Termine

(VER-)BINDUNGEN: Drogenbelastung, Trauma und die Situation von Müttern, Vätern und ihren Kindern
05.10.2017 | 09:00 Uhr -
06.10.2017 | 16:45

Fachtagung anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Drogenberatungsstelle für Mädchen und Frauen, BELLA DONNA

Die Auseinandersetzung mit Drogenkonsum, Mutter- und Vaterschaft sowie der Situation der Kinder ist eine hochkomplexe Thematik, die Fachkräfte disziplin- und arbeitsfeldübergreifend fordert. Eine zentrale Aufgabe der Hilfesysteme ist die Unterstützung der Kinder, die in drogenbelasteten Lebenssituationen aufwachsen: Wie muss diese Unterstützung gestaltet werden und wie kann sie gelingen? Diese komplexen Fragestellungen stehen im Fokus der Tagung. Sie sollen nutzbar gemacht werden, die Arbeit der Drogenhilfe zu qualifizieren und Möglichkeiten aufzeigen, wie das in unterschiedlichen Disziplinen erzeugte Wissen in gezielte Präventions- und Behandlungsstrategien integriert werden kann. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte und andere Interessierte

Veranstalter: Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA

Veranstaltungsort: Essen

Termin: 5./6. Oktober 2017

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Fachkraft im Kinderschutz
09.10.2017 | 00:00 Uhr -
10.10.2017 | 00:00

Durch das am 1. Januar  2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) ist die Praxis der Jugendhilfe erneut aufgefordert, die fachlichen Standards im Kinderschutz weiterzuentwickeln. Im Focus stehen dabei das rechtzeitige Anbieten von Hilfen für belastete Familiensowie die Verbesserung der Zusammenarbeit von Institutionen im Kinderschutz.Im Zuge des BKiSchG wurde auch § 8a SGB VIII „Schutzauftrag bei Kindes-wohlgefährdung“ überarbeitet und neu sortiert. Als zentrale Aufgabe für Mitarbeiter(innen) in Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe ist weiterhin formuliert, Signale von Kindeswohlgefährdungen zu erkennenund deren Risiken für die Kinder im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte einzuschätzen. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass Kinder, Jugendliche und Eltern in die Einschätzung der Gefährdungssituation einbezogen werden müssen. Die Umsetzung des Schutzauftrags beschreibt somit einen Prozess zwischen Helfer(inne)n, Eltern und Kindern, der nicht ohne Kontakt und Beziehungsaufnahme zu denken ist. Unterschiedliche Einschätzungen der Fachkräfte und der Familie und Konflikte sind bei Themen wie Misshandlung, sexuelle Gewalt und Vernachlässigung unausweichlich und führen häufig zu Verunsicherung im Handeln.

Die Weiterbildung will die Teilnehmer(innen) mit den aktuellen, fachlichen Grundlagen des Kinderschutzes vertraut machen und die erforderlichen Kompetenzen für ein qualifiziertes und besonnenes Handeln in eigenen Gefährdungsfällen vermitteln. Die Teilnehmer(innen) können so in ihrer Institution und in ihrem Team Expert(inn)en für Kinderschutzfragen werden.  (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe (wie aus sozialen Diensten, Beratungsstellen und Kindertagesstätten), Schulsozialarbeiter(innen), Beratungslehrer(innen), Fachkräfte des Gesundheitswesens wie Familienhebammen und Familienkrankenschwestern.

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Gütersloh 

Termin: 9./10. Oktober (Seminar 1)

weitere Termine:

  • 06. – 07. November 2017
  • 04. – 05. Dezember 2017
  • 08. – 09. Januar 2018

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Kitaleitung und Kinderschutz – Anforderungen an pädagogische Leitungskräfte
12.10.2017 | 00:00 Uhr -
13.10.2017 | 00:00

Leitungskräften in der Kita kommt die Rolle zu, die erforderlichen Verfahrensabläufe bei einer vermuteten Kindeswohlgefährdung zu sichern und dafür Sorge zu tragen, dass Prozesse im Sinne einer Abwendung der Gefährdungslage angestoßen und weitergeführt werden. Dies stellt im Kita-Alltag eine hohe Herausforderung dar.

Das Seminar soll praxisnah in der Reflexion und der Übernahme der Rolle als Leitungskraft in der Kita im Kinderschutz unterstützen. Interne und externe Prozesse finden Berücksichtigung. Ein besonderes Augenmerk wird auf das Führen von Elterngesprächen bei vermuteter Kindeswohlgefährdung gelegt, um Eltern im besten Fall für eine Mitwirkung im Kinderschutz zu gewinnen.
Im Rahmen des Seminars möchten wir Anregungen zur Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung und Einstellung geben, Kenntnisse zur psychosexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen vermitteln und der Frage nachgehen, wie eine klare und kompetente Haltung in der Praxis umgesetzt werden kann. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Leitungskräfte aus Kindertagesstätten

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.

Veranstaltungsort: Köln  

Termin: 12./13. Oktober 2017

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Gutachterliche Stellungnahmen und Umgang mit Sachverständigengutachten
12.10.2017 | 10:00 Uhr -
12.10.2017 | 16:30

Die Erstellung von Berichten und gutachterlichen Stellungnahmen im familiengerichtlichen Verfahren ist ein notwendiger Bestandteil der Arbeit der öffentlichen und freien Jugendhilfe. Die Stellungnahmen dienen sowohl der sozialpädagogischen Professionalität als auch der Mitwirkung an Ergebnissen, die dem Kindeswohl gerecht werden. Fachkräfte der Jugendhilfe haben die Aufgabe, die relevanten Sachverhalte und die eigenen Bewertungen strukturiert, fachlich fundiert und nachvollziehbar darzustellen und daraus Entscheidungsvorschläge für das Familiengericht abzuleiten. Eine Herausforderung im familiengerichtlichen Kontext ist die Anpassung der sozialpädagogischen Beschreibungs- und Deutungslogik an die juristische Sachverhaltsprüfungs- und Beurteilungslogik.

Zudem wird es darum gehen, wie die in das familiengerichtliche Verfahren involvierten Fachkräfte der Jugendhilfe bei der Beauftragung, dem Ablauf und der inhaltlichen Auswertung von familienpsychologischen und fachpsychiatrischen Sachverständigengutachten effektiv mitwirken können.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen mit ihren Praxisbeispielen die Grundlage für den inhaltlichen Austausch legen. Mit der Anmeldung sollte deshalb die Bereitschaft verbunden sein, eigene Texte zur Verfügung zu stellen, die anonymisiert besprochen werden können. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe

Veranstalter: Institut für soziale Arbeit e.V. Veranstaltungsort: Hamm

Termin: 12. Oktober 2017

Inhaltliche Auskunft: Julia Pudelko, Tel.: 0251.200799-42

Organisatorische Auskunft: Katrin Pöhler, Tel: 0251.200799-0

Weitere Informationen und Anmeldung

Migrationssensible Beratung im Kinderschutz
18.10.2017 | 00:00 Uhr -
19.10.2017 | 00:00

Die aktuellen Herausforderungen in der Arbeit mit Flüchtlingsfamilien rücken das Thema "Migrationssensibler Kinderschutz" deutlich ins Blickfeld und stellen die pädagogischen Fachkräfte in der Kooperation mit diesen Familien bei (vermuteter) Kindeswohlgefährdung vor spezifische Anforderungen.
Sprachbarrieren, Vorbehalte und fehlende Informationen fördern Unsicherheit, Missverstehen und nicht zuletzt das Vermeiden von Konflikten und Kontakten.
Um Gefährdungsrisiken und Ressourcen einzuschätzen und wirkungsvolle Hilfen in Gang zu setzen, sollten alle Beteiligten bewusst mit solchen Barrieren umgehen können.

Die Fortbildung bietet Möglichkeiten, entlang theoretischer Inputs zu einigen wichtigen Leitbegriffen diskursiv und fallpraktisch zu arbeiten.
Es wird genügend Zeit und Raum zum Austausch und Nachdenken in Kleingruppen zur Verfügung stehen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte im Kinderschutz

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen  

Veranstaltungsort: Vlotho

Termin: 18./19.10.2017

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Online-Anmeldung


Handeln bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt an Kindern durch Erwachsene und bei sexuellen Übergriffen zwischen Kindern
08.11.2017 | 10:00 Uhr -
09.11.2017 | 16:00

Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung durch sexualisierte Gewalt stehen Fachkräfte vor besonderen Herausforderungen. Die Beschäftigung mit Verdachtsmomenten, der Schutz des Kindes, die Arbeit mit den Sorgeberechtigten und anderen Bezugspersonen sind nur einige Aufgaben, die in einem Netzwerk von Fachkräften abgestimmt und bearbeitet werden müssen.

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern, die in unterschiedlichen Funktionen tätig sind - mit Vorkenntnissen im Kontext von Kinderschutz und des § 8a SGB VIII-Verfahrens sowie mit
Fällen aus dem eigenen Arbeitsfeld, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte.

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen

Termin: 8./9. November   

Inhaltliche Auskunft: info@bis-akademie.de oder 0202 7476 588-20

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Doktorspiele oder Übergriff? Sexualpädagogische Kompetenz in der Kindertageserziehung
09.11.2017 | 00:00 Uhr -
10.11.2017 | 00:00

Kinder erkunden ihren Körper und den der Anderen. Spielerisch und neugierig. Das ist normal und wichtig für ihre Entwicklung. Aber: Was geht zu weit? Was ist zu welchem Zeitpunkt ein „normales“ Verhalten? Und: Wie können wir Situationen richtig verstehen und beurteilen?

Sexualerziehung ist ein Teil der gesamten Erziehung. Um Kinder gut in ihrer Entwicklung begleiten zu können, ist es wichtig, Fachwissen über die sexuelle Entwicklung von Kindern zu haben. Darüber hinaus müssen wir unsere eigene Haltung zum Thema „Kindliche Sexualität“ kennen, um bewusst entscheiden zu können, wie wir uns verhalten wollen. Auch stellen sich Fragen wie: Wie verhalten sich Kolleginnen und Kollegen? Was wollen Eltern? Was gibt der Träger vor? Wie gehen wir besonnen mit kritischen Situationen um? Und nicht zuletzt: Was brauchen die Kinder, um gleichzeitig in einer körperfreundlichen und geschützten Umgebung spielen, lernen und erkunden zu können?

Mit Sexualität von Kindern kommen Mitarbeiter(innen) der Kinder- und Jugendhilfe meist dann in Berührung, wenn möglicherweise etwas „Schlimmes“ passiert ist. Entsprechend groß ist die oft damit verbundene Aufregung bei allen. Das verunsichert und führt nicht selten zu unangemessenen Reaktionen. In solchen Situationen ist selbstbewusste Fachlichkeit und ein gutes (sexualpädagogisches) Konzept gefragt.

Die Förderung des Kindeswohls schließt in unserem Verständnis Sexualerziehung als Bestandteil des Bildungsauftrages und der Gesundheitsförderung von Kindertagesstätten mit ein. Dazu steht am Anfang eine bejahende, körperfreundliche und positive Haltung zu Körper und Sexualität – und gleichzeitig sind Kinder vor Übergriffen und Gewalt zu schützen. Im Rahmen des Seminars möchten wir Kenntnisse zur psychosexuellen Entwicklung von Kindern vermitteln. Wir möchten Anregungen zur Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung und Einstellung geben und der Frage nachgehen, wie eine klare und kompetente Haltung in der Praxis umgesetzt werden kann. Bausteine eines sexualpädagogischen Konzeptes für Kitas werden wir ebenfalls erarbeiten und Anregungen für die konkrete Umsetzung geben. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Kita-Erzieher(innen) und Leitungen von Kindertagesstätten, Fachberater(innen), Personalverantwortliche und Trägervertreter(innen), Mitarbeiter(innen) des Jugendamtes und der Kitaaufsicht

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.
Veranstaltungsort: Köln  

Termin: 9./10. November 2017

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Kinder psychisch kranker Eltern: Aufwachsen zwischen Risiko und Resilienz
09.11.2017 | 10:00 Uhr -
09.11.2017 | 17:00

In Familien, in denen ein oder beide Elternteile an einer psychischen Erkrankung leiden, werden Kinder unter besonders schwierige Entwicklungsbedingungen groß. Sie müssen auf die oft verwirrende Situation der Eltern reagieren, teilweise Elternverantwortung übernehmen, sich um sich selbst kümmern oder auch jüngere Geschwister versorgen.

Zugleich ist es für sie ein Tabu, diese desolate Familiensituation zu benennen und sich von außen Hilfe zu holen. Erzieher-/innen, Lehrer-/innen oder Mitarbeiter-/innen in OGS sind oft erste Kontakte und wichtige Bezugspersonen, die mit den besonderen Schwierigkeiten dieser Kinder konfrontiert werden. Sie erfahren:

  • Eine übersichtliche Darstellung der unterschiedlichen psychischen Erkrankungen
  • Die besonderen Nöte und Schwierigkeiten der Kinder von psychisch kranken Eltern
  • Zahlen und Fakten zur Resilienzforschung
  • Einzelne, in der Praxis bewährte kreative und ressourcenorientierte Methoden, wie z.B. beziehungsdarstellende maltherapeutische Ansätze und Literatur für kindgerechte Information
  • Anregungen zur Arbeit mit den betroffenen Eltern (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: MitarbeiterInnen aus Kitas und Familienzentren, OGS, Schulen

Veranstalter: Institut für soziale Arbeit e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 9.11.2017

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Zwischen Höhenflug und Absturz – Jugendliche in der Krise
13.11.2017 | 00:00 Uhr -
14.11.2017 | 00:00

Junge Menschen in der Lebensphase der Pubertät sind auf der Suche nach ihrer eigenen Identität, das Streben nach Anerkennung und Aufmerksamkeit spielt eine zentrale Rolle. Fragen wie: Gehöre ich dazu? Wie finden mich die anderen? Bin ich „normal“? gehören zum Alltag aller Jugendlichen. Sie suchen ihren eigenen Weg, und der verläuft nicht immer geradeaus. Wenn Helfer(innen) mit Jugendlichen in Kontakt kommen, sind diese in der Regel aus der Spur geraten.
Eltern und Lehrer(innen) klagen über auffälliges, aggressives aber auch über sehr zurückgezogenes Verhalten.

In den Diskussionen rund um den Schutzauftrag wird der Fokus zumeist auf jüngere Kinder gelegt und die Gruppe der hilfebedürftigen Jugendlichen gerät oft aus dem Blick. Wir wollen uns in diesem Seminar deshalb ausschließlich mit besonderen Gefährdungslagen Jugendlicher beschäftigen. Wir laden die Teilnehmer(innen) ein, praxisnah anhand eigener Fälle Wege zu finden, die Jugendlichen zu verstehen und mit ihnen hilfreiche Lösungen zu erarbeiten. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, wie aus dem Allgemeinen Sozialen Dienst, der Schulsozialarbeit, stationären Einrichtungen, u.a. die mit herausfordernden Jugendlichen arbeiten

Veranstalter: Die Kinderschutz-Zentren

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 13./14. November 2017

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Diagnose und Behandlung von Traumata bei jungen Flüchtlingen
15.11.2017 | 18:00 Uhr -
15.11.2017 | 19:30

Der Zuzug von Flüchtlingen, die teils aus Kriegsgebieten kommen, teils während ihrer Flucht viktimisiert wurden, hat neuartige Fragen aufgeworfen: Mit welchen psychischen Leiden müssen wir bei diesen Menschen rechnen und welche Folgen haben sie? Wie können Traumatisierungen – auch in juristischen Verfahren – erkannt werden und wie ist mit ihnen umzugehen?

Referenten: PD Dr. Gerhard Hapfelmeier, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Forensischer Gutachter des Kindes- und Jugendalters,

Dr. Marco Walg, Psychologischer Psychotherapeut, beide Sana-Klinikum Remscheid, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln
Zielgruppe: Fachkräfte und andere Interessierte, die mit jungen Geflüchteten arbeiten  

Veranstalter: Deutsche Vereinigigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V.

Veranstaltungsort: Köln
Termin: 15. November 2017, 18 Uhr

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Einschätzung von Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a SGB VIII
20.11.2017 | 10:00 Uhr -
21.11.2017 | 16:00

Der § 8a SGB VIII verpflichtet Mitarbeitende der ambulanten Hilfen zur Erziehung bei Hinweisen auf eine Kindeswohlgefährdung entsprechend dem vorgeschriebenen Verfahren tätig zu werden. Gleichwohl befinden sich Mitarbeitende ambulanter Hilfen teilweise in einem Konflikt zwischen dem notwendigen Vertrauensaufbau zu den von ihnen betreuten Familien und ihrer Mitteilungspflicht an das Jugendamt. Daraus ergeben sich z.B. Unsicherheiten hinsichtlich der Frage, wie kritische Inhalte mit den Sorgeberechtigen bzw. dem Familiensystem kommuniziert werden können, um ggf. Kontaktabbrüche zu vermeiden sowie das Kindeswohl nicht weiter zu gefährden. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Mitarbeitende der ambulanten Hilfen zur Erziehung gem. §§ 30, 31 SGB VIII

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Wuppertal

Termin: 20./21.11.2017

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Psychische Krisen junger Menschen
23.11.2017 | 09:30 Uhr -
24.11.2017 | 13:30

Jugendliche reagieren auf schulische und private Anforderungen mit psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten. Dabei können sich die psychischen Störungen ganz unterschiedlich zeigen – in depressivem ebenso wie in aggressivem und selbstverletzendem Verhalten.
Für alle Fachkräfte ist das eine große Herausforderung. Symptome müssen erkannt und psychische Auffälligkeiten verstanden werden, um Hilfen anzubieten, die einen Ausweg aus der Krise ermöglichen.

Der Kongress beleuchtet die facettenreichen Problemfelder, die sich sowohl in der Kinder- und Jugendhilfe als auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zeigen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Psychiatrie, Lehrer(innen), Schulsozialarbeiter(innen) und alle anderen Professionen, die in ihrem beruflichen Kontext mit psychisch belasteten Jugendlichen arbeiten

Veranstalter: Die Kinderschutz-Zentren

Veranstaltungsort: Gütersloh

Termin:
23./24. November 2017

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11. Jahrestagung für Kinderschutzfachkräfte
24.11.2017 | 10:00 Uhr -
24.11.2017 | 17:00

Auf der Jahrestagung kommen Kinderschutzfachkräfte aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und ihre Erfahrungen auszutauschen.

Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze.

Veranstalter: Die Veranstaltung wird vom ISA in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund LV NRW e.V. und der Bildungsakademie BiS durchgeführt.

Veranstaltungsort: Hamm (Heinrich-von-Kleist-Forum)

Termin: 24. November 2017

Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer

Hier können Sie sich online anmelden

Inhaltliche Auskunft:

Lena Deimel, Tel.:  0251-200799-45, lena.deimel[at]isa-muenster[dot]de

Julia Pudelko, Tel.:  0251-200799-42, julia.pudelko[at]isa-muenster[dot]de

 



No Blame Approach Mobbing-Interventionsansatz ohne Schuldzuweisungen, zweitägiger Praxisworkshop
28.11.2017 | 09:30 Uhr -
29.11.2017 | 17:00

Der „No Blame Approach“ ist eine seit Anfang 2000 in Deutschland erfolgreich angewandte Methode, Mobbing in der Schule wirksam zu begegnen.

Der Ansatz zielt primär darauf, Lösungen für den betroffenen Schüler / die betroffene Schülerin zu finden und ihr Leiden zu beenden.

Die Wirksamkeit liegt darin begründet, dass die am Mobbing beteiligten Schülerinnen und Schüler in einen Gruppenprozess einbezogen werden, der darauf zielt, die Mobbing-Handlungen zu stoppen. Auf Schuldzuweisungen und Strafen wird verzichtet. Die praktischen Erfahrungen mit diesem Ansatz zeigen, dass Mobbing in vielen Fällen innerhalb von 14 Tagen gestoppt werden kann. Im Workshop werden die wesentlichen Schritte des Ansatzes vorgestellt und trainiert.

Der „No Blame Approach“ gibt pädagogischen Fach und Lehrkräften ein praktisches Instrument an die Hand, um Mobbing schnell und dauerhaft zu beenden. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe:
Lehrer/innen, Schulsozialarbeiter/innen und andere Fachkräfte, die an Schulen (und Jugendarbeit) mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Multiplikator/innen aus dem Bereich Jugendhilfe und Jugendamt

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Landesstelle NRW e.V.

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 28./29.11.2017

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Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen
28.11.2017 | 10:00 Uhr -
29.11.2017 | 17:00

Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich häufig ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer.

Gerade bei psychischer und körperlicher Misshandlung sowie sexuellem Missbrauch können oder dürfen Kinder und Jugendliche häufig nicht über das Erlebte reden. Je weniger sie sich aber mitteilen können, desto auffälliger werden oft die Verhaltensweisen.

Um einen solchen Kreislauf zu durchbrechen und in klärendend Gesprächen ganz behutsam eventuelle Hintergründe der Lebenssituation anzusprechen benötigen die Fachkräfte professionelle Kompetenz und eigene Sicherheit im Umgang mit diesen Themen.

Die Teilnehmenden der Fortbildung lernen spezifische Gesprächstechniken kennen, die in der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen besonders in krisenhaften Episoden notwendig sind, um zu deeskalieren und dem symptomatischen Verhalten ein Verstehen entgegen zu bringen. Sie werden befähigt, eigene Übertragungsaffekte wahrzunehmen und professionell zu entkräften. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Vorrangig Fachkräfte in der Pflegekinderhilfe

Veranstalter: LVR-Landesjugendamt Rheinland

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 28./29.11.2017

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Häusliche Gewalt - (k)ein Thema der Jugendhilfe?
30.11.2017 | 00:00 Uhr -
01.12.2017 | 00:00

Die (Mit)Betroffenheit von Kindern durch häusliche Gewalt zeigt immer Hilfebedarf an und sollte der Jugendhilfe Anlass sein, tätig zu werden. Zentral für den Schutz und die Perspektiven der Mädchen/Jungen ist, ob es gelingt, die Beziehung zum nicht-schlagenden Elternteil - i. d. R. der Mutter - zu stabilisieren und sie in ihrer Erziehungsfähigkeit zu stärken.

Anhand fachlicher Inputs und der Bearbeitung von Fallbeispielen zielt die Fortbildung darauf, die Handlungssicherheit der Fachkräfte im Umgang mit häuslicher Gewalt zu erhöhen.

1. Tag: Häusliche Gewalt und Jugendhilfe
Dynamik häuslicher Gewalt, Aufgaben der Jugendhilfe bei häuslicher Gewalt, geschlechtergerechte Gestaltung von Hilfe und Unterstützung, Verhältnis Frauenschutz - Kinderschutz und das Zusammenwirken von Jugend- und Frauenhilfe

2. Tag: Schwerpunkt Recht
Polizeiliche Interventionen, zivilrechtliche Möglichkeiten der Betroffenen (Gewaltschutzgesetz), Sorge- und Umgangsrecht, Ablauf und Akteure des Ermittlungs- und Strafverfahrens, Neuregelung der psychosozialen Prozessbegleitung(Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte in der Erziehungshilfe und im ASD

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen 

Veranstaltungsort: Münster

Termin: 30.11./01.12.2017

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Aufbaukurs für Kinderschutzfachkräfte
30.11.2017 | 00:00 Uhr -
01.12.2017 | 00:00

Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die eine Ausbildung als Kinderschutzfachkraft bereits absolviert haben bzw. in ihrer Organisation Ansprechperson für Kindeswohlgefährdung sind.

In diesen zwei Tagen findet eine intensive Auseinandersetzung der Teilnehmenden mit ihren Erfahrungen aus dem Kinderschutz statt. Des Weiteren wird reflektiert, wie die Thematik des Kinderschutzes im Arbeitsalltag integriert ist und was die nächsten Schritte sein könnten.
Es wird viel Zeit und Raum für Erfahrungsaustausch vorhanden sein. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Kinderschutzfachkräfte und Beratende im Kinderschutz

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen  

Veranstaltungsort: Vlotho

Termin: 30.11./01.12.2017
http://www.lwl.org/lja-download/fobionline/detail.php?urlID=1005509

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Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt in Einrichtungen
11.12.2017 | 00:00 Uhr -
13.12.2017 | 00:00

Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Runden Tische Heimerziehung und Sexueller Kindesmissbrauch haben sich stationäre Einrichtungen der Erziehungshilfe in den letzten Jahren mit folgenden Kernfragen auseinandergesetzt:

  • Wie können Leitungskräfte ihrer Verantwortung für den Schutz der Mädchen und Jungen ebenso wie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht werden?
  • Was können sie tun, um Grenzverletzungen in Einrichtungen
  • vorzubeugen?
  • Was ist zu tun, wenn es zu Übergriffen in der Einrichtung kommt

Die Fortbildung knüpft an den aktuellen Stand an. Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit,

  • die Prozesshaftigkeit von Schutzkonzepten zu reflektieren,
  • Vorschläge und Ideen zur Weiterentwicklung bestehender Konzepte zu bekommen,
  • Stolpersteine zu überwinden
  • sowie positive Veränderungen in Bezug auf die Umsetzung zu diskutieren und von anderen zu profitieren.

In die Fortbildung fließen Erfahrungen aus der bundesweiten Fortbildungsoffensive zur Stärkung der Handlungsfähigkeit
der Kinder- und Jugendhilfe zur Verhinderung sexualisierter Gewalt (2010 - 2014) und des laufenden Bundesmodellprojekts 2015 - 2018 zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen ein. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Leitungskräfte in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe

Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen  

Veranstaltungsort: Münster

Termin: 11. - 13.12.2017

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Online-Anmeldung

Kinder psychisch erkrankter und/oder suchtkranker Eltern im Kontext von Kindeswohlgefährdung
11.12.2017 | 10:00 Uhr -
12.12.2017 | 16:00

Bei psychisch erkrankten Eltern können sich „Verrückungen“ im Denken, in den Gefühlen und im Verhalten belastend auf den Umgang mit ihren Kindern auswirken. Damit steigt das Risiko psychischer Auffälligkeiten in der Entwicklung der Kinder. Hier kann mit einer Stärkung der Schutzfaktoren des Kindes und des sozialen Umfeldes wirksam gegengesteuert werden.

Jugendhilfe muss hier in Kooperation mit anderen beteiligten Professionen ein Schutznetz um und für die Familien weben, in dem vor allem die Kinder sicher sind. Sie muss aber auch Grenzen erkennen und anderen Beteiligten diese Grenzen erkenntlich machen, entlang derer das Wohl des Kindes in Frage gestellt wird. Das Verfahren nach § 8a SGB VIII bedeutet hier Unterstützung und Herausforderung zugleich. Insbesondere in Fragen der Beteiligung der betroffenen Eltern und Kinder muss hier sorgfältig gearbeitet werden, dabei ist eine Kooperation über die Jugendhilfe hinaus unverzichtbar. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Mülheim an der Ruhr

Termin: 11./12. Dezember  

Inhaltliche Auskunft: info@bis-akademie.de oder 0202 7476 588-20

Weitere Informationen

Grundlagen eines ganzheitlichen Kinderschutzkonzeptes
14.12.2017 | 10:00 Uhr -
15.12.2017 | 16:00

Rechte für Kinder und Jugendliche finden spätestens seit der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) durch die Bundesrepublik Deutschland 1992 und 2012 durch die Aufhebung von Vorbehalten auch hier zu Lande Beachtung. Deutschland hat sich mit der Unterzeichnung des Völkerabkommens verpflichtet, seine Gesetze und vor allem die Lebensbedingungen für alle Kinder und Jugendliche so zu gestalten, dass alle jungen Menschen die bestmöglichen Voraussetzungen und Chancen zur Entwicklung und Förderung bekommen.

Seit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes am 1.1.2012 wird das Thema auch in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen breit diskutiert. Gesetzliche Normen zu Beteiligung und Beschwerde stärken die Subjektstellung junger Menschen. Diese wichtige gesetzliche Entscheidung findet u. a. in den §§ 45, 79a SGB VIII ihren Ausdruck: Die Entwicklung von einrichtungsbezogenen Konzepten zum Schutz vor Gewalt und sexueller Ausbeutung wird zu einem förderrelevanten und qualitätsschernden Faktor.

Sensibilisiert durch die Aufarbeitung dieser Enthüllungen im Rahmen des „Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ und etwas später des „Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich (RTKM)“ sind in Einrichtungen und sozialen Diensten strukturelle Maßnahmen zur Stärkung der Rechte des Kindes einzuleiten sowie Maßnahmen zu installieren, die Grenzüberschreitungen soweit wie möglich verhindern (primäre Prävention), aufdecken und wirkungsvoll stoppen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und der Schule

Veranstalter: Bildungsakademie BiS

Veranstaltungsort: Hattingen

Termin: 14./15.12.2017

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Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

Interkulturelle Kompetenz in der Kinder- und Jugendhilfe
19.02.2018 | 00:00 Uhr -
20.02.2018 | 00:00

Interkulturelle Begegnungen nehmen zu und damit auch die kulturelle Diversität in unserer Gesellschaft. Menschen mit ganz unterschiedlicher kultureller Identität treffen aufeinander, und Kinder und Jugendliche wachsen zwischen verschiedenen kulturellen Vorstellungen auf. Dieses Spannungsfeld stellt viele Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie des Gesundheitswesens vor neue Anforderungen und verändert ihr Berufsprofil. Interkulturelle Kompetenz wird hier zu einer Schlüsselqualifikation.

Anhand von Informationen und praktischen Beispielen lernen Sie Kinder und ihre Familien besser verstehen, reflektieren Ihre eigene kulturelle Prägung und erweitern Ihre interkulturellen Kompetenzen. Sie gewinnen neue Impulse für die tägliche Arbeit, um unterstützend zu arbeiten und gemeinsam neue Wege zu gehen. (Text aus der Ausschreibung)

Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens

Veranstalter: Die Kinderschutz-Zentren

Veranstaltungsort: Köln

Termin: 19./20. Februar 2018

Weitere Informationen

Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.

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