Das Team des Kompetenzzentrums Kinderschutz NRW

Sabrina Kolodziej

"Ich bin Sozialpädagogin, komme ursprünglich aus dem Bereich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und habe über ein tolles Präventionsprojekt zum Schutz vor Gewalt und sexualisierter Gewalt von Kindern in Kindertageseinrichtung/Familienzentren unter besonderer Berücksichtigung ausgewählter Kinderrechte den Weg zum Deutschen Kinderschutzbund gefunden. Nun bin ich neben meiner Tätigkeit als WenDo-Trainerin (Selbstbehauptungskurse für Mädchen und Frauen) im Kompetenzzentrum tätig und werde ab 2021 zusammen mit Lucie Tonn ein Curriculum entwerfen, um Akteur*innen aus unterschiedlichen am Kinderschutz beteiligten Berufsgruppen/Organisationen zur interdisziplinären Kooperation im intervenierenden Kinderschutz zu schulen. Gemeinsam mit Leonie Wichelmann bin ich außerdem zuständig für die Landeskonferenz der koordinierenden Kinderschutzfachkräfte."

Lucie Tonn

"Das  Kompetenzzentrum Kinderschutz NRW als Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis ermöglicht es mir meine, bisherige berufliche Erfahrung und Kompetenz in der universitären Wissenschaft und in der stationären Kinder- und Jugendhilfe optimal zu verknüpfen. Als Kinderschutzfachkraft, Starke Eltern – Starke Kinder-Trainerin sowie Multiplikatorin für Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt erlebe ich, wie schwerwiegend sich (Nicht-)Entscheidungen im Kinderschutz auf die Schicksale von Familien auswirken können. Mit meiner Arbeit möchte ich daher einen Beitrag leisten den intervenierenden Kinderschutz dahingehend zu verbessern, dass „Kinderschutzfälle“ ihrer (moralischen) Komplexität gemäß eingeschätzt werden und Hilfen erfunden und geschaffen werden, die von ihren Empfänger*innen als hilfreich angesehen werden." 

 

Leonie Wichelmann

„Ich bin Diplom-Pädagogin und war als Koordinatorin im Bereich Schulbegleitung lange an der Schnittstelle von Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Schule tätig. Durch die Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft erweiterte ich mein Aufgabenspektrum um die interne Beratung in Kinderschutzfragen und die Weiterentwicklung interner Standards in Prävention und Intervention.

Zum Kompetenzzentrum Kinderschutz NRW kam ich im Januar 2019 im Rahmen eines spannenden Projekts zum Thema ‚Dissens bei der Gefährdungseinschätzung‘. Dieses Projekt reizte mich besonders angesichts der zentralen Frage, wie im Kinderschutz gut – d.h. im Sinne des Kindes – mit unterschiedlichen Perspektiven und Einschätzungen umgegangen werden kann.

Zudem begleite ich inzwischen im dritten Jahr fachlich und organisatorisch die Landeskonferenz der koordinierenden Kinderschutzfachkräfte in NRW, ein Gremium aus sehr erfahrenen Kinderschutzfachkräften mit übergeordneten/koordinierenden Aufgaben im Kinderschutz.“