Termine

ZERTIFIKATSKURS: ANWÄLTIN/ANWALT DES KINDES - QUALIFIZIERUNG ZUM VERFAHRENSBEISTAND §158 FamFG
01.06.2018 | 16:00 Uhr -
08.12.2018 | 17:30

Berufsbild Verfahrensbeistand §158 FamFG
Verfahrensbeistände vertreten den Willen und die Interessen des Kindes
Familiengerichtsverfahren. Sie werden von den
praktischen Tätigkeit beinhaltet
- Kontaktaufnahme zum Kind
- Entwicklung des Kindeswillen
- Vertretung und Begleitung des Kindes im
- Gespräch mit Eltern und Mitwirkung an
Die Stellungnahme des Verfa
Entscheidung der Richter*innen
von 350 € bzw. 550 € pro Kind und Rechtszug.
Übernahme dieser Aufgabe.

 

Weitere Informationen zum Zertifikatskurs: www.institut-verfahrensbeistand.de

Bei Verdacht und Hinweisen auf Gewalt- und Machtmissbrauch hinsehen und handeln – Sensibilisierung von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit
06.06.2018 | 10:00 Uhr -
06.06.2018 | 17:00

Die Prävention vor und die Intervention bei Machtmissbrauch und Gewalt, sei es psychische, körperliche oder sexualisierte Gewalt, ist spätesten nach Aufdeckung der 2010 aufgedeckten Missbrauchsvertuschungsskandale in Institutionen, überall auf der Tagesordnung. Alle haben die Absicht, hinzusehen und zu handeln. Aber wohin soll man schauen, auf was achten, und was muss man tun, wenn Verdachtsmomente auftauchen oder sich gar ein Kind hilfesuchend an jemanden wendet? (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal 

Termin: 06.06.2018

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer[at]bis-akademie[dot]de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info@bis-akademie.de 

www.bis-akademie.de

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Grundlagen Kinderschutz für Haupt- und Ehrenamtliche in Freizeit und Sport
07.06.2018 | 10:00 Uhr -
07.06.2018 | 17:00

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz vor Diskriminierung, Gewalt und Misshandlung (Artikel 2 u. 19 UN-Kinderrechtskonvention). Die mediale Thematisierung sexueller Gewalt im Bereich des Sports sowie die bestehende Fachdebatte zum Kinderschutz in Sport und Freizeit führen zu einer zunehmenden Sensibilisierung für den Kinderschutz auch in diesen Lebensbereichen junger Menschen. Grenzüberschreitendes Verhalten kann von Kindern und Jugendlichen aber auch von betreuenden Personen ausgehen. In Sport und Freizeit tätige Haupt- und Ehrenamtliche sind aus fachlicher und Kinderrechte Perspektive gefordert, sich für den Schutz junger Menschen stark zu machen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche Fachkräfte in Freizeit und Sport

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal 

Termin: 07.06.2018

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer[at]bis-akademie[dot]de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info@bis-akademie.de 

www.bis-akademie.de

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Sexualisierte Übergriffe durch Jugendliche an Kindern – eine Herausforderung (nicht nur) für die Jugendhilfe!
11.06.2018 | 00:00 Uhr -
12.06.2018 | 00:00

Sexualisierte Grenzverletzungen durch Jugendliche (und Kinder) treten überall dort auf, wo Kinder und Jugendliche sich aufhalten, gemeinsam leben und betreut werden (u.a. in Familien, Kindertagesstätten, Schulen, Wohngruppen).

Die Herausforderung ist, diese wahrzunehmen und damit vor allem mit Blick auf das betroffene Kind angemessen umzugehen. Neben der möglichen Schädigung und Gefährdung des Kindes verursacht auch die Frage nach dem passenden Umgang mit dem Gewalt ausübenden Jugendlichen Handlungsdruck auf die Beteiligten. Sowohl bei den betroffenen Familien als auch im Helfersystem wirken Begleitdynamiken und Bewältigungsmechanismen, die aus dem Themenbereich „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder“ bekannt sind: Es wird bagatellisiert und skandalisiert, es wird geglaubt und nicht geglaubt, es wird vorverurteilt und geleugnet, es werden schnelle „plausible“ Erklärungen gefunden und durch die Not, schnell zu helfen, manchmal die Nöte der Betroffenen übersehen.

In diesem Seminar erhalten Sie einen aktuellen Überblick zur Arbeit mit sexualisiert übergriffigen Jugendlichen und Kindern. Auch die Hintergründe und Besonderheiten, wie z.B. sexualisierte Gewalt an Geschwistern, werden beleuchtet und mit den Teilnehmenden diskutiert. Es wird für einen differenzierten Umgang plädiert, der sich u.a. am Alter des jungen Menschen und am Muster und Ausmaß der sexuellen Übergriffe orientiert. Es bleibt Raum für eigene Praxiserfahrungen und Fragestellungen.

(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit, der Offenen Jugendarbeit, stationären Einrichtungen, Beratungsstellen, ambulanten Hilfen, Kindertagesstätten und weitere, die mit dem Thema arbeiten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 11./12. Juni 2018

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Kinder von psychisch belasteten Eltern - eine professionelle Herausforderung im Spannungsfeld Jugendhilfe-Gesundheitswesen
13.06.2018 | 00:00 Uhr -
15.06.2018 | 00:00

Eltern mit psychischer Erkrankung und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Familie stehen immer mehr im Fokus der Fachwelt. Die wissenschaftliche Forschung beschäftigt sich damit seit geraumer Zeit und findet erste Antworten. Sowohl die Risiko- als auch die Resilienzforschung haben bereits konstruktive Erkenntnisse hervorgebracht.

Doch was heißt dies im beruflichen Alltag, sowohl im Feld der Kinder- und Jugendhilfe als auch im Gesundheitswesen? Mit dieser Fortbildung laden wir Sie ein, das aktuelle Wissen in den Arbeitsalltag zu integrieren. Konkrete Instrumente und Handlungsschritte für die besondere Zielgruppe der psychisch kranken Eltern stehen im Mittelpunkt der Fortbildung - der Aspekt der Netzwerkarbeit erweitert zusätzlich den Blick über den Tellerrand ebenso wie systemische Methoden und Sichtweisen. Anhand von Fallbeispielen aus Ihrer Praxis erleben Sie beratende Unterstützung, um das Gelernte in ihren Alltag zu integrieren. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen  

Veranstaltungsort: Vlotho

Termin: 13. bis 15.06.2018

Leitung/Auskunft zu Inhalten:
Monika Schröder, Tel.: 05733 923-323

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Heidi Jurkewitz, Tel.: 05733 923-312, Email: heidi.jurkewitz@lwl.org

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§8a und die Rolle der Erzieherin/des Erziehers im Kontext der Kindeswohlgefährdung und Elternarbeit – rechtliche Sicherheit für die eigene Arbeit
13.06.2018 | 10:00 Uhr -
13.06.2018 | 17:00

Werden Erziehern/innen gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung in Bezug auf ein von Ihnen betreutes Kind bekannt, sieht der – der durch das Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz – BKiSchG) vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I, S. 2975) zuletzt neu gefasste - § 8a SGB VIII ein von ihnen zu beachtendes Verfahren vor. Jedoch werden damit verbundene weitere für die Praxis wichtige Inhalte, insbesondere solche des Datenschutzes/der Schweigepflicht, in dieser Vorschrift nicht ausdrücklich angesprochen. Wollen Erzieher/innen Sicherheit in der eigenen Arbeit erlangen, erscheint die Kenntnis der maßgeblichen Rechtsgrundlagen als unerlässlich. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Erzieher/innen und Erzieher, pädagogische Fachkräfte

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal 

Termin: 13.06.2018

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer[at]bis-akademie[dot]de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info@bis-akademie.de 

www.bis-akademie.de

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„Vom Opfer zum Täter“ – Realität oder Mythos? Sexuell grenzverletzende Kinder und Jugendliche
20.06.2018 | 10:00 Uhr -
20.06.2018 | 17:00

Ein hoher Anteil an Handlungen und Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wird von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren begangen. Darauf weisen eine zunehmende Anzahl an Erfahrungsberichten und Falldarstellungen pädagogisch oder therapeutisch arbeitender Fachleute sowie empirische Belege hin. Darüber hinaus beobachten Fachkräfte – häufig schon innerhalb des Kindergarten- oder Grundschulalters - ein scheinbar zunehmendes sexuell provozierendes oder sexualisiert auffälliges Verhalten von Kindern und Jugendlichen.

Hier stellen sich für die beteiligten Fachkräfte meist sehr schnell die Fragen, wie mögliche „Opfer“ geschützt werden können, wann und bei welchen Kindern und Jugendlichen Hilfebedarf besteht und wie vermieden werden kann, unnötig zu pathologisieren oder zu kriminalisieren, ohne gleichzeitig Entwicklungen zu übersehen, bei denen Hilfen notwendig sind. Als besonders wichtig erscheint hier eine gründliche, verstehende pädagogische und psychologische Diagnostik sexuell grenzverletzender Minderjähriger, um Hypothesen über mögliche Hintergründe und Motivationen bilden zu können. Zudem geht es darum, zu einer ersten hypothetischen Einschätzung bezüglich einer zu erwartenden Prognose zu gelangen, was auch einen Beitrag zum aktiven „Opferschutz“ darstellt. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische und therapeutische Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, Schulen und Kindertagesstätten.

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal 

Termin: 20.06.2018

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer@bis-akademie.de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info@bis-akademie.de 

www.bis-akademie.de

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Kinderschutz in der Kindertagespflege
26.06.2018 | 00:00 Uhr -
26.06.2018 | 00:00

Kinderschutz in der Kindertagespflege kann gelingen, wenn sowohl Fachberatung als auch Kindertagespflegepersonen über Fachwissen im Kinderschutz und entsprechende Handlungskompetenzen bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung verfügen. In der Regel kann sich die Fachberatung ausschließlich punktuell einen Eindruck vom Zustand eines Kindes verschaffen.

Den täglichen Kontakt haben die Tagespflegepersonen, die als erste Veränderungen beim Kind wahrnehmen. Somit ist eine gute Kooperation zwischen Fachberatung und Tagespflegeperson von besonderer Bedeutung für einen wirksamen Kinderschutz. Aus diesem Grund sollen in der Fortbildung unter anderem folgende Fragen in den Blick genommen werden:

Welche Faktoren/Aspekte sind notwendig, damit eine gute Kooperation gelingt? Sind Strukturen/Verfahren zum Kinderschutz in der Kindertagespflege vorhanden und für alle Beteiligten transparent? Wie können fehlende Verfahren aufgebaut oder vorhandene Abläufe verbessert werden? (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen bei Jugendämtern, freien Trägern und Vereinen mit dem Auftrag der Beratung und Vermittlung von Kindertagespflegepersonen

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen  

Veranstaltungsort: Vlotho

Termin: 26.06.2018

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Suizid - Gedanken, Versuche und Taten von Kindern und Jugendlichen: Aufklärung und Prävention
02.07.2018 | 10:00 Uhr -
04.07.2018 | 16:00

Was treibt (junge) Menschen in den Tod? Hätte der Selbstmord verhindert werden können? Sind (angekündigte) Versuche „nur“ Erpressungsversuche? Werden Mädchen und Jungen durch entsprechende Filme, Clips, Literatur dazu angeregt? Was hält Menschen (überhaupt) am Leben?Solche Fragen stellen sich viele Fachkräfte und betroffene Familien. Diese (und andere) Themen stehen im Mittelpunkt der dreitägigen Fortbildung. Neben vielfältigen Informationsangeboten stehen in der Fortbildung vor allem praktische Methoden und die Fallarbeit im Vordergrund. (Text aus der Ausschreibung) 

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte der ambulanten Erziehungshilfe, (teil-)stationärer Jugendhilfe, Jugendämter, offenen Kinder- und Jugendarbeit, Elterntrainer, Kinder- und Jugendhilfe

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hagen 

Termine: 02.-04.07.2018

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer[at]bis-akademie[dot]de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info[at]bis-akademie[dot]de

www.bis-akademie.de

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Doktorspiele oder Übergriff? Sexualpädagogische Kompetenz in der Kindertageserziehung
09.07.2018 | 00:00 Uhr -
10.07.2018 | 00:00

Kinder erkunden ihren Körper und den der Anderen. Spielerisch und neugierig. Das ist normal und wichtig für ihre Entwicklung. Aber: Was geht zu weit? Was ist zu welchem Zeitpunkt ein „normales“ Verhalten? Und: Wie können wir Situationen richtig verstehen und beurteilen? (...)

(...) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe kommen mit kindlicher Sexualität meist dann in Berührung, wenn möglicherweise etwas „Schlimmes“ passiert ist. Entsprechend groß ist die oft damit verbundene Aufregung und Verunsicherung bei allen Beteiligten. Unangemessene Reaktionen sind häufig die Folge – statt selbstbewusster Fachlichkeit auf der Grundlage eines guten (sexualpädagogischen) Konzeptes. (...)

Im Rahmen des Seminars möchten wir Kenntnisse zur psychosexuellen Entwicklung von Kindern vermitteln. Wir möchten Anregungen zur Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung und Einstellung geben und der Frage nachgehen, wie eine klare und kompetente Haltung in der Praxis umgesetzt werden kann. Bausteine eines sexualpädagogischen Konzeptes für Kitas werden wir ebenfalls erarbeiten und Anregungen für die konkrete Umsetzung geben.

 (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Kita-Erzieher(innen) und Leitungen von Kindertagesstätten, Fachberater(innen), Personalverantwortliche und Trägervertreter(innen), Mitarbeiter(innen) des Jugendamtes und der Kitaaufsicht

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln  

Termin: 9./10. Juli 2018

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Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

Fachkraft im Kinderschutz (Modul 1)
03.09.2018 | 00:00 Uhr -
11.12.2018 | 00:00

Mit dem Ziel eines wirksamen Kinderschutzes hat es in den letzten Jahren zahlreiche gesetzliche Änderungen gegeben. Diese (neuen) Anforderungen nun in der Praxis auszugestalten und umzusetzen ist eine große Herausforderung und Chance für Kinder- und Jugendhilfe, Schule und Gesundheitswesen.

Der Kurs „Fachkraft im Kinderschutz“ macht die Teilnehmer(innen) mit den aktuellen fachlichen (Rechts)Grundlagen zum Thema Kindeswohlgefährdung vertraut, frischt vorhandenes Fachwissen auf und vermittelt die erforderlichen Kompetenzen, um in der eigenen Fallarbeit mit Familien in Gefährdungskontexten qualifiziert und besonnen zu handeln.

Die Weiterbildung schult den Blick auf Risiken und Ressourcen und stärkt die Handlungssicherheit, wenn es darum geht, Hinweise auf Kindeswohlgefährdung zu erkennen und einzuschätzen. Thematisiert werden auch problematische Gespräche mit Eltern, Kindern und Jugendlichen, Aspekte der Kooperation und die Auseinandersetzung mit schwierigen Fallverläufen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe (wie aus sozialen Diensten, Beratungsstellen und Kindertagesstätten), Schulsozialarbeiter(innen), Beratungslehrer(innen), Fachkräfte des Gesundheitswesens wie Familienhebammen und Familienkrankenschwestern.

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 03./04. September 2018

weitere Termine:

  • 08./09. Oktober 2018
  • 05./06. November
  • 10./11. Dezember

Weitere Informationen

Hier können Sie sich anmelden.

Zertifikatskurs zur Kinderschutzfachkraft (Modul 1)
04.09.2018 | 10:00 Uhr -
05.09.2018 | 16:00

Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmenden auf die Tätigkeit als Kinderschutzfachkraft nach § 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG vorzubereiten. Der Kurs dient darüber hinaus zur allgemeinen Fortbildung im Themenfeld Kinderschutz.

In acht Tagen werden die Anforderungen, die der § 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG an die öffentlichen und freien Träger zur Wahrnehmung des Schutzauftrages stellt, thematisiert. Es werden erprobte Konzepte und Erfahrungen aus den letzten Jahren in der Umsetzung des Schutzauftrages vermittelt und aktuelle Entwicklungen im Kinderschutz diskutiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Rolle und der Auftrag der Kinderschutzfachkraft, die die Mitarbeiter/innen der freien Träger bei der Gefährdungseinschätzung beraten soll. Es wird in rechtliche Rahmenbedingungen des Kinderschutzes eingeführt, sowie das Wissen zu Methoden der Risikoeinschätzung vertieft und Organisationsaspekte der Implementierung des Beratungsprozesses durch die Kinderschutzfachkraft behandelt. Das Thema Kooperation zieht durch den ganzen Kurs, durch die unterschiedliche Feldkompetenz der Teilnehmer/innen und durch die Diskussionen mit Fachreferent/innen aus dem Gesundheitswesen und vom öffentlichen Träger der Jugendhilfe.

Bedingung der Zertifikatserlangung ist die Teilnahme an allen Kurseinheiten, die Erstellung einer kursbegleitenden Falldokumentation (im Umfang von ca. 8 bis 12 Seiten) und ihre Reflexion in einem Abschlusskolloquium. Das Abschlusskolloquium findet am siebten Tag des Kurses statt.

(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe:
Fachkräfte aus den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe

Veranstalter:
Institut für soziale Arbeit e.V. (ISA)

Veranstaltungsort: Dortmund

Termin:
04./05.09.2018

weitere Termine:

09./10.10.2018
13./14.11.2018
22.01.2019
02.07.2019

Inhaltliche Auskunft: Julia Pudelko, Telefon 0251 27059-47, julia.pudelko[at]isa-muenster[dot]de

Ansprechpartnerin für organisatorische Fragen: Katrin Pöhler, Telefon 0251/2007990, katrin.poehler[at]isa-muenster[dot]de

Weitere Informationen

www.isa-muenster.de

Gesprächsführung mit Eltern im Kontext von Kindeswohlgefährdung
06.09.2018 | 10:00 Uhr -
07.09.2018 | 16:00

Bei Fällen von Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im Sinne des § 8a SGB VIII ist die Beteiligung der Personensorgeberechtigten am Prozess der Gefährdungseinschätzung zwingend vorgeschrieben. Häufig ist jedoch der Handlungsdruck auf Seiten der beteiligten Fachkräfte so groß, dass die Bedürfnisse und Gefühle der betroffenen Familien nur wenig Berücksichtigung finden. Interventionen sind aber in der Regel nur dann erfolgreich, wenn sie von Eltern und Kindern mitgetragen werden.

Lösungsorientierte Gesprächsführung kann in diesem Rahmen ein hilfreiches Instrument sein, um gemeinsam mit den Familien tragfähige und langfristige Lösungen zu entwickeln. (Text aus der Ausschreibung) 

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Mülheim an der Ruhr 

Termin: 06./07.09.2018  

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer[at]bis-akademie[dot]de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info[at]bis-akademie[dot]de

www.bis-akademie.de

Weitere Informationen

Gespräche mit Kindern und Jugendlichen im Kinderschutz
10.09.2018 | 00:00 Uhr -
11.09.2018 | 00:00

In unseren Arbeitsfeldern mit Familien begegnen wir Kindern und Jugendlichen, die uns mit ihren Verhaltensweisen und Äußerungen in Sorge versetzen und Fragen aufwerfen wie: Wie gut geht es dem Kind? Ist es ausreichend geschützt? Muss bzw. darf ich eingreifen? Und wenn ja, wie gehe ich am besten vor?

Für die Gefährdungseinschätzung sowie die Planung, Gestaltung und Akzeptanz von Hilfen braucht es neben dem Einbezug der Eltern auch die Sichtweisen der Kinder und Jugendlichen. Aber gerade bei unangenehmen Themen und in schwierigen Entscheidungsprozessen scheuen professionelle Helfer und Helferinnen oft das Gespräch mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen. Unsicherheit und Zweifel an der eigenen Kompetenz sowie die Sorge, die Kinder zusätzlich zu belasten, oder aus der Befürchtung heraus, vermutete Wünsche nicht erfüllen und schwierige Lebenssituationen nicht befriedigend verändern zu können, bremsen das Gesprächsangebot.

Aber gerade das Nicht-beteiligt-Werden, die Unwissenheit und das Unverständnis über das Geschehende belasten. Das Angebot, den Kindern zuzuhören, ihre Fragen zu beantworten, Perspektiven aufzuzeigen und ihre Bedürfnisse mit in den Blick zu nehmen, entlastet und kann den Weg für gemeinsam getragene familiäre Veränderungen bereiten.

Die Fortbildung soll dazu ermutigen, den Kontakt und das Gespräch mit Kindern und Jugendlichen zu suchen. Neben der Reflexion von Kindeswohl, Gefährdung und Schutz werden mögliche Perspektiven von Kindern und Jugendlichen in den Fokus genommen. Konzepte u.a. aus Entwicklungspsychologie und Bindungstheorie, angereichert durch Fallbeispiele, werden vorgestellt und wechseln sich mit Austausch, Übungen und praktischen Handlungsideen ab.

(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit, der Offenen Jugendarbeit, stationären Einrichtungen, Beratungsstellen, ambulanten Hilfen und andere, die mit Familien, Kindern und Jugendlichen arbeiten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln 

Termin: 10./11. September 2018

Weitere Informationen

Fachberatung im Kinderschutz: »Die insoweit erfahrene Fachkraft«
24.09.2018 | 00:00 Uhr -
25.09.2018 | 00:00

Dieser Zertifikatskurs ist die inhaltliche Weiterführung des Kurses „Fachkraft im Kinderschutz“. Die darin zuvor vermittelten und erlernten Kinderschutz-Grundlagen aus der Perspektive der fallführenden Fachkraft werden in dieser Weiterbildung um die Perspektive der Beratung durch die „insoweit erfahrene Fachkraft“ ergänzt. Der präzisierte Schutzauftrag der Jugendhilfe und die erweiterten fachberaterischen Herausforderungen durch das Bundeskinderschutzgesetz (u.a. § 4 KKG, § 8a, § 8b SGB VIII) bilden den zentralen Ausgangspunkt dieser Weiterbildung.

Die spezifischen Kompetenzen, über die eine „insoweit erfahrene Fachkraft“ verfügen soll, werden in vier Modulen vertieft, ihre Aufgaben und Rolle konkretisiert und die Vielfalt der möglichen Beratungskontexte (z.B. Schule und Gesundheitswesen) in den Blick genommen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen praxisnah Methoden der Informationssammlung für ein Erstgespräch mit der ratsuchenden Fachkraft kennen. Sie entwickeln Sicherheit darin, die fallführende Fachkraft bei schwierigen Gesprächen mit Eltern und Kindern beraterisch zu begleiten und Krisen im Hilfesystem zu erkennen und zu lösen. Aber auch dem Umgang mit eigenen Grenzen in diesem herausfordernden Arbeitsfeld wird ausreichend Raum gegeben. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Absolvent(inn)en der Weiterbildung: „Fachkraft im Kinderschutz“ oder vergleichbarerQualifizierungen

Beruflicher Abschluss: Diplom-, Master-, Bachelorstudiengänge in (Sozial-) Pädagogik oder Psychologie und zusätzlich mindestens drei Jahre Berufserfahrung im kinderschutzrelevanten Feld, gerne mit Beratungstätigkeit.

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 24. - 25. September 2018 (Modul 1)

weitere Termine:

  • Modul 2: 29. – 30. Oktober 2018
  • Modul 3: 03. – 04. Dezember 2018
  • Modul 4: 28. – 29. Januar 2019

Weitere Informationen

Online-Anmeldung

Psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen im Kontext von Kindeswohlgefährdung
08.10.2018 | 10:00 Uhr -
08.10.2018 | 16:00

Bei psychisch erkrankten Eltern können sich „Verrückungen“ im Denken, in den Gefühlen und im Verhalten belastend auf den Umgang mit ihren Kindern auswirken. Damit steigt das Risiko psychischer Auffälligkeiten in der Entwicklung der Kinder. Hier kann mit einer Stärkung der Schutzfaktoren des Kindes und des sozialen Umfeldes wirksam gegengesteuert werden.

Jugendhilfe muss hier in Kooperation mit anderen beteiligten Professionen ein Schutznetz um und für die Familien weben, in dem vor allem die Kinder sicher sind. Sie muss aber auch Grenzen erkennen und anderen Beteiligten diese Grenzen erkenntlich machen, entlang derer das Wohl des Kindes in Frage gestellt wird. Das Verfahren nach § 8a SGB VIII bedeutet hier Unterstützung und Herausforderung zugleich. Insbesondere in Fragen der Beteiligung der betroffenen Eltern und Kinder muss hier sorgfältig gearbeitet werden, dabei ist eine Kooperation über die Jugendhilfe hinaus unverzichtbar. (Text aus der Ausschreibung) 

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen

Termin: 08./09.10.2018  

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer[at]bis-akademie[dot]de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info@bis-akademie.de 

www.bis-akademie.de

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Datenschutz im kooperativen Kinderschutz
10.10.2018 | 10:00 Uhr -
10.10.2018 | 13:00

Datenschutz und Kinderschutz werden häufig in ein Spannungsverhältnis gestellt. Der notwendige Vertrauensschutz in der sozialen Arbeit scheint durch die Erfordernisse der Kommunikation im Kinderschutz gefährdet. Darf ich dem Kinderarzt Informationen über das in meiner Einrichtung Festgestellte mitteilen? Wie reagiere ich auf eine Anfrage des Jugendamtes in Bezug auf ein von mir betreutes Kind? Nach Klärung der rechtlichen Grundlagen – unter Berücksichtigung aktueller Rechtsentwicklungen auf europäischer Ebene – werden diese und weitere Fragen im Rahmen dieser Fortbildung diskutiert und sachgerechte Lösungen erarbeitet. (Text aus der Ausschreibung) 

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen in Einrichtungen der Jugendhilfe (z.B. Kitas, Familienberatungsstellen, Einrichtungen der stationären Jugendhilfe); von § 4 KKG erfasste MitarbeiterInnen (z.B. Hebammen, SozialarbeiterInnen, Ärzte/innen, LehrerInnen, BeraterInnen für Suchtfragen in einer in § 4 KKG genannten Einrichtung

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal 

Termin: 10.10.2018

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer@bis-akademie.de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info[at]bis-akademie[dot]de

www.bis-akademie.de

Weitere Informationen

 

Kindeswohlgefährdung in der Kita – Wahrnehmen, erkennen, helfen
11.10.2018 | 00:00 Uhr -
12.10.2018 | 00:00

Risiken und Gefahren im Prozess des Aufwachsens von Mädchen und Jungen entstehen selten von heute auf morgen. Sie kündigen sich in vielen Fällen frühzeitig an. Damit ungünstige Entwicklungsverläufe und belastende familiäre Situationen rechtzeitig erkannt werden können und somit dem Risiko einer Kindeswohlgefährdung entgegengewirkt werden kann, braucht es auf Seiten der Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen spezifisches Kinderschutzwissen, um Gefährdungspozentiale zunächst wahrzunehmen, in kollegialer Beratung einzuschätzen und entsprechend angemessen zu handeln.

Wichtig ist neben der Wahrnehmung von Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung aber auch die Fähigkeit der Pädagog*innen in Elterngesprächen, schwierige Themen zu benennen und die Veränderungs- und Mitwirkungsbereitschaft der Eltern herauszuarbeiten. Gelingt es nicht, gemeinsam eine Verbesserung der Situation des Kindes zu erreichen oder gibt es Gefährdungen, die sofortige Schutzmaßnahmen für das Kind erforderlich machen, so kommen Handlungsverpflichtungen nach §8a, SGB VIII und dem Bundeskinderschutzgesetz ins Spiel.

In diesem Seminar möchten wir die oben aufgeführten Themen vor dem Hintergrund Ihres beruflichen Alltags in der Kindertagesbetreuung und Ihrer bedeutsamen Rolle im Kinderschutz behandeln. Sie erhalten einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Gefährdungsformen, lernen Handlungsoptionen kennen und erproben sich in (schwierigen) Elterngesprächen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagesstätten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln  

Termin: 11./12. Oktober 2018

Weitere Informationen

Kindeswohlgefährdung „Erkennen – Beurteilen – Handeln“ für pädagogische Fachkräfte im Berufseinstieg
06.11.2018 | 00:00 Uhr -
06.11.2018 | 00:00

Werden Fachkräfte gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt, so sind Handlungsschritte gemäß § 8a SGB VIII erforderlich. Was sind gewichtige Anhaltspunkte einer Kindeswohlgefährdung? Was ist zu tun? Und was impliziert § 8a SGB VIII?

Dieser Themenkomplex stellt für Berufseinsteiger/innen eine besondere Herausforderung dar und ist möglicherweise noch mit großen Unsicherheiten und Ängsten verbunden. In einem Kurs speziell für diese Zielgruppe sollen dieGrundlagen zu diesem Thema vermittelt werden.

Zielgruppe: Fachkräfte im Berufseinstieg

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Termin: 06.11.2018

Veranstaltungsort: Wuppertal  

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 75 588 20, info[at]bis-akademie[dot]de

www.bis-akademie.de

Weitere Informationen

Dokumentation im Kinderschutz
14.11.2018 | 10:00 Uhr -
14.11.2018 | 13:00

In der Fortbildung werden wesentliche Prinzipien der Dokumentation und Aktenführung im Kontext eines Verdachts auf Kindeswohlgefährdung dargestellt und diskutiert. (Text aus der Ausschreibung) 

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal 

Termin: 14.11.2018 

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer[at]bis-akademie[dot]de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info[at]bis-akademie[dot]de

www.bis-akademie.de

Weitere Informationen

 

Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Eltern im Kontext von Kindeswohlgefährdung
19.11.2018 | 10:00 Uhr -
20.11.2018 | 16:00

Die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Eltern gehört zu den Grundprinzipien sozialer Arbeit. In der sozialpädagogischen Praxis ist dies unbestritten, die Umsetzung aus strukturellen, zeitlichen und methodischen Gründen jedoch oft schwierig. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um hochstrittige und konfliktreiche Fallkonstellationen handelt. Oft „übersehen“ wird, dass es im § 8a SGB VIII ausdrücklich heißt, bei der Einschätzung des Gefährdungsrisikos „das Kind, den Jugendliche und die Eltern einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird“. Die Praxis zeigt, dass Hinweise auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung häufig durch die Kinder und Jugendlichen selbst gegeben werden, wenn diese bestimmte Symptome entwickeln oder entsprechende verbale Andeutungen machen bzw. sich mitteilen.Die Schwierigkeit bei Interventionen bzw. bei der Frage, inwiefern solche zum Schutze eines Kindes erforderlich sind, scheint vielmehr darin zu liegen, dass große Unsicherheiten im Hinblick auf eine angemessene Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen sowie –insbesondere im Falle eines Verdachts auf Kindeswohlgefährdung - mit den Eltern bestehen.Kinder und Jugendliche im Prozess der Gefährdungseinschätzung angemessen einzubeziehen, ohne ihnen zu viel Verantwortung für die familiäre Situation zu übertragen, sowie die notwendige Einbeziehung und Konfrontation der Eltern mit bestehenden Verdachtsmomenten, stellt häufig einen schwierigen Spagat für Fachkräfte dar. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Grundkenntnissen im Kontext § 8 a SGB VIII

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal 

Termin: 19./20.11.2018

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer[at]bis-akademie[dot]de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info@bis-akademie.de 

www.bis-akademie.de

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Erfahrungen mit Gewalt und Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen
22.11.2018 | 00:00 Uhr -
22.11.2018 | 00:00

Schon kleine Kinder werden immer wieder mit Gewalt konfrontiert: Den Eltern "rutscht die Hand aus", Geschwister prügeln sich, ein Autounfall, Angehörige verletzen sie, ein Kind ist unheilbar krank und ist "notwendigen" medizinischen Misshandlungen ausgesetzt. Fernsehen, Videos und Computerspiele zeugen von Gewalt.

Wie erleben Kinder und Jugendliche Gewalt?
Wie kann man Gewalterfahrung und Gewalttätigkeit vor dem Hintergrund des Traumakonzeptes besser verstehen?

An diesem Fortbildungstag wird das Traumakonzept vorgestellt und auf die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen hin reflektiert, sowie pädagogische Handlungsmöglichkeiten erarbeitet.(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendhilfe, Schule und Tageseinrichtungen

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen

Veranstaltungsort: Vlothoa

Termin: 28.11.2018

Leitung/Auskunft zu Inhalten:
Sabine Haupt-Scherer, Tel.: 05733 923-624

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Martina Rohlfing, Tel.: 05733 923-310, Email: martina.rohlfing@lwl.org

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Häusliche Gewalt - (k)ein Thema der Jugendhilfe?
29.11.2018 | 00:00 Uhr -
30.11.2018 | 00:00

Die (Mit)Betroffenheit von Kindern durch häusliche Gewalt zeigt immer Hilfebedarf an und sollte der Jugendhilfe Anlass sein, tätig zu werden. Zentral für den Schutz und die Perspektiven der Mädchen/Jungen ist, ob es gelingt, die Beziehung zum nicht-schlagenden Elternteil - i. d. R. der Mutter - zu stabilisieren und sie in ihrer Erziehungsfähigkeit zu stärken.

Anhand fachlicher Inputs und der Bearbeitung von Fallbeispielen zielt die Fortbildung darauf, die Handlungssicherheit der Fachkräfte im Umgang mit häuslicher Gewalt zu erhöhen.

1. Tag: Häusliche Gewalt und Jugendhilfe
Dynamik häuslicher Gewalt, Aufgaben der Jugendhilfe bei häuslicher Gewalt, geschlechtergerechte Gestaltung von Hilfe und Unterstützung, Verhältnis Frauenschutz - Kinderschutz und das Zusammenwirken von Jugend- und Frauenhilfe

2. Tag: Schwerpunkt Recht
Polizeiliche Interventionen, zivilrechtliche Möglichkeiten der Betroffenen (Gewaltschutzgesetz), Sorge- und Umgangsrecht, Ablauf und Akteure des Ermittlungs- und Strafverfahrens, psychosoziale Prozessbegleitung

Zielgruppe: Fachkräfte von Trägern der freien und öffentlichen Jugendhilfe aus den verschiedenen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen 

Leitung / Auskunft zu Inhalten:
Dr. Monika Weber, Tel.: 0251 591-3632

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Kerstin Zillmann, Tel.: 0251 591-5987, E-Mail: kerstin.zillmann[at]lwl[dot]org

Veranstaltungsort: Münster

Termin: 29.11./30.11.2018

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„…aber niemand hat etwas getan...“ - Herausfordernde Aspekte der Einschätzung und des Handelns bei Verdacht auf sexuelle Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend
03.12.2018 | 10:00 Uhr -
04.12.2018 | 16:00

Knapp ein Jahrzehnt nach dem sogenannten Missbrauchsskandal von 2010 ist das Ausmaß sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche unverändert hoch. Andererseits herrscht häufig nach wie vor eine große Unsicherheit gerade im Umgang mit Hinweisen und Andeutungen von Kindern und Jugendlichen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, bei gleichzeitig subjektiv sehr stark empfundenem Handlungsdruck. Häufig „erzählen“ Kinder und Jugendliche zunächst eher durch ihr Verhalten als durch Sprache von ihren Erfahrungen. Hieraus ergeben sich für Alle, die am Erziehungsprozess von Kindern und Jugendlichen beteiligt sind (Erzieher; Lehrer; Pädagogen; Mitarbeiter der öffentlichen oder freien Jugendhilfe etc.) große Herausforderungen im Rahmen der Einschätzung und des Handelns bei einem Verdacht auf sexuelle Gewalterfahrungen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe, Lehrer/innen und Schulsozialarbeiter/innen

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal 

Termin: 03./04.12.2018

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer@bis-akademie.de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info@bis-akademie.de 

www.bis-akademie.de

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Einschätzung von Erziehungsfähigkeit im Kontext des Schutzauftrages der Jugendhilfe gemäß §8a SGB VIII
05.12.2018 | 10:00 Uhr -
06.12.2018 | 16:00

Die Einschätzung der Erziehungsfähigkeit eines oder beider Elternteile erfolgt im Regelfall in Form eines Sachverständigengutachtens, welches durch ein Familiengericht in Auftrag gegeben wird. Allerdings liegen Hinweise auf eine mögliche nicht ausreichende Erziehungsfähigkeit eines oder beider Elternteile den Jugendämtern bereits häufig vor der Einschaltung des Familiengerichtes vor.

Pädagogische Fachkräfte werden in diesem Kontext aufgefordert, ihre eigenen Beobachtungen der (Belastungs-)Situation in den Familien zu dokumentieren, welche unter Umständen in die Sachverständigengutachten einmünden. Hierbei gilt es, Merkmale einer eventuell eingeschränkten Erziehungsfähigkeit frühzeitig zu erkennen, um Hilfen präventiv und wirksam in der Hilfeplanung einzusetzen. (Text aus der Ausschreibung) 

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte von Jugendämtern und ambulanten Hilfen zur Erziehung, die im Auftrag des Jugendamtes tätig sind, mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII.

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal

Termin: 05./06.12.2018  

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer[at]bis-akademie[dot]de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info@bis-akademie.de 

www.bis-akademie.de

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„Wenn nichts mehr geht...“ – Einführung in pädagogisches Erkennen, Verstehen und Handeln bei Verdacht auf Traumafolge-Störungen bei Kindern und Jugendlichen
12.12.2018 | 10:00 Uhr -
13.12.2018 | 16:00

Erkennen und Verstehen möglicher traumatisch wirkenden Erfahrungen bilden den ersten Schritt im Umgang mit von traumatischen Erlebnissen betroffenen Kindern und Jugendlichen: Was ist ein psychisches Trauma? Wie stellt sich ein psychisches Trauma in den Kindern und Jugendlichen dar? Kinder reagieren im Alltag häufig anders auf traumatisch wirkende Ereignisse als mit der bei Erwachsenen bekannten Symptom-Trias: Übererregung; Intrusion; Vermeidung.

Im Rahmen des Kurses soll der Blick auf verschiedene Bereiche von u.U. traumatisch wirkenden Vernachlässigungs- und Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen gerichtet werden, die zu Traumafolge-Störungen führen können. Darüber hinaus sollen der Versuch eines psychotraumatologischen Symptom-Verstehens bei Kindern und Jugendlichen in der Folge von Vernachlässigungs- und Gewalterfahrungen sowie mögliche pädagogische Handlungsansätze weitere Schwerpunkte darstellen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe, Lehrer/innen und Schulsozialarbeiter/innen

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal 

Termin: 12./13.12.2018

Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer@bis-akademie.de

Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info[at]bis-akademie[dot]de

www.bis-akademie.de

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