28.05.2018 | 00:00 Uhr -
29.05.2018 | 00:00

Leitungskräften in der Kita kommt die Rolle zu, die erforderlichen Verfahrensabläufe bei einer vermuteten Kindeswohlgefährdung zu sichern und dafür Sorge zu tragen, dass Prozesse im Sinne einer Abwendung der Gefährdungslage angestoßen und weitergeführt werden. Dies stellt im Kita-Alltag eine hohe Herausforderung dar.

Das Seminar soll praxisnah in der Reflexion und der Übernahme der Rolle als Leitungskraft in der Kita im Kinderschutz unterstützen. Interne und externe Prozesse finden Berücksichtigung. Ein besonderes Augenmerk wird auf das Führen von Elterngesprächen bei vermuteter Kindeswohlgefährdung gelegt, um Eltern im besten Fall für eine Mitwirkung im Kinderschutz zu gewinnen. Konkrete Übungen und die Methode der kollegialen Beratung werden einbezogen.

(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Leitungskräfte aus Kindertagesstätten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln  

Termin: 28./29. Mai 2018

Weitere Informationen

Sexualisierte Übergriffe durch Jugendliche an Kindern – eine Herausforderung (nicht nur) für die Jugendhilfe!
11.06.2018 | 00:00 Uhr -
12.06.2018 | 00:00

Sexualisierte Grenzverletzungen durch Jugendliche (und Kinder) treten überall dort auf, wo Kinder und Jugendliche sich aufhalten, gemeinsam leben und betreut werden (u.a. in Familien, Kindertagesstätten, Schulen, Wohngruppen).

Die Herausforderung ist, diese wahrzunehmen und damit vor allem mit Blick auf das betroffene Kind angemessen umzugehen. Neben der möglichen Schädigung und Gefährdung des Kindes verursacht auch die Frage nach dem passenden Umgang mit dem Gewalt ausübenden Jugendlichen Handlungsdruck auf die Beteiligten. Sowohl bei den betroffenen Familien als auch im Helfersystem wirken Begleitdynamiken und Bewältigungsmechanismen, die aus dem Themenbereich „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder“ bekannt sind: Es wird bagatellisiert und skandalisiert, es wird geglaubt und nicht geglaubt, es wird vorverurteilt und geleugnet, es werden schnelle „plausible“ Erklärungen gefunden und durch die Not, schnell zu helfen, manchmal die Nöte der Betroffenen übersehen.

In diesem Seminar erhalten Sie einen aktuellen Überblick zur Arbeit mit sexualisiert übergriffigen Jugendlichen und Kindern. Auch die Hintergründe und Besonderheiten, wie z.B. sexualisierte Gewalt an Geschwistern, werden beleuchtet und mit den Teilnehmenden diskutiert. Es wird für einen differenzierten Umgang plädiert, der sich u.a. am Alter des jungen Menschen und am Muster und Ausmaß der sexuellen Übergriffe orientiert. Es bleibt Raum für eigene Praxiserfahrungen und Fragestellungen.

(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit, der Offenen Jugendarbeit, stationären Einrichtungen, Beratungsstellen, ambulanten Hilfen, Kindertagesstätten und weitere, die mit dem Thema arbeiten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 11./12. Juni 2018

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Kinder von psychisch belasteten Eltern - eine professionelle Herausforderung im Spannungsfeld Jugendhilfe-Gesundheitswesen
13.06.2018 | 00:00 Uhr -
15.06.2018 | 00:00

Eltern mit psychischer Erkrankung und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Familie stehen immer mehr im Fokus der Fachwelt. Die wissenschaftliche Forschung beschäftigt sich damit seit geraumer Zeit und findet erste Antworten. Sowohl die Risiko- als auch die Resilienzforschung haben bereits konstruktive Erkenntnisse hervorgebracht.

Doch was heißt dies im beruflichen Alltag, sowohl im Feld der Kinder- und Jugendhilfe als auch im Gesundheitswesen? Mit dieser Fortbildung laden wir Sie ein, das aktuelle Wissen in den Arbeitsalltag zu integrieren. Konkrete Instrumente und Handlungsschritte für die besondere Zielgruppe der psychisch kranken Eltern stehen im Mittelpunkt der Fortbildung - der Aspekt der Netzwerkarbeit erweitert zusätzlich den Blick über den Tellerrand ebenso wie systemische Methoden und Sichtweisen. Anhand von Fallbeispielen aus Ihrer Praxis erleben Sie beratende Unterstützung, um das Gelernte in ihren Alltag zu integrieren. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen  

Veranstaltungsort: Vlotho

Termin: 13. bis 15.06.2018

Leitung/Auskunft zu Inhalten:
Monika Schröder, Tel.: 05733 923-323

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Heidi Jurkewitz, Tel.: 05733 923-312, Email: heidi.jurkewitz@lwl.org

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Kinderschutz in der Kindertagespflege
26.06.2018 | 00:00 Uhr -
26.06.2018 | 00:00

Kinderschutz in der Kindertagespflege kann gelingen, wenn sowohl Fachberatung als auch Kindertagespflegepersonen über Fachwissen im Kinderschutz und entsprechende Handlungskompetenzen bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung verfügen. In der Regel kann sich die Fachberatung ausschließlich punktuell einen Eindruck vom Zustand eines Kindes verschaffen.

Den täglichen Kontakt haben die Tagespflegepersonen, die als erste Veränderungen beim Kind wahrnehmen. Somit ist eine gute Kooperation zwischen Fachberatung und Tagespflegeperson von besonderer Bedeutung für einen wirksamen Kinderschutz. Aus diesem Grund sollen in der Fortbildung unter anderem folgende Fragen in den Blick genommen werden:

Welche Faktoren/Aspekte sind notwendig, damit eine gute Kooperation gelingt? Sind Strukturen/Verfahren zum Kinderschutz in der Kindertagespflege vorhanden und für alle Beteiligten transparent? Wie können fehlende Verfahren aufgebaut oder vorhandene Abläufe verbessert werden? (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen bei Jugendämtern, freien Trägern und Vereinen mit dem Auftrag der Beratung und Vermittlung von Kindertagespflegepersonen

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen  

Veranstaltungsort: Vlotho

Termin: 26.06.2018

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Doktorspiele oder Übergriff? Sexualpädagogische Kompetenz in der Kindertageserziehung
09.07.2018 | 00:00 Uhr -
10.07.2018 | 00:00

Kinder erkunden ihren Körper und den der Anderen. Spielerisch und neugierig. Das ist normal und wichtig für ihre Entwicklung. Aber: Was geht zu weit? Was ist zu welchem Zeitpunkt ein „normales“ Verhalten? Und: Wie können wir Situationen richtig verstehen und beurteilen? (...)

(...) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe kommen mit kindlicher Sexualität meist dann in Berührung, wenn möglicherweise etwas „Schlimmes“ passiert ist. Entsprechend groß ist die oft damit verbundene Aufregung und Verunsicherung bei allen Beteiligten. Unangemessene Reaktionen sind häufig die Folge – statt selbstbewusster Fachlichkeit auf der Grundlage eines guten (sexualpädagogischen) Konzeptes. (...)

Im Rahmen des Seminars möchten wir Kenntnisse zur psychosexuellen Entwicklung von Kindern vermitteln. Wir möchten Anregungen zur Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung und Einstellung geben und der Frage nachgehen, wie eine klare und kompetente Haltung in der Praxis umgesetzt werden kann. Bausteine eines sexualpädagogischen Konzeptes für Kitas werden wir ebenfalls erarbeiten und Anregungen für die konkrete Umsetzung geben.

 (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Kita-Erzieher(innen) und Leitungen von Kindertagesstätten, Fachberater(innen), Personalverantwortliche und Trägervertreter(innen), Mitarbeiter(innen) des Jugendamtes und der Kitaaufsicht

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln  

Termin: 9./10. Juli 2018

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