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Erfassung und Einschätzung von Kindeswohlgefährdung in Theorie und Praxis

Veranstaltungsbeschreibung

Aufgabe aller am Erziehungsprozess von Kindern und Jugendlichen Beteiligter (Erzieher; Lehrer; Pädagogen; Mitarbeiter der freien Jugendhilfe etc.) ist gemäß §8a SGB VIII, wahrzunehmen und einzuschätzen, ob bei einem Kind oder Jugendlichen möglicherweise gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung vorliegen, sowie den Zeitpunkt zu bestimmen und das Verfahren zu gestalten, um eine mögliche Gefährdungslage für das Kind oder den Jugendlichen abzuwenden. Innerhalb dieses Verfahrens gilt es abzuwägen, ob diese Anhaltspunkte als hinreichend gewichtig erscheinen, um diese an das zuständige Jugendamt weiterzuleiten bzw. zu melden. Diese Aufgabe stellt eine besondere Herausforderung für die Beteiligten dar. Im Rahmen des Kurses soll der Blick auf die verschiedenen Bereiche von Vernachlässigungs- und Gewalterfahrungen der Kinder und Jugendlichen, in denen es immer wieder zu gewichtigen Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung kommt, gerichtet werden. Darüber stellt der Versuch eines Symptom-Verstehens bei Kindern und Jugendlichen in der Folge von Gewalterfahrungen einen weiteren Schwerpunkt dar.

Ziel

  • Handlungssicherheit im Kontext einer ersten Gefährdungseinschätzung.
  • Verstehen und Einordnen möglicher Symptom- Bildungen von Kindern und Jugendlichen in der Folge von Gefährdungslagen

Inhalte

  • Exkurs §8a
  • Ablaufschema zur Wahrnehmung des
  • Schutzauftrages
  • Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung in den Bereichen:
    •  Körperliche und emotionale Vernachlässigung
    •  Wohlstandsverwahrlosung
    • Emotionale, körperliche und sexuelle Gewalt
  • Symptom-Bildung bei Kindern und Jugendlichen
  • Allgemeine Stress-Theorie
  • Einführung in ein psychotraumatologisches
  • Symptom-Verständnis im Kontext von Gefährdungslagen
  • Ablauf und Handeln bei gewichtigen Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung
  • Partizipation von Kindern und Eltern
  • Glaubhaftigkeit von Aussage

(Text aus der Ausschreibung)

Veranstalter

Bildungsakademie BiS des Kinderschutzbundes NRW

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe, Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen

Weitere Informationen

Datum

12./13.04.2021

Veranstaltungsort

Willi-Michels-Bildungsstätte, Hattingen

Referent*in

Birgit Köppe-Gaisendrees, Traumatherapeutin, Leiterin Ärztliche Kinderschutzambulanz Bergisch-Land Remscheid

Martin Roggenkamp, Dipl.-Sozialpädagoge, Systemischer Familientherapeut, Fachberater für Psychotraumatologie, Stellv. Gesamtleitung der Ärztlichen Kinderschutzambulanz Bergisch Land Remscheid

Kosten

396 Euro (inkl. Tagesverpflegung, davon 372 Euro reine Seminarkosten)
451 Euro (inkl. Tagesverpflegung und Übernachtung)

Anmeldeschluss

25.02.2021
Ansprechpartner*in (inhaltlich)

Birgit Knauer, Tel.: 0202 74 76 588-20

b.knauer[@]bis-akademie[.]de

Ansprechpartner*in (organisatorisch)

Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588-20

info[@]bis-akademie[.]de

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Online-Anmeldung

Link für weitere Informationen

www.bis-akademie.de