Termine

Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

Fachberatung im Kinderschutz: »Die insoweit erfahrene Fachkraft«
10.07.2017 | 00:00 Uhr -
11.07.2017 | 00:00

Der Zertifikatskurs ist die inhaltliche Weiterführung des Kurses „Fachkraft im Kinderschutz“. Die zuvor vermittelten und erlernten Kinderschutz-Grundlagen aus der Perspektive der fallführenden Fachkraft werden in dieser Weiterbildung um die Perspektive der Beratung durch die „insoweit erfahrene Fachkraft“ ergänzt. Der präzisierte Schutzauftrag der Jugendhilfe und die erweiterten fachberaterischen Herausforderungen durch das Bundeskinderschutzgesetz (u.a. §4 KKG, §8a, §8b SGB VIII) bilden den zentralen Ausgangspunkt dieser Weiterbildung.

Die spezifischen Kompetenzen, über die eine „insoweit erfahrene Fachkraft“ verfügen soll, werden in vier Modulen vertieft, ihre Aufgaben und Rolle konkretisiert und die Vielfalt der möglichen Beratungskontexte (u.a. Schule und Gesundheitswesen) in den Blick genommen. Die Teilnehmer(innen) lernen praxisnah Methoden der Informationssammlung für ein Erstgespräch mit der ratsuchenden Fachkraft kennen. Sie entwickeln Sicherheit darin, die fallführende Fachkraft bei den schwierigen Gesprächen mit Eltern und Kindern beraterisch zu begleiten und Krisen im Helfersystem zu erkennen und zu lösen. Aber auch dem Umgang mit eigenen Grenzen in diesem herausfordernden Arbeitsfeld wird Raum gegeben. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Absolvent(inn)en der Weiterbildung: „Fachkraft im Kinderschutz“ oder vergleichbarer Fortbildungen und beruflicher Abschluss: Diplom-, Master-, Bachelorstudiengänge in (Sozial-) Pädagogik oder Psychologie und zusätzlich mindestens drei Jahre Berufserfahrung im kinderschutzrelevanten Feld, gerne mit Beratungstätigkeit.

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 10. – 11. Juli 2017 (Modul 1)

weitere Termine:

  • Modul 2: 04. – 05. September 2017
  • Modul 3: 09. – 10. Oktober 2017
  • Modul 4: 04. – 05. Dezember 2017 (Kolloquium)

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Gespräche mit Kindern und Jugendlichen im Kinderschutz
12.07.2017 | 00:00 Uhr -
13.07.2017 | 00:00

In unseren Arbeitsfeldern mit Familien begegnen wir Kindern und Jugendlichen, die uns mit ihren Verhaltensweisen und Äußerungen in Sorge versetzen und Fragen aufwerfen wie: Wie gut geht es dem Kind? Ist es ausreichend geschützt? Muss bzw. darf ich eingreifen? Und wenn ja, wie gehe ich am besten vor?

Für die Gefährdungseinschätzung sowie die Planung, Gestaltung und Akzeptanz von Hilfen braucht es neben dem Einbezug der Eltern auch die Sichtweisen der Kinder und Jugendlichen. Aber gerade bei unangenehmen Themen und in schwierigen Entscheidungsprozessen scheuen professionelle Helfer und Helferinnen oft das Gespräch mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen. Unsicherheit und Zweifel an der eigenen Kompetenz sowie die Sorge, die Kinder zusätzlich zu belasten, oder aus der Befürchtung heraus, vermutete Wünsche nicht erfüllen und schwierige Lebenssituationen nicht befriedigend verändern zu können, bremsen das Gesprächsangebot.
Aber gerade das Nicht-beteiligt-Werden, die Unwissenheit und das Unverständnis über das Geschehende belasten. Das Angebot, den Kindern zuzuhören, ihre Fragen zu beantworten, Perspektiven aufzuzeigen und ihre Bedürfnisse mit in den Blick zu nehmen, entlastet und kann den Weg für gemeinsam getragene familiäre Veränderungen bereiten.

Mit der Fortbildung möchte ich dazu ermutigen, den Kontakt und das Gespräch mit Kindern und Jugendlichen zu suchen. Neben der Reflexion von Kindeswohl, Gefährdung und Schutz möchte ich mit Ihnen die (mögliche) Perspektive von Kindern und Jugendlichen in den Fokus nehmen. Konzepte u.a. aus Entwicklungspsychologie und Bindungstheorie, angereichert durch Fallbeispiele, sollen sich mit Austausch, Übungen und praktischen Handlungsideen abwechseln – mit dem Ziel, mehr Sicherheit zu erlangen, auch in schwierigen Problemlagen mit Kindern verschiedenen Alters in Kontakt zu kommen und familiäre Ressourcen und Gefährdungen einzuschätzen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit, der Offenen Jugendarbeit, stationären Einrichtungen, Beratungsstellen, ambulanten Hilfen und andere, die mit Familien, Kindern und Jugendlichen arbeiten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln 

Termin: 12./13. Juli 2017

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Gesprächsführung mit Eltern im Kontext von Kindeswohlgefährdung
31.08.2017 | 10:00 Uhr -
01.09.2017 | 16:00

Bei Fällen von Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im Sinne des § 8a SGB VIII ist die Beteiligung der Personensorgeberechtigten am Prozess der Gefährdungseinschätzung zwingend vorgeschrieben.

Häufig ist jedoch der Handlungsdruck auf Seiten der beteiligten Fachkräfte so groß, dass die Bedürfnisse und Gefühle der betroffenen Familien nur wenig Berücksichtigung finden. Interventionen sind aber in der Regel nur dann erfolgreich, wenn sie von Eltern und Kindern mitgetragen werden.

Lösungsorientierte Gesprächsführung kann in diesem Rahmen ein hilfreiches Instrument sein, um gemeinsam mit den Familien tragfähige und langfristige Lösungen zu entwickeln. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Mülheim an der Ruhr

Termin: 31. August/1. September  

Inhaltliche Auskunft: info@bis-akademie.de oder 0202 7476 588-20

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Zertifikatskurs Kinderschutz (Modul 1)
04.09.2017 | 10:00 Uhr -
05.09.2017 | 16:00

Das gesellschaftliche Ziel eines wirksamen Kinderschutzes hat in den vergangenen Jahren zu zahlreichen gesetzlichen Änderungen geführt. Der Zertifikatskurs „Kinderschutz“ der Fachhochschule Münster basiert daher auf den gesetzlichen Anforderungen an Fachkräfte und Einrichtungen der öffentlichen und freien Träger (Modul 2), welche auf der Grundlage der Kenntnisse des „Systems Kinderschutz“ (Modul 1) vermittelt werden.
Aufbauend auf dem Fachwissen zum Thema Kinderschutz sollen innerhalb des Zertifikatskurses Kinderschutz Methoden vorgestellt und ausprobiert werden, um auf wissenschaftlichem Niveau Handlungssicherheit im Kinderschutz zu gewinnen. Das praxisorientierte Modul zur Einschätzung und Beurteilung von Kindeswohlgefährdungen (Modul 3) wird durch ein Modul zu den Rollen der Akteure im Kinderschutz (Modul 4) ergänzt und mit einer Lerneinheit zur Gesprächsführung im Kinderschutz (Modul 5) abgerundet. Abschließend werden bedeutsame Aspekte des Kinderschutzes wie medizinische Erscheinungsformen von Vernachlässigung und Misshandlung sowie das Thema Migration vertieft (Modul 6). (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern mit mindestens dreijähriger einschlägiger Berufserfahrung

Veranstalter: Fachhochschule Münster

Veranstaltungsort: Münster

Termin: 4./5. September 2017

Weitere Termine bis 15. Februar 2018

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Kindeswohlgefährdung in der Kita – Wahrnehmen, erkennen, helfen
11.09.2017 | 00:00 Uhr -
12.09.2017 | 00:00

Risiken und Gefahren beim Prozess des Aufwachsens von Mädchen und Jungen entstehen selten von heute auf morgen. Sie kündigen sich oft genug frühzeitig an. Damit ungünstige Entwicklungsverläufe oder belastende familiäre Situationen frühzeitig erkannt werden und Kindeswohlgefährdungen entgegengewirkt werden kann, braucht es auf Seiten der Pädagog(inn)en in Kitas Fachkenntnisse, um Gefährdungspotenziale zu erkennen, einzuschätzen und zu handeln.

Wichtig ist neben der Wahrnehmung von Gefahren auch die Fähigkeit, die Veränderungsbereitschaft und die Möglichkeiten von Eltern (und Kindern) einzuschätzen. Gelingt es nicht, gemeinsam mit den Eltern, zu einer Verbesserung der Situation beizutragen, oder gibt es Gefährdungen, die sofortige Schutzmaßnahmen für das Kind verlangen, so kommen Handlungsverpflichtungen nach §8a, SGB VIII und dem Bundeskinderschutzgesetz ins Spiel. All diese Themen werden vor dem Hintergrund des beruflichen Alltags in Kindertageseinrichtungen und der Rolle der Pädagogin und des Pädagogen behandelt. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fach- und Leitungskräfte aus Kindertagesstätten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln  

Termin: 11./12. September 2017

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Zertifikatskurs Kinderschutzfachkraft gemäß den §§ 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG
11.09.2017 | 10:00 Uhr -
12.09.2017 | 16:00

Mit der Einführung des § 8a SGB VIII wurde 2005 die „insoweit erfahrene Fachkraft“ als neue Akteurin im Kinderschutz geschaffen, die von den Fachkräften bei freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe zur Beratung bei der Gefährdungseinschätzung bezüglich einer Kindeswohlgefährdung hinzugezogen werden soll. Die „insoweit erfahrene Fachkraft“/Kinderschutzfachkraft übernimmt hierbei beratende und prozessbegleitende Aufgaben. Durch das Bundeskinderschutzgesetz vom 1.1.2012 erweitert sich der Adressatenkreis des Beratungsanspruchs durch die Kinderschutzfachkräfte auf die Gesundheitshilfe und Schule – im Sinne eines kooperativen Kinderschutzes. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern, die als Kinderschutzfachkraft extern Fachteams im Rahmen der Gefährdungseinschätzung beraten und begleiten werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist neben einer pädagogischen Ausbildung eine mindestens dreijährige Berufserfahrung sowie Erfahrung mit Praxisfällen im Kinderschutz.

Eine endgültige Zulassung erfolgt nach Rücksendung und Prüfung eines Vorstellungsbogens.

Termin: 11./12. September (Block 1)

weitere Termine:

  • 4./5. Oktober
  • 6./7. November
  • 8. Januar 2018
  • 2. Oktober 2018

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen
 
Kontakt: www.bis-akademie.de, Tel.: 0202 74 76 588 20

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Fachkraft im Kinderschutz
18.09.2017 | 00:00 Uhr -
19.09.2017 | 00:00

Mit dem Ziel eines wirksamen Kinderschutzes hat es in den letzten Jahren zahlreiche gesetzliche Änderungen gegeben. Diese (neuen) Anforderungen nun in der Praxis auszugestalten und umzusetzen ist eine große Herausforderung und Chance für Kinder- und Jugendhilfe, Schule und Gesundheitswesen.

Der Kurs „Fachkraft im Kinderschutz“ macht die Teilnehmer(innen) mit den aktuellen fachlichen (Rechts)Grundlagen zum Thema Kindeswohlgefährdung vertraut, frischt vorhandenes Fachwissen auf und vermittelt die erforderlichen Kompetenzen, um in der eigenen Fallarbeit mit Familien in Gefährdungskontexten qualifiziert und besonnen zu handeln.

Die Weiterbildung schult den Blick auf Risiken und Ressourcen und stärkt die Handlungssicherheit, wenn es darum geht, Hinweise auf Kindeswohlgefährdung zu erkennen und einzuschätzen. Thematisiert werden auch problematische Gespräche mit Eltern, Kindern und Jugendlichen, Aspekte der Kooperation und die Auseinandersetzung mit schwierigen Fallverläufen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe (wie aus sozialen Diensten, Beratungsstellen und Kindertagesstätten), Schulsozialarbeiter(innen), Beratungslehrer(innen), Fachkräfte des Gesundheitswesens wie Familienhebammen und Familienkrankenschwestern.

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 18. – 19. September 2017

weitere Termine:

  • 16. – 17. Oktober 2017
  • 20. – 21. November 2017
  • 11. – 12. Dezember 201

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„Zu Hause ist die Hölle los“ – Partnerschaftsgewalt und ihre Auswirkungen auf Kinder
28.09.2017 | 00:00 Uhr -
29.09.2017 | 00:00

Wenn Kinder Zeugen von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen ihren Eltern sind, können die damit verbundenen Erlebnisse und Erfahrungen zu erheblichen Belastungen führen. Ihre weitere Entwicklung wird insbesondere dann erheblich beeinträchtigt, wenn sie keine angemessene Unterstützung bekommen. In gewaltbelasteten Beziehungen geraten Kinder leicht aus dem Blick, insbesondere dann, wenn ihre Eltern hauptsächlich mit der Bewältigung ihrer Problemlagen beschäftigt sind. (Text aus der Ausschreibung)

Themen sind:

  • Bedeutung der Gewalt in der Beziehungsdynamik
  • Auswirkungen der Partnerschaftsgewalt auf das Erleben der Kinder
  • Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder mit Gewalterfahrung
  • Altersgemäße Einbeziehung der Kinder in den Hilfeprozess
  • Reflexion der eigenen inneren Haltung gegenüber den Gewalt ausübenden Elternteilen
  • Professioneller Umgang mit auftretenden Gefühlen wie Ohnmacht, Angst und Wut
  • Kooperation mit anderen Diensten und Institutionen

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Mitarbeiter(innen) des Jugendamtes, Sozialpädagogische Familienhelfer(innen), Kolleg(inn)en aus Beratungsstellen für Familien, Frauen & Männer, Frauenhäusern und ambulanten & stationären Einrichtungen für Kinder und Jugendliche

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 28./29.09.2017

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Kitaleitung und Kinderschutz – Anforderungen an pädagogische Leitungskräfte
12.10.2017 | 00:00 Uhr -
13.10.2017 | 00:00

Leitungskräften in der Kita kommt die Rolle zu, die erforderlichen Verfahrensabläufe bei einer vermuteten Kindeswohlgefährdung zu sichern und dafür Sorge zu tragen, dass Prozesse im Sinne einer Abwendung der Gefährdungslage angestoßen und weitergeführt werden. Dies stellt im Kita-Alltag eine hohe Herausforderung dar.

Das Seminar soll praxisnah in der Reflexion und der Übernahme der Rolle als Leitungskraft in der Kita im Kinderschutz unterstützen. Interne und externe Prozesse finden Berücksichtigung. Ein besonderes Augenmerk wird auf das Führen von Elterngesprächen bei vermuteter Kindeswohlgefährdung gelegt, um Eltern im besten Fall für eine Mitwirkung im Kinderschutz zu gewinnen.
Im Rahmen des Seminars möchten wir Anregungen zur Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung und Einstellung geben, Kenntnisse zur psychosexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen vermitteln und der Frage nachgehen, wie eine klare und kompetente Haltung in der Praxis umgesetzt werden kann. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Leitungskräfte aus Kindertagesstätten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln  

Termin: 12./13. Oktober 2017

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Handeln bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt an Kindern durch Erwachsene und bei sexuellen Übergriffen zwischen Kindern
08.11.2017 | 10:00 Uhr -
09.11.2017 | 16:00

Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung durch sexualisierte Gewalt stehen Fachkräfte vor besonderen Herausforderungen. Die Beschäftigung mit Verdachtsmomenten, der Schutz des Kindes, die Arbeit mit den Sorgeberechtigten und anderen Bezugspersonen sind nur einige Aufgaben, die in einem Netzwerk von Fachkräften abgestimmt und bearbeitet werden müssen.

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern, die in unterschiedlichen Funktionen tätig sind - mit Vorkenntnissen im Kontext von Kinderschutz und des § 8a SGB VIII-Verfahrens sowie mit
Fällen aus dem eigenen Arbeitsfeld, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte.

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen

Termin: 8./9. November   

Inhaltliche Auskunft: info@bis-akademie.de oder 0202 7476 588-20

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Doktorspiele oder Übergriff? Sexualpädagogische Kompetenz in der Kindertageserziehung
09.11.2017 | 00:00 Uhr -
10.11.2017 | 00:00

Kinder erkunden ihren Körper und den der Anderen. Spielerisch und neugierig. Das ist normal und wichtig für ihre Entwicklung. Aber: Was geht zu weit? Was ist zu welchem Zeitpunkt ein „normales“ Verhalten? Und: Wie können wir Situationen richtig verstehen und beurteilen?

Sexualerziehung ist ein Teil der gesamten Erziehung. Um Kinder gut in ihrer Entwicklung begleiten zu können, ist es wichtig, Fachwissen über die sexuelle Entwicklung von Kindern zu haben. Darüber hinaus müssen wir unsere eigene Haltung zum Thema „Kindliche Sexualität“ kennen, um bewusst entscheiden zu können, wie wir uns verhalten wollen. Auch stellen sich Fragen wie: Wie verhalten sich Kolleginnen und Kollegen? Was wollen Eltern? Was gibt der Träger vor? Wie gehen wir besonnen mit kritischen Situationen um? Und nicht zuletzt: Was brauchen die Kinder, um gleichzeitig in einer körperfreundlichen und geschützten Umgebung spielen, lernen und erkunden zu können?

Mit Sexualität von Kindern kommen Mitarbeiter(innen) der Kinder- und Jugendhilfe meist dann in Berührung, wenn möglicherweise etwas „Schlimmes“ passiert ist. Entsprechend groß ist die oft damit verbundene Aufregung bei allen. Das verunsichert und führt nicht selten zu unangemessenen Reaktionen. In solchen Situationen ist selbstbewusste Fachlichkeit und ein gutes (sexualpädagogisches) Konzept gefragt.

Die Förderung des Kindeswohls schließt in unserem Verständnis Sexualerziehung als Bestandteil des Bildungsauftrages und der Gesundheitsförderung von Kindertagesstätten mit ein. Dazu steht am Anfang eine bejahende, körperfreundliche und positive Haltung zu Körper und Sexualität – und gleichzeitig sind Kinder vor Übergriffen und Gewalt zu schützen. Im Rahmen des Seminars möchten wir Kenntnisse zur psychosexuellen Entwicklung von Kindern vermitteln. Wir möchten Anregungen zur Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung und Einstellung geben und der Frage nachgehen, wie eine klare und kompetente Haltung in der Praxis umgesetzt werden kann. Bausteine eines sexualpädagogischen Konzeptes für Kitas werden wir ebenfalls erarbeiten und Anregungen für die konkrete Umsetzung geben. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Kita-Erzieher(innen) und Leitungen von Kindertagesstätten, Fachberater(innen), Personalverantwortliche und Trägervertreter(innen), Mitarbeiter(innen) des Jugendamtes und der Kitaaufsicht

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.
Veranstaltungsort: Köln  

Termin: 9./10. November 2017

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Kinder psychisch erkrankter und/oder suchtkranker Eltern im Kontext von Kindeswohlgefährdung
11.12.2017 | 10:00 Uhr -
12.12.2017 | 16:00

Bei psychisch erkrankten Eltern können sich „Verrückungen“ im Denken, in den Gefühlen und im Verhalten belastend auf den Umgang mit ihren Kindern auswirken. Damit steigt das Risiko psychischer Auffälligkeiten in der Entwicklung der Kinder. Hier kann mit einer Stärkung der Schutzfaktoren des Kindes und des sozialen Umfeldes wirksam gegengesteuert werden.

Jugendhilfe muss hier in Kooperation mit anderen beteiligten Professionen ein Schutznetz um und für die Familien weben, in dem vor allem die Kinder sicher sind. Sie muss aber auch Grenzen erkennen und anderen Beteiligten diese Grenzen erkenntlich machen, entlang derer das Wohl des Kindes in Frage gestellt wird. Das Verfahren nach § 8a SGB VIII bedeutet hier Unterstützung und Herausforderung zugleich. Insbesondere in Fragen der Beteiligung der betroffenen Eltern und Kinder muss hier sorgfältig gearbeitet werden, dabei ist eine Kooperation über die Jugendhilfe hinaus unverzichtbar. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Mülheim an der Ruhr

Termin: 11./12. Dezember  

Inhaltliche Auskunft: info@bis-akademie.de oder 0202 7476 588-20

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Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

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