Termine

Familienhebammen im Spannungsfeld zwischen Beratung und Kontrolle
02.12.2016 | 00:00 Uhr -
03.12.2016 | 00:00

Familienhebammen werden in Familien tätig, die sich in problematischen Lebenssituationen befinden:

  •     Kindeswohlgefährdung
  •     Krisen in der Paarbeziehung
  •     Überforderung der Eltern mit dem Säugling

Mit diesen Familien zu arbeiten stellt hohe fachliche und persönliche Anforderungen an die Fachkraft und die Reaktion auf diese Hilfe ist nicht selten eine ablehnende Haltung. Das Angebot wird eher als Kontrolle erlebt, denn als Unterstützung.

In diesem Seminar werden die unterschiedlichsten Spannungsfelder, in denen sich die Familienhebammen bewegen analysiert und Handlungsschritte für die alltägliche Arbeit entwickelt. Lösungsorientierte Gesprächsführung und der Blick auf die Ressourcen der Eltern anhand der Beispiele aus Ihrer Praxis stehen im Mittelpunkt dieser zwei Tage. Diese Veranstaltung wurde vom Gesundheitsamt Herford mit Bescheid vom 01.07.2013 als Fortbildungsveranstaltung im Umfang von 16 Fortbildungsstunden im Sinne von § 7 HebBO anerkannt. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Familienhebammen

Termin: 2./3. Dezember 2016

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen-Lippe

Veranstaltungsort: Vlotho

Auskunft: Monika Schröder, Tel.: 05733 923-323

Weitere Informationen

Einschätzung von Erziehungsfähigkeit im Kontext des Schutzauftrages der Jugendhilfe gemäß § 8a SGB VIII
05.12.2016 | 10:00 Uhr -
06.12.2016 | 16:00

Die Einschätzung der Erziehungsfähigkeit eines oder beider Elternteile erfolgt im Regelfall in Form eines Sachverständigengutachtens, welches durch ein Familiengericht in Auftrag gegeben wird. Allerdings liegen Hinweise auf eine mögliche nicht ausreichende Erziehungsfähigkeit eines oder beider Elternteile den Jugendämtern bereits häufig vor der Einschaltung des Familiengerichtes vor. Pädagogische Fachkräfte werden in diesem Kontext aufgefordert, ihre eigenen Beobachtungen der (Belastungs-)Situation in den Familien zu dokumentieren, welche unter Umständen in die Sachverständigengutachten einmünden. Hierbei gilt es, Merkmale einer eventuell eingeschränkten Erziehungsfähigkeit frühzeitig zu erkennen, um Hilfen präventiv und wirksam in der Hilfeplanung einzusetzen.
(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte von Jugendämtern und ambulanten Hilfen zur Erziehung, die im Auftrag des Jugendamtes tätig sind, mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII

Termin: 5./6. Dezember 2016 

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen  

Weitere Informationen: www.bis-akademie oder unter Tel.: 0202 74 76 588-20 

Nähere Informationen

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Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Kontext von Kindeswohlgefährdung
08.12.2016 | 10:00 Uhr -
09.12.2016 | 16:00

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen gehört zu den Grundprinzipien sozialer Arbeit. In der sozialpädagogischen Praxis ist dies unbestritten, die Umsetzung aus strukturellen, zeitlichen und methodischen Gründen jedoch oft schwierig. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um hochstrittige und kon?iktreiche Fallkonstellationen handelt. Oft „übersehen“ wird, dass es im § 8a SGB VIII ausdrücklich heißt, bei der Einschätzung des Gefährdungsrisikos sind „das Kind oder der Jugendliche einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird“. Die Praxis zeigt, dass Hinweise auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung häufig durch Kinder selbst gegeben werden, wenn diese bestimmte Symptome entwickeln oder entsprechende verbale Andeutungen machen bzw. sich mitteilen.

Die Schwierigkeit bei Interventionen bzw. bei der Frage, inwiefern solche zum Schutze eines Kindes erforderlich sind, scheint vielmehr darin zu liegen, dass große Unsicherheiten im Hinblick auf eine angemessene Gesprächsführung mit Kindern bestehen. Kinder im Prozess der Gefährdungseinschätzung angemessen mit einzubeziehen, ohne ihnen zu viel Verantwortung für die familiäre Situation zu übertragen, ist häufig ein schwieriger Spagat für Fachkräfte. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8 a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Termin:
8./9. Dezember 2016

Veranstalter:
Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen

Weitere Informationen: www.bis-akademie oder unter Tel.: 0202 74 76 588-20  

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Kinder psychisch erkrankter und/oder suchtkranker Eltern im Kontext von Kindeswohlgefährdung
08.12.2016 | 10:00 Uhr -
09.12.2016 | 16:00

Bei psychisch erkrankten Eltern können sich „Verrückungen“ im Denken, in den Gefühlen und im Verhalten belastend auf den Umgang mit ihren Kindern auswirken. Damit steigt das Risiko psychischer Auffälligkeiten in der Entwicklung der Kinder. Hier kann mit einer Stärkung der Schutzfaktoren des Kindes und des sozialen Umfeldes wirksam gegengesteuert werden. Jugendhilfe muss hier in Kooperation mit anderen beteiligten Professionen ein Schutznetz um und für die Familien weben, in dem vor allem die Kinder sicher sind. Sie muss aber auch Grenzen erkennen und anderen Beteiligten diese Grenzen erkenntlich machen, entlang derer das Wohl des Kindes in Frage gestellt wird.

Das Verfahren nach § 8a SGB VIII bedeutet hier Unterstützung und Herausforderung zugleich. Insbesondere in Fragen der Beteiligung der betroffenen Eltern und Kinder muss hier sorgfältig gearbeitet werden, dabei ist eine Kooperation über die Jugendhilfe hinaus unverzichtbar. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Termin: 8./9. Dezember 2016   

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Mülheim an der Ruhr     

Weitere Informationen: www.bis-akademie oder unter Tel.: 0202 74 76 588-20  

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Einschätzung von Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a SGB VIII - eine besondere Herausforderung für die ambulanten Hilfen zur Erziehung
12.12.2016 | 10:00 Uhr -
13.12.2016 | 16:00

Der § 8a SGB VIII verpflichtet Mitarbeitende der ambulanten Hilfen zur Erziehung bei Hinweisen auf eine Kindeswohlgefährdung entsprechend dem vorgeschriebenen Verfahren tätig zu werden. Gleichwohl befinden sich Mitarbeitende ambulanter Hilfen teilweise  in einem Konflikt zwischen dem notwendigen Vertrauensaufbau zu den von ihnen betreuten Familien und ihrer Mitteilungspflicht an das Jugendamt. Daraus ergeben sich z. B. Unsicherheiten hinsichtlich der Frage, wie kritische Inhalte mit den Sorgeberechtigen bzw. dem Familiensystem kommuniziert werden können, um ggf. Kontaktabbrüche zu vermeiden sowie das Kindeswohl nicht weiter zu gefährden. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Mitarbeitende der ambulanten Hilfen zur Erziehung gem. §§ 30, 31 SGB VIII

Termin: 12./13. Dezember 2016

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen  

Weitere Informationen: www.bis-akademie oder unter Tel.: 0202 74 76 588-20  

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