Termine

„…aber niemand hat etwas getan...“ - Herausfordernde Aspekte der Einschätzung und des Handelns bei Verdacht auf sexuelle Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend
03.12.2018 | 10:00 Uhr -
04.12.2018 | 16:00

Knapp ein Jahrzehnt nach dem sogenannten Missbrauchsskandal von 2010 ist das Ausmaß sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche unverändert hoch. Andererseits herrscht häufig nach wie vor eine große Unsicherheit gerade im Umgang mit Hinweisen und Andeutungen von Kindern und Jugendlichen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, bei gleichzeitig subjektiv sehr stark empfundenem Handlungsdruck. Häufig „erzählen“ Kinder und Jugendliche zunächst eher durch ihr Verhalten als durch Sprache von ihren Erfahrungen. Hieraus ergeben sich für Alle, die am Erziehungsprozess von Kindern und Jugendlichen beteiligt sind (Erzieher; Lehrer; Pädagogen; Mitarbeiter der öffentlichen oder freien Jugendhilfe etc.) große Herausforderungen im Rahmen der Einschätzung und des Handelns bei einem Verdacht auf sexuelle Gewalterfahrungen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe, Lehrer/innen und Schulsozialarbeiter/innen

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal 

Termin: 03./04.12.2018

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer@bis-akademie.de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info@bis-akademie.de 

www.bis-akademie.de

Weitere Informationen

Einschätzung von Erziehungsfähigkeit im Kontext des Schutzauftrages der Jugendhilfe gemäß §8a SGB VIII
05.12.2018 | 10:00 Uhr -
06.12.2018 | 16:00

Die Einschätzung der Erziehungsfähigkeit eines oder beider Elternteile erfolgt im Regelfall in Form eines Sachverständigengutachtens, welches durch ein Familiengericht in Auftrag gegeben wird. Allerdings liegen Hinweise auf eine mögliche nicht ausreichende Erziehungsfähigkeit eines oder beider Elternteile den Jugendämtern bereits häufig vor der Einschaltung des Familiengerichtes vor.

Pädagogische Fachkräfte werden in diesem Kontext aufgefordert, ihre eigenen Beobachtungen der (Belastungs-)Situation in den Familien zu dokumentieren, welche unter Umständen in die Sachverständigengutachten einmünden. Hierbei gilt es, Merkmale einer eventuell eingeschränkten Erziehungsfähigkeit frühzeitig zu erkennen, um Hilfen präventiv und wirksam in der Hilfeplanung einzusetzen. (Text aus der Ausschreibung) 

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte von Jugendämtern und ambulanten Hilfen zur Erziehung, die im Auftrag des Jugendamtes tätig sind, mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII.

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal

Termin: 05./06.12.2018  

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer[at]bis-akademie[dot]de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info@bis-akademie.de 

www.bis-akademie.de

Weitere Informationen

Fachtag Kooperierender Kinderschutz – Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung
08.12.2018 | 09:30 Uhr -
08.12.2018 | 16:30

Kooperation im Kinderschutz ist das zentrale Thema, wenn es darum geht, bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung bzw. bestehender Kindeswohlgefährdung im Sinne des kindlichen Wohlbefindens zu handeln. Verschiedenste Berufsgruppen und ehrenamtliche Helfer*innen sind in diesem Prozess gefordert und stehen oftmals vor großen Herausforderungen in der Umsetzung.

In gemeinsamer Verantwortung gilt es, die gesetzlichen Vorgaben, die Erkenntnisse aus der Praxis sowie fachliche Standards zu kennen und entsprechend umzusetzen. Kooperierender Kinderschutz und somit der gegenseitige Austausch beginnt bereits pränatal und endet mit dem Eintritt der Adoleszenz. In diesem Zusammenhang sind alle Akteur*innen angesprochen, die haupt- und/oder ehrenamtlich für und mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Der Fachtag soll Handlungsorientierung dafür geben, wie Kooperation im Kinderschutz zwischen den unterschiedlichen Akteur*innen gelingen kann. In diesem Zusammenhang wollen wir diskutieren, was der kooperierende Kinderschutz in Nordrhein-Westfalen hierfür benötigt.

Informative und anregende Fachvorträge am Vormittag führen in die Thematik und (An-)Forderungen eines kooperierenden Kinderschutzes ein. Anschließend erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, kooperativen Kinderschutz aus der eigenen und/oder berufsübergreifenden Perspektive zu betrachten und zu erarbeiten.

Zielgruppe:

  • Pädagoginnen/Pädagogen
  • Ärztinnen/Ärzte
  • Juristinnen/Juristen 
  • Polizeibeamte 
  • Lehrkräfte 
  • Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter 
  • Erzieherinnen/Erzieher 
  • Hebammen und Entbindungspfleger
  • Kinderkrankenpflegerinnen/Kinderkrankenpfleger 
  • Psychologinnen/Psychologen 
  • Sporttrainerinnen und -trainer
  • Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler 
  • und alle anderen Menschen, die den kooperierenden Kinderschutz zu ihren Aufgaben zählen.

Veranstalter: Deutscher Kinderschutzbund (DKSB) Landesverband NRW e.V.

Veranstaltungsort: Wuppertal

Termin: 8. Dezember, 9:30 bis 16:30 Uhr

Inhaltliche Auskunft: Dr. Margareta Müller, m.mueller@dksb-nrw.de

Organisatorische Auskunft: Verwaltung der DKSB-Landesgeschäftsstelle; info[at]dksb-nrw[dot]de, Tel.: 0202 74 76 588 0

Anmeldung bitte per Mail an: info[at]bis-akademie[dot]de

Weiter Informationen können Sie dem Flyer zur Veranstaltung entnehmen.

 

„Wenn nichts mehr geht...“ – Einführung in pädagogisches Erkennen, Verstehen und Handeln bei Verdacht auf Traumafolge-Störungen bei Kindern und Jugendlichen
12.12.2018 | 10:00 Uhr -
13.12.2018 | 16:00

Erkennen und Verstehen möglicher traumatisch wirkenden Erfahrungen bilden den ersten Schritt im Umgang mit von traumatischen Erlebnissen betroffenen Kindern und Jugendlichen: Was ist ein psychisches Trauma? Wie stellt sich ein psychisches Trauma in den Kindern und Jugendlichen dar? Kinder reagieren im Alltag häufig anders auf traumatisch wirkende Ereignisse als mit der bei Erwachsenen bekannten Symptom-Trias: Übererregung; Intrusion; Vermeidung.

Im Rahmen des Kurses soll der Blick auf verschiedene Bereiche von u.U. traumatisch wirkenden Vernachlässigungs- und Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen gerichtet werden, die zu Traumafolge-Störungen führen können. Darüber hinaus sollen der Versuch eines psychotraumatologischen Symptom-Verstehens bei Kindern und Jugendlichen in der Folge von Vernachlässigungs- und Gewalterfahrungen sowie mögliche pädagogische Handlungsansätze weitere Schwerpunkte darstellen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe, Lehrer/innen und Schulsozialarbeiter/innen

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal 

Termin: 12./13.12.2018

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer@bis-akademie.de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info[at]bis-akademie[dot]de

www.bis-akademie.de

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Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

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