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Herausfordernde Aspekte der Einschätzung und des Handelns bei Verdacht auf sexuelle Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend

Veranstaltungsbeschreibung

Knapp ein Jahrzehnt nach dem sogenannten Missbrauchsskandal von 2010 ist das Ausmaß sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche unverändert hoch. Andererseits herrscht häufig nach wie vor eine große Unsicherheit gerade im Umgang mit Hinweisen und Andeutungen von Kindern und Jugendlichen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, bei gleichzeitig subjektiv sehr stark empfundenem Handlungsdruck. Häufig „erzählen“ Kinder und Jugendliche zunächst eher durch ihr Verhalten als durch Sprache von ihren Erfahrungen. Hieraus ergeben sich für alle, die am Erziehungsprozess von Kindern und Jugendlichen beteiligt sind (Erzieher*innen, Lehrer*innen; Pädagogen*innen; Mitarbeiter*innen der öffentlichen oder freien Jugendhilfe etc.) große Herausforderungen im Rahmen der Einschätzung und des Handelns bei einem Verdacht auf sexuelle Gewalterfahrungen.

Ziel

  • Herausfordernde Aspekte einer Wahrnehmung und Einschätzung sexueller Übergriffe und sexueller Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen
  • Handlungssicherheit im Kontext einer möglichen Gefährdungslage für Kinder und Jugendliche aufgrund des Verdachtes auf sexuelle Gewalterfahrungen.
  • Verstehen und Einordnen möglicher Symptom Bildungen und Ambivalenzen von Kindern und Jugendlichen in der Folge von sexuellen Gewalterfahrungen

Inhalte
Definitionen und Formen sexueller Gewalt / sexuellem Missbrauch als einer Form von Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen

  • Exkurs Sexuelle Übergriffe bzw. sexuelle Gewalt unter Kindern oder Jugendlichen
  • Psychodynamik, Bedeutung und Folgen sexueller Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen
  • Psychische Situation von Kindern und Jugendlichen in Gefährdungslagen durch
    sexuelles Gewalterleben
  • Belastungsreaktionen und symptomatische Bewältigungsstrategien“ von Kindern und Jugendlichen in Folge sexueller Gewalterfahrungen
  • Handeln bei gewichtigen Anhaltspunkten für eine sexuelle Gewalterfahrung von Kindern und Jugendlichen
  • Gemeinsame Bearbeitung von Fällen aus der Praxis der Teilnehmenden
 

(Text aus der Ausschreibung)

Veranstalter

Bildungsakademie BiS des Kinderschutzbundes NRW

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe, Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen

Weitere Informationen

Datum

28./29.06.2021

Veranstaltungsort

Willi-Michels-Bildungsstätte, Hattingen

Referent*in

Birgit Köppe Gaisendrees, Traumatherapeutin, Leiterin Ärztliche Kinderschutzambulanz Bergisch-Land Remscheid

Martin Roggenkamp, Dipl.-Sozialpädagoge, Systemischer Familientherapeut, Fachberater für Psychotraumatologie, Stellv. Gesamtleitung der Ärztlichen Kinderschutzambulanz Bergisch Land Remscheid

Kosten

396 Euro (inkl. Tagesverpflegung, davon 372 Euro reine Seminarkosten)
451 Euro (inkl. Verpflegung und Übernachtung)

Anmeldeschluss

12.05.2021
Ansprechpartner*in (inhaltlich)

Birgit Knauer, Tel.: 0202 74 76 588-20

b.knauer[@]bis-akademie[.]de

Ansprechpartner*in (organisatorisch)

Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588-20

info[@]bis-akademie[.]de

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Online-Anmeldung

Link für weitere Informationen

www.bis-akademie.de