Bausteine für eine gute Zusammenarbeit im Kinderschutz

Wie funktioniert eine gelungen Kooperation im Arbeitsfeld Kinderschutz? Was ist dafür nötig? In diesem Podcast für den Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag 2021 machen wir uns auf die Suche nach den wichtigsten Bausteinen für eine zielführende Zusammenarbeit im Kinderschutz.

Renate Blum-Maurice hat viele Jahre lang im Kinderschutz-Zentrum Köln in leitender Verantwortung gearbeitet. Sie ist Psychologin und Kinder- und Familientherapeutin. Seit 2018 ist Renate Blum-Maurice im Ruhestand und seitdem ehrenamtlich als Mitglied im Landesvorstand des Kinderschutzbundes NRW tätig.  Die „Zusammenarbeit im Kinderschutz“ ist ihr schon lange und immer noch ein besonderes Anliegen. Welche Bausteine brauchen wir also? Nachfolgend hören Sie die Position von Renate Blum-Maurice. 

Baustein 1: Gute Zusammenarbeit mit dem Kind und seinen Eltern

Eltern und Kinder brauchen einen vertrauensvollen und wertschätzenden Umgang mit Fachkräften.

Baustein 2: Fachkräfte kennen sich

Sie wissen um den beruflichen Hintergrund und Auftrag der jeweiligen Kooperationspartner*innen. Sie haben aber möglichst auch eine persönliche Beziehung zueinander und schätzen sich.

Baustein 3: Gemeinsamer Auftrag

Fachkräfte unterschiedlicher Berufsgruppen müssen sich über ihr gemeinsames Ziel und ihren Auftrag einigen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass sie gemeinsam Verantwortung übernehmen - auch in scheiternden Fallverläufen. Was dieses Bild von René Magritte damit zu tun hat, hören Sie im Interview.

In Groß können Sie sich das Bild übrigens unten auf der Seite anschauen.

Baustein 4: Kinderschutz als Haltung

Wenn das alles gegeben ist, fehlt aber noch ein wichtiger Baustein für die gelungenen Kooperation im Kinderschutz: die Verankerung in der persönlichen Haltung und im Berufsverständnis. 

Die Illustration von Dorothee Wolters können Sie sich unten auf der Seite in Groß anschauen. 

Baustein 5: Ausreichende Ressourcen

Damit Zusammenarbeit gut funktioniert, brauchen die Fachkräfte gute Rahmenbedingungen. Welche das konkret sind, erläutert Renate Blum-Maurice im Interview.