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Gesprächsführung mit Eltern im Kontext von Kindeswohlgefährdung

Veranstaltungsbeschreibung

Die Einschätzung der Erziehungsfähigkeit eines oder beider Elternteile erfolgt im Regelfall in Form eines Sachverständigengutachtens, welches durch ein Familiengericht in Auftrag gegeben wird. Allerdings liegen Hinweise auf eine mögliche nicht ausreichende Erziehungsfähigkeit eines oder beider Elternteile den Jugendämtern bereits häufig vor der Einschaltung des Familiengerichtes vor.

Pädagogische Fachkräfte werden in diesem Kontext aufgefordert, ihre eigenen Beobachtungen der (Belastungs-)Situation in den Familien zu dokumentieren, welche unter Umständen in die Sachverständigengutachten einmünden. Hierbei gilt es, Merkmale einer eventuell eingeschränkten Erziehungsfähigkeit frühzeitig zu erkennen, um Hilfen präventiv und wirksam in der Hilfeplanung einzusetzen.

Ziel

  • Sensibilisierung der pädagogischen Fachkräfte, die (Belastungs-)Situationen in den Familien einschätzen.
  • Vermittlung von Merkmalen und Störungsbildern, die die Erziehungsfähigkeit einschränken können.

Inhalte

  • Vermittlung von Beobachtungs- und Einschätzungskriterien
  • Erarbeitung der unterschiedlichen Aspekte, die für eine ausreichende Erziehungsfähigkeit notwendig sind
  • Darstellung der Diagnostikverfahren zur Einschätzung von Erziehungsfähigkeit in der Praxis
  • Vermittlung von Aspekten zur Erstellung von Stellungnahmen an Familiengerichte unter dem Augenmerk der gerichtlichen Relevanz
  • Darstellung und Betrachtung möglicher Hintergründe von ambivalentem Verhalten von Müttern, die sich nicht eindeutig schützend für ihre Kinder positionieren

(Text aus der Ausschreibung)

Referent*in

Birgit Köppe-Gaisendrees, Traumatherapeutin, Leiterin der Ärztlichen Kinderschutzambulanz Bergisch-Land in Remscheid

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte von Jugendämtern und ambulanten Hilfen zur Erziehung, die im Auftrag des Jugendamtes tätig sind, mit Kenntnissen im Kontext §8a SGB VIII

Weitere Informationen

Datum

28.+29.09.2020,

10-17 Uhr (1. Tag), 9-16 Uhr (2. Tag) 

Veranstaltungsort

Intern. Ev. Tagungszentrum, Wuppertal

Veranstalter

Bildungsakademie BiS

Kosten

300 Euro (inkl. Tagesverpflegung, davon 238 Euro reine Seminarkosten)

Anmeldeschluss

30.08.2020
Ansprechpartner*in (inhaltlich)

Birgit Knauer, Tel.: 0202 74 76 588-20

b.knauer[@]bis-akademie[.]de

Ansprechpartner*in (organisatorisch)

Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588-20

info[@]bis-akademie[.]de

Link zur Anmeldung

Online-Anmeldung

Link für weitere Informationen

www.bis-akademie.de