Termine

Qualitätsentwicklung im Kinderschutz - Fortbildung für Mitarbeiter/innen in Jugendämtern
25.08.2016 | 09:30 Uhr -
28.12.1969 | 02:20

Eine gelingende Kinderschutzpraxis erfordert einheitliche Qualitätsstandards und Organisationsentwicklungsprozesse in den Jugendämtern. Mit der Verpflichtung zur „Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe“ (§ 79a SGB VIII) gilt es, Qualitätsentwicklung zukünftig als eine prozesshafte und koordinierte Aufgabe anzulegen. Hierfür bedarf es eines Rahmenkonzeptes, das Standards im Kinderschutz definiert und verlässliche Strukturen sicherstellt.  
Im Rahmen der zweitägigen Fortbildungsveranstaltung sollen Führungs- und Fachkräfte aus Jugendämtern in NRW hinsichtlich verschiedener struktureller und organisationsspezifischer Aspekte, die Einfluss auf die Praxis im Kinderschutz haben, geschult werden.  

Ziel der Fortbildung ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, als Multiplikatoreninnen und Multiplikatoren zum Themenfeld Kinderschutz in ihren Jugendämtern zu fungieren. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern in NRW

Veranstalter: Landesjugendämter Westfalen-Lippe und Rheinland, Kompetenzzentrum Kinderschutz und Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Kamen

Termin: 25./26. August 2016

Inhaltliche Auskunft: Bildungsakademie BiS, Tel.: 0202 74 76 588 20

Weitere Informationen

Link zur Anmeldung

Zertifikatskurs Kinderschutzfachkraft gemäß den §§ 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG
29.08.2016 | 10:00 Uhr -
14.09.2017 | 17:00

Mit der Einführung des § 8a SGB VIII wurde 2005 die „insoweit erfahrene Fachkraft“ als neue Akteurin im Kinderschutz geschaffen, die von den Fachkräften bei freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe zur Beratung bei der Gefährdungseinschätzung bezüglich einer Kindeswohlgefährdung hinzugezogen werden soll. Die „insoweit erfahrene Fachkraft“/Kinderschutzfachkraft übernimmt hierbei beratende und prozessbegleitende Aufgaben. Durch das Bundeskinderschutzgesetz vom 1.1.2012 erweitert sich der Adressatenkreis des Beratungsanspruchs durch die Kinderschutzfachkräfte auf die Gesundheitshilfe und Schule – im Sinne eines kooperativen Kinderschutzes. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern, die als Kinderschutzfachkraft extern Fachteams im Rahmen der Gefährdungseinschätzung beraten und begleiten werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist neben einer pädagogischen Ausbildung eine mindestens dreijährige Berufserfahrung sowie Erfahrung mit Praxisfällen im Kinderschutz.

Eine endgültige Zulassung erfolgt nach Rücksendung und Prüfung eines Vorstellungsbogens.

Termine:  29./30. August 2016, 12./13. September , 24./25. Oktober 2016, 16. Dezember (Kolloquium), 14. September 2017 (Reflexionstag)

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen
 
Kontakt: www.bis-akademie.de, Tel.: 0202 74 76 588 20

Weitere Informationen

Zertifikatskurs Kinderschutz
31.08.2016 | 10:00 Uhr -
13.01.2017 | 16:00

Das gesellschaftliche Ziel eines wirksamen Kinderschutzes hat in den vergangenen Jahren zu zahlreichen gesetzlichen Änderungen geführt. Der Zertifikatskurs „Kinderschutz“ der Fachhochschule Münster basiert daher auf  den gesetzlichen Anforderungen an Fachkräfte und Einrichtungen der öffentlichen und freien Träger (Modul 2), welche auf der Grundlage der Kenntnisse des „Systems Kinderschutz“ (Modul 1) vermittelt werden.  Aufbauend auf dem Fachwissen zum Thema Kinderschutz sollen innerhalb des Zertifikatskurses Kinderschutz Methoden vorgestellt und ausprobiert werden, um auf wissenschaftlichem Niveau Handlungssicherheit im Kinderschutz zu gewinnen. Das praxisorientierte Modul zur Einschätzung und Beurteilung von Kindeswohlgefährdungen (Modul 3) wird durch ein Modul zu den Kindern im Kinderschutz (Modul 4) ergänzt und mit einer Lerneinheit zur Gesprächsführung im Kinderschutz (Modul 5) abgerundet. Abschließend werden bedeutsame Aspekte des Kinderschutzes wie medizinische Erscheinungsformen von Vernachla?ssigung und Misshandlung sowie das Thema Migration vertieft (Modul 6).

Ziel des Zertifikatskurses Kinderschutz ist, sich der Praxis einer insoweit erfahrenen Fachkraft auf wissenschaftlicher Basis anzunähern und durch Wissensvermittlung und Methodentraining umfassend auf das herausfordernde Arbeitsfeld vorzubereiten. Um das Zertifikat „Kinderschutz“ der Fachhochschule Münster zu erhalten, ist es notwendig, eine schriftliche Fallreflexion zu verfassen und ein Abschlusskolloquium zu absolvieren. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern mit mindestens dreijähriger einschlägiger Berufserfahrung. Durch den kommunalen Ausgestaltungsspielraum bei den Anforderungen an eine Insoweit erfahrene Fachkraft, können örtlich unterschiedliche Voraussetzungen für die Ausübung dieser Funktion definiert werden. Bitte informieren Sie sich vorab bei Ihrem Jugendamt über die formalen Voraussetzungen, wenn Sie nach der Weiterbildung als Insoweit erfahrene Fachkraft (InsoFa) aktiv werden möchten.

Termine: 31. August/1. September 2016, 5./6. Oktober 2016, 7./8. November 2016, 12./13. Januar 2017   

Veranstalter: Fachhochschule Münster  

Veranstaltungsort: Münster
 
Weitere Informationen

Gefährdungeseinschätzung gemäß § 8a SGBVIII und § 4 KKG bei Verdacht auf Gefährdungen von Jugendlichen
14.09.2016 | 10:00 Uhr -
14.09.2016 | 17:00

Bei der Gefährdungseinschätzung im Kontext Kinderschutz kommt der Beteiligung der betroffenen Jugendlichen besondere Bedeutung zu. Hier gilt es, die Stärkung ihrer Rechte, die Transparenz im Verfahren und eine orientierende Begleitung durch sozialpädagogische Fachkräfte als Teil des Schutzkonzeptes zu begreifen. Dies setzt eine hohe Professionalität, Kooperationskompetenz und Selbstreflexion aller beteiligten Fachkräfte voraus. Im Kurs wird der Blick auf die spezifische Lebenssituation von Jugendlichen gerichtet. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe, Lehrer/innen, Schulsozialarbeiter/innen und andere kinder- und jugendnahe Berufsgeheimnisträger/innen

Termin: 14. September 2016

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen

Weitere Informationen: www.bis-akademie oder unter Tel.: 0202 74 76 588-20  

Nähere Informationen


Link zur Online-Anmeldung



Abschlussfachtagung "Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt im Sport – Qualitätsbündnis im Sport in NRW"
17.09.2016 | 10:00 Uhr -
17.09.2016 | 16:00

Seit 2013 erproben 28 Sportvereine in einer Pilotphase, welche Kriterien und Anforderungen sinnvoll umgesetzt werden können, um innerhalb der Vereine eine Aufmerksamkeitskultur zum Schutz vor Gewalt zu etablieren. Dieses Schutzkonzept wird dann die Voraussetzung sein, um Mitglied im Qualitätsbündnis zu werden. Ziel ist es, ein breites Bündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport im Land NRW zu schaffen.Im Rahmen der Fachtagung werden die Ergebnisse und Erfahrungen der Pilotphase im Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport vorgestellt, die Vereine ausgezeichnet, die nach der erfolgreichen Absolvierung der Pilotphase Mitglied im Qualitätsbündnis werden, sowie die landesweite Umsetzung für weitere interessierte Vereine gestartet.(Text aus der Ausschreibung)

Termin: 17.09.

Veranstalter: Landessportbund NRW und Partner

Veranstaltungsort: Duisburg

Weitere Informationen

Datenschutz, Klient/innenrechte und Kindeswohlgefährdung in der Suchtberatung
04.10.2016 | 00:00 Uhr -
04.10.2016 | 00:00

Eine sorgfältige Dokumentation und auch der richtige Umgang mit Daten hat zu Recht eine große Bedeutung in der Beratungsarbeit. Da die Anforderungen hierbei zunehmend höher werden, ist es wichtig, dabei den Überblick zu bewahren. Bezüglich des Datenschutzes sind in der Praxis immer noch einseitige Aussagen dazu zu hören: Der Datenschutz mache alles nur schwieriger, und man könne einen wirksamen Kinderschutz nur betreiben wenn der Datenschutz einfach außer Acht gelassen würde. Im Seminar soll diese wenig hilfreiche Sichtweise differenziert betrachtet werden um so zu hilfreichen Handlungsoptionen zu gelangen.
Die Teilnehmenden erlangen ein umfassendes Verständnis von Datenschutz und Schweigepflicht. Ihnen sind die Rechte der Klientinnen und Klienten bekannt und sie können sie entsprechend in der Beratungspraxis berücksichtigen. Das Vorgehen bei einer möglichen Kindeswohlgefährdung in der Suchtberatungsarbeit wird vorgestellt. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sucht- und Jugendhilfe. Im Rahmen der sozialtherapeutischen Weiterbildung "Suchtberatung" ist die Teilnahme an einem Rechtsseminar ein Pflichtbaustein, der bis zur Zulassung zum Abschlusskolloquium absolviert sein muss. Teilnehmende der Weiterbildung werden daher bevorzugt zugelassen.

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen-Lippe

Veranstaltungsort: Münster

Termin: 4. Oktober 2016

Inhaltliche Auskunft: Barbara Harbecke, Tel.: 0251 591-5508

Weitere Informationen

Kinderschutz im Umfeld von "neuen religiösen und ideologischen Gemeinschaften und Psychogruppen"
04.10.2016 | 10:00 Uhr -
05.10.2016 | 16:00

Laut Endbericht der Enquete-Kommission „Sogenannte Sekten und Psychogruppen“ des Deutschen Bundestages wachsen in Deutschland über 200.000 Kinder und Jugendliche bei Eltern auf, die einer neuen religiösen Gemeinschaft angehören. In Einzelfällen kann durch eine solche Gemeinschaft das Kindeswohl gefährdet sein, wie z. B. bei der Glaubensgemeinschaft der „Zwölf Stämme“. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Termin: 4./5. Oktober 2016   

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Mülheim an der Ruhr   

Weitere Informationen: www.bis-akademie oder unter Tel.: 0202 74 76 588-20  

Nähere Informationen

Link zur Online-Anmeldung

Dokumentation im Kinderschutz
26.10.2016 | 10:00 Uhr -
26.10.2016 | 13:00

In der Fortbildung werden wesentliche Prinzipien der Dokumentation und Aktenführung im Kontext eines Verdachts auf Kindeswohlgefährdung dargestellt und diskutiert. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Vorkenntnissen im Kontext von Kinderschutz und des § 8a SGB VIII-Verfahrens, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Termin: 26. Oktober 2016  

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal 

Weitere Informationen: www.bis-akademie oder unter Tel.: 0202 74 76 588-20  

Nähere Informationen

Link zur Online-Anmeldung

Zertifikatskurs: Kinderschutzfachkraft in Kindertageseinrichtungen
27.10.2016 | 00:00 Uhr -
10.11.2017 | 00:00


Erkennen – beurteilen – handeln
Ziel dieses Zertifikatskurses ist, das Thema Kinderschutz/Kindeswohlgefährdung in der Einrichtung professionell zu behandeln, eine sichere Gefährdungseinschätzung bei Hinweis auf Kindeswohlgefährdung  zu erlangen unter Berücksichtigung der  professionellen Distanzder Erwerb der rechtlicher Grundlagen sowie die Erweiterung der Beratungskompetenz. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Termine: 27./28. Oktober 2016, 26./27. Januar 2017, 28./29. März 2017, 18./19. Mai 2017, 3./4. Juli 2017, 9./10. November 2017

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt

Veranstalungsort: Vlotho
 
Weitere Informationen

Datenschutz im Kinderschutz
02.11.2016 | 10:00 Uhr -
02.11.2016 | 13:00

Datenschutz und Kinderschutz werden häufig in ein Spannungsverhältnis gestellt. Der notwendige Vertrauensschutz in der sozialen Arbeit scheint durch die Erfordernisse der Kommunikation im Kinderschutz gefährdet. Die Fortbildung greift diese Thematik auf und möchte sachgerechte Lösungen für die Bearbeitung datenschutzrechtlicher Fragestellungen anbieten. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Vorkenntnissen im Kontext von Kinderschutz und des § 8a SGB VIII-Verfahrens, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Termin: 2. November 2016  

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal     

Weitere Informationen: www.bis-akademie oder unter Tel.: 0202 74 76 588-20  

Nähere Informationen

Link zur Online-Anmeldung

Handeln bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
07.11.2016 | 09:00 Uhr -
07.11.2016 | 16:00

Mit dem Bundeskinderschutzgesetz wurde der Schutzauftrag für Kinder und Jugendliche seit 2012 konkretisiert. In § 8a Abs. 4 SGB VIII und § 4 KKG wird den Fachkräften sowohl von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe als auch den Fachkräften der Gesundheitshilfe und der Schule Handlungsschritte bei der Wahrnehmung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung vorgegeben.

Gewichtige Anhaltspunkte wie beispielsweise Vernachlässigung, körperliche und seelische Misshandlung, sexualisierte Gewalt und die Zeugenschaft elterlicher Partnergewalt fordern somit professionelles Handeln von allen Fachkräften, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, der Schule und der Gesundheitshilfe

Termin: 7./8. November 2016

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen

Weitere Informationen: www.bis-akademie oder unter Tel.: 0202 74 76 588-20  

Nähere Informationen

Link zur Online-Anmeldung


Trauma-Pädagogik im Kontext kultursensiblen Handelns
21.11.2016 | 10:00 Uhr -
24.01.2017 | 16:00

Wenn Kinder und ihre Familien nach der Flucht in Deutschland ankommen, haben sie beängstigende Erlebnisse von Krieg und Verfolgung hinter sich. Daher brauchen diese Kinder professionelle Unterstützung.

Die Fachkräfte in den Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen werden vor große Herausforderungen gestellt. Sie müssen die Integration der Kinder in Bildungs-, Förder-, Unterstützungs- und Hilfsangebote kultursensibel gestalten.
Dies erfordert von den Fachkräften der Einrichtungen ein fundiertes Wissen über Traumata und die Einordnung von Reaktions- und Verhaltensweisen der Kinder, deren Gründe im Erleben gravierender Erfahrungen von Krieg, Verfolgung und Flucht begründet sind.

Die fünftägige Fortbildung vermittelt den Teilnehmenden die nötige Sicherheit sowie Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit traumatisierten Kindern nach ihrer Flucht und bietet dabei zwei Schwerpunkte:

• ein vertiefendes Wissen zu kultursensiblem Arbeiten mit Kindern und ihren Familien
• ein vertiefendes Wissen zu Trauma und Traumapädagogik (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie des Bildungswesens

Veranstalter: Bildungsakademie BiS in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband und Landesverband NRW e.V.

Veranstaltungsort: Wuppertal

Termine: 21.-23.11.2016 (Block I) & 23.-24.01.2017 (Block II)

Inhaltliche Auskunft: Bildungsakademie BiS, Tel.: 0202 74 76 588-20 oder info[at]bis-akademie[dot]de

Weitere Informationen

Familienhebammen im Spannungsfeld zwischen Beratung und Kontrolle
02.12.2016 | 00:00 Uhr -
03.12.2016 | 00:00

Familienhebammen werden in Familien tätig, die sich in problematischen Lebenssituationen befinden:

  •     Kindeswohlgefährdung
  •     Krisen in der Paarbeziehung
  •     Überforderung der Eltern mit dem Säugling

Mit diesen Familien zu arbeiten stellt hohe fachliche und persönliche Anforderungen an die Fachkraft und die Reaktion auf diese Hilfe ist nicht selten eine ablehnende Haltung. Das Angebot wird eher als Kontrolle erlebt, denn als Unterstützung.

In diesem Seminar werden die unterschiedlichsten Spannungsfelder, in denen sich die Familienhebammen bewegen analysiert und Handlungsschritte für die alltägliche Arbeit entwickelt. Lösungsorientierte Gesprächsführung und der Blick auf die Ressourcen der Eltern anhand der Beispiele aus Ihrer Praxis stehen im Mittelpunkt dieser zwei Tage. Diese Veranstaltung wurde vom Gesundheitsamt Herford mit Bescheid vom 01.07.2013 als Fortbildungsveranstaltung im Umfang von 16 Fortbildungsstunden im Sinne von § 7 HebBO anerkannt. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Familienhebammen

Termin: 2./3. Dezember 2016

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen-Lippe

Veranstaltungsort: Vlotho

Auskunft: Monika Schröder, Tel.: 05733 923-323

Weitere Informationen

Einschätzung von Erziehungsfähigkeit im Kontext des Schutzauftrages der Jugendhilfe gemäß § 8a SGB VIII
05.12.2016 | 10:00 Uhr -
06.12.2016 | 16:00

Die Einschätzung der Erziehungsfähigkeit eines oder beider Elternteile erfolgt im Regelfall in Form eines Sachverständigengutachtens, welches durch ein Familiengericht in Auftrag gegeben wird. Allerdings liegen Hinweise auf eine mögliche nicht ausreichende Erziehungsfähigkeit eines oder beider Elternteile den Jugendämtern bereits häufig vor der Einschaltung des Familiengerichtes vor. Pädagogische Fachkräfte werden in diesem Kontext aufgefordert, ihre eigenen Beobachtungen der (Belastungs-)Situation in den Familien zu dokumentieren, welche unter Umständen in die Sachverständigengutachten einmünden. Hierbei gilt es, Merkmale einer eventuell eingeschränkten Erziehungsfähigkeit frühzeitig zu erkennen, um Hilfen präventiv und wirksam in der Hilfeplanung einzusetzen.
(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte von Jugendämtern und ambulanten Hilfen zur Erziehung, die im Auftrag des Jugendamtes tätig sind, mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII

Termin: 5./6. Dezember 2016 

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen  

Weitere Informationen: www.bis-akademie oder unter Tel.: 0202 74 76 588-20 

Nähere Informationen

Link zur Online-Anmeldung

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Kontext von Kindeswohlgefährdung
08.12.2016 | 10:00 Uhr -
09.12.2016 | 16:00

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen gehört zu den Grundprinzipien sozialer Arbeit. In der sozialpädagogischen Praxis ist dies unbestritten, die Umsetzung aus strukturellen, zeitlichen und methodischen Gründen jedoch oft schwierig. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um hochstrittige und kon?iktreiche Fallkonstellationen handelt. Oft „übersehen“ wird, dass es im § 8a SGB VIII ausdrücklich heißt, bei der Einschätzung des Gefährdungsrisikos sind „das Kind oder der Jugendliche einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird“. Die Praxis zeigt, dass Hinweise auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung häufig durch Kinder selbst gegeben werden, wenn diese bestimmte Symptome entwickeln oder entsprechende verbale Andeutungen machen bzw. sich mitteilen.

Die Schwierigkeit bei Interventionen bzw. bei der Frage, inwiefern solche zum Schutze eines Kindes erforderlich sind, scheint vielmehr darin zu liegen, dass große Unsicherheiten im Hinblick auf eine angemessene Gesprächsführung mit Kindern bestehen. Kinder im Prozess der Gefährdungseinschätzung angemessen mit einzubeziehen, ohne ihnen zu viel Verantwortung für die familiäre Situation zu übertragen, ist häufig ein schwieriger Spagat für Fachkräfte. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8 a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Termin:
8./9. Dezember 2016

Veranstalter:
Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen

Weitere Informationen: www.bis-akademie oder unter Tel.: 0202 74 76 588-20  

Nähere Informationen

Link zur Online-Anmeldung


Kinder psychisch erkrankter und/oder suchtkranker Eltern im Kontext von Kindeswohlgefährdung
08.12.2016 | 10:00 Uhr -
09.12.2016 | 16:00

Bei psychisch erkrankten Eltern können sich „Verrückungen“ im Denken, in den Gefühlen und im Verhalten belastend auf den Umgang mit ihren Kindern auswirken. Damit steigt das Risiko psychischer Auffälligkeiten in der Entwicklung der Kinder. Hier kann mit einer Stärkung der Schutzfaktoren des Kindes und des sozialen Umfeldes wirksam gegengesteuert werden. Jugendhilfe muss hier in Kooperation mit anderen beteiligten Professionen ein Schutznetz um und für die Familien weben, in dem vor allem die Kinder sicher sind. Sie muss aber auch Grenzen erkennen und anderen Beteiligten diese Grenzen erkenntlich machen, entlang derer das Wohl des Kindes in Frage gestellt wird.

Das Verfahren nach § 8a SGB VIII bedeutet hier Unterstützung und Herausforderung zugleich. Insbesondere in Fragen der Beteiligung der betroffenen Eltern und Kinder muss hier sorgfältig gearbeitet werden, dabei ist eine Kooperation über die Jugendhilfe hinaus unverzichtbar. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Termin: 8./9. Dezember 2016   

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Mülheim an der Ruhr     

Weitere Informationen: www.bis-akademie oder unter Tel.: 0202 74 76 588-20  

Nähere Informationen

Link zur Online-Anmeldung

Einschätzung von Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a SGB VIII - eine besondere Herausforderung für die ambulanten Hilfen zur Erziehung
12.12.2016 | 10:00 Uhr -
13.12.2016 | 16:00

Der § 8a SGB VIII verpflichtet Mitarbeitende der ambulanten Hilfen zur Erziehung bei Hinweisen auf eine Kindeswohlgefährdung entsprechend dem vorgeschriebenen Verfahren tätig zu werden. Gleichwohl befinden sich Mitarbeitende ambulanter Hilfen teilweise  in einem Konflikt zwischen dem notwendigen Vertrauensaufbau zu den von ihnen betreuten Familien und ihrer Mitteilungspflicht an das Jugendamt. Daraus ergeben sich z. B. Unsicherheiten hinsichtlich der Frage, wie kritische Inhalte mit den Sorgeberechtigen bzw. dem Familiensystem kommuniziert werden können, um ggf. Kontaktabbrüche zu vermeiden sowie das Kindeswohl nicht weiter zu gefährden. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Mitarbeitende der ambulanten Hilfen zur Erziehung gem. §§ 30, 31 SGB VIII

Termin: 12./13. Dezember 2016

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen  

Weitere Informationen: www.bis-akademie oder unter Tel.: 0202 74 76 588-20  

Nähere Informationen

Link zur Online-Anmeldung

Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

Terminkalender